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  • Und kein Wort darüber, daß Stalin der KPD verboten hatte mit der SPD zusammenzugehen

    was den Nationalsozialismus verhindert hätte...

    Je nach Sichtweise kann man das entsprechend beurteilen....

    "Hitler hat die Strategie der KPD nicht begriffen"

    Andererseits ließ Hitler in diesem Moment im brennenden Reichstag tatsächlich seine letzten Hemmungen fallen und entschied sich, aufs Ganze zu gehen. Das Problem für die Nazis bestand in diesen Wochen darin, dass sie immer weiter vorpreschten - der erwartete Aufstand der KPD aber einfach nicht kam.

    Sie haben die Strategie der Kommunisten, abzuwarten bis die reaktionäre Regierung von selbst zusammen bricht, nicht begriffen - zumal ja die KPD ihre Linie auch nicht voll durchgehalten hat.

    Und weil die Nazis ihren Gegnern dieselbe Geisteshaltung unterstellten, die sie selbst hatten, konnten sie sich das Abwarten der extremen Linken einfach nicht erklären. Als dann der Reichstag brannte und Göring die Kommunisten als Brandstifter bezichtigte, musste das Hitler sofort als der Auftakt zum kommunistischen Aufstand erscheinen.

    Ich versuche mir auszumalen, was Hitler, Göring und Goebbels am Morgen des 28. Februar wohl gedacht haben mögen, als sie aufstehen - und der als sicher geglaubte kommunistische Aufstand hat nicht statt gefunden.
    In diesem Moment folgte dann NS-Politik reinster Güte: Flucht nach vorn.

    Die Zerschlagung der KPD ...

    welt.de/welt_print/article1708…-KPD-nicht-begriffen.html

    Aus dem Jahr 2008 vom bekannten Qualitätsjournalisten.
    Die Gegner der Nationalsozialisten waren die reinsten Engel...
  • Bernd Riexingers Lobrede auf die KPD

    Bernd Riexinger schrieb:



    Vor 100 Jahren, vom 30.Dezember 1918 bis zum 1. Januar, fand der Gründungsparteitag der Kommunistischen Partei Deutschlands (KPD) in den Räumen des heutigen Abgeordnetenhauses Berlin statt. Die Berliner CDU schreit deswegen nun Ceter und Mordio. Das ist geschichtsvergessen. Wir sollten das 100-jährige Jubiläum nutzen, um von ihren Siegen, Niederlagen und Fehlern zu lernen. Die KPD gründete sich vor allem aus Empörung gegen das Grauen des 1. Weltkrieges. Für viele Linke überraschend unterstützte 1914 ein Großteil der SPD-Spitze das bis dahin größte Gemetzel auf europäischem Boden. Die Gründung der KPD kann auch als radikale Antwort auf diesen Krieg verstanden werden. Die engagierten jungen Kommunisten wollten auch die Ursachen des Krieges gründlich beseitigen. Sie forderten daher die Enteignung der Rüstungsbetriebe und der Industrie; alle Kriegsprofiteure sollten von der Macht entfernt werden. Das ist leider nicht passiert und das sollte sich bitter rächen. Die SPD ging ein Bündnis mit den Militärs ein. Der ganze Staatsapparat und große Teile der Wirtschaft blieben durchsetzt von nationalistischem und rechtem Gedankengut. Das belastete die noch junge deutsche Demokratie und bereitete schlussendlich den Nationalsozialisten den Weg. Die Vorgängerpartei der CDU, das Zentrum, unterstützte übrigens den 1. Weltkrieg, lehnte die Demokratie und das Parlament anfänglich ab und wollte selbstverständlich auch erstmal keine demokratische Umgestaltung des Staates. Die heutige LINKE steht auch in der wechselvollen Tradition der KPD. In der Revolution 1918/19 bildete sie eine demokratisierende und soziale Kraft. Doch ab Mitte der 20er machte sie die Bewegung der internationalen kommunistischen Bewegung mit und stalinisierte langsam. Die innerparteiliche Demokratie wurde Schritt für Schritt beseitigt und die KPD machte entsetzliche Fehler: Als die Faschisten erstarkten rief die KPD - unter dem Einfluss Stalins - die SPD zum Hauptfeind aus. Zwar hatte die SPD an der innerlinken Feindschaft einigen Anteil - auch weil sie die wichtigsten Gründer der KPD Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg ermorden ließ - doch war die Spaltung der Linken zu einem Zeitpunkt, als ihre vereinte Stärke, ein großer Fehler. Die heutige Hetze der CDU gegen die KPD ist fehl am Platz. Die Kommunisten waren die ersten, die wegen ihrem Widerstand gegen das Naziregime in den KZs landeten. Die Vorgängerpartei der CDU schwieg dazu - wie alle anderen Parteien. Die KPD war sicherlich die konsequenteste Kraft des deutschen Widerstands gegen den Nationalsozialismus und das sollten wir auch so würdigen. Gedankt wurde es den Kommunisten in Westdeutschland von der CDU schlecht. Viele der kommunistischen Widerstandskämpfer wurden unter dem CDU-Kanzler Adenauer in den 50ern wegen Bagatellen wieder in die Gefängnisse gesperrt - ihre Opferrenten als Opfer des Nationalsozialismus wurden ihnen vorenthalten. Falls die CDU historisch etwas aufarbeiten will, kann sie hier gerne anfangen. Meines Erachtens sollte die KPD in all ihren Facetten - also auch kritisch - von uns gewürdigt werden. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen (bis zum 4. Januar kann man sich dazu noch anmelden).
    d.facebook.com/story.php?story…57427542250&__tn__=%2As-R
    • Kein Wort darüber, dass die KPD mit ihren Rotfrontkämpfer-Paramilitärs mit zum Untergang der Weimarer Republik beigetragen haben. Dass sie sich Straßenschlachten mit den Nazis lieferten und ein andermal wieder mit ihnen kooperierten.
    • Kein Wort über 40 Jahre DDR-Diktatur.
    • Kein Wort über die vielen Millionen Opfer des internationalen Sozialismus.
  • Und ich möchte sagen: Ich bin nicht perfekt! Aber Ich bemerke die kleinen Dinge, die diesen Tieren egal sind. Als ich in Deutschland in Donauwörth war, habe ich oft den Müll auf den Straßen gepflückt. Ich sorge mich um die kleinen Dinge. Mir ist die kleinste Blume am Wörnitz am Herzen, und ich würde sie nicht brechen. Ich werde es dort lassen und beobachten, wie schön es ist. Ich werde nie eine Zigarette fallen lassen, sondern auf der Straße; oder Müll in die Natur werfen. Leider, nicht viele Pflege. Der Krieg kommt wieder, weil wir es sind, Menschen, die sich um die kleinsten Dinge kümmern. Und da sind sie. Wen kümmert es nicht. Ich höre nicht auf ein Regime, auf nichts. Aber ich höre auf mein Herz. Und wie ich leben möchte. Und wo ich leben möchte.