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  • Vergleich amerikanischer und deutscher Journalismus

    Konstantin Richter schrieb:

    Im US-amerikanischen Journalismus sind Fakten das Wichtigste. Deutsche Medien wollen großen Stil und die perfekte Geschichte. Journalisten sind aber keine Literaten.
    Witzig, so etwas in der ZEIT zu lesen, wo man dem Leser die Presseerklärungen diverser NGOs gerne als "Meldungen" verkauft. Aber ansonsten finde ich diesen Artikel sehr interessant:

    zeit.de/kultur/2018-12/amerika…ten-stil-recherche-betrug
  • Swan schrieb:

    Claas Relotius war der Dealer, der die moralinsüchtige Chefredaktion des SPIEGEL mit hochreinem Stoff
    versorgen konnte.
    Rechtsanwalt Gerhard Strate sieht das ähnlich. In einem Gastbeitrag für CICERO rechnet er mit dem Gesinnungsjournalismus der Restles, Reschkes und wie sie sonst noch alle heißen, ab und zeigt, auf welchem Nährboden die Relotiusse dieses Landes so prächtig gedeihen können - TOP :!: :thumbsup:

    cicero.de/kultur/fall-claas-re…smus-haltung-georg-restle

    Bravo, Herr Strate :!:
  • Hallo, SPIEGEL-Redaktion!

    Mit diesem Skandal ist der SPIEGEL tiefer gefallen als seinerzeit der STERN mit den "Hitler-Tagebüchern". Wenn Ihr jetzt behauptet, keine Zeitschrift wäre sicher vor unehrlichen Journalisten, ist ein bisschen was dran. Aber Ihr habt auch nicht viel getan, um es zu verhindern. Wenn jemand mit solchen Phantasiegeschichten in den Redaktionsräumen durchkommt und das auch noch dauerhaft, dann haben alle Kontrollmechanismen versagt. Die Texte von Claas Relotius wurden entweder gar nicht oder nicht ansatzweise so gründlich geprüft, wie man es von einer Redaktion mit der Größe und mit dem Anspruch des SPIEGEL erwarten könnte. Auch wenn Ihr jetzt versucht, die Relotius-Affäre als "bedauernswerten Einzelfall" hinzustellen ... Welchen Grund habe ich zu glauben, dass bei Texten von anderen Autoren und Autorinnen besser geprüft und gegengelesen wird? Wer sagt mir, dass Relotius nicht nur die Spitze des Eisbergs ist? Wenn etwas vergleichbar Skandalöses in der Politik geschieht, fordern die Medien regelmäßig von den verantwortlichen Politikern, ihren Hut zu nehmen. Und genau das sollten die verantwortlichen Redakteure des SPIEGEL jetzt tun. Vielleich geht es durch einen Austausch der redaktionellen Führung dann auch mit der journalistischen Qualität wieder bergauf - in den letzten 15 Jahren ging es bei Euch in dieser Beziehung ja nur steil bergab (einseitiges Framing, häufige Vermischung von Kommentar und Meldung und...und...).
  • Sven Felix Kellerhoff betreibt in Deutschland die Orwell'sche Geschichtsumschreibung, die Anpassung der jeweiligen für die Öffentlichkeit bestimmten freimaurerischen Geschichtsdeutung an den "Zeitgeist" für das deutsche Publikum.

    Niall Ferguson tut das gleiche für das englischsprachige Publikum.

    Da dem englischsprachigen Publikum mehr zugemutet werden kann, als dem deutschen, liest man bei Niall Ferguson schon heute, was man in zwanzig Jahren auch in Deutschland als Mainstream wird lesen können.

    Bei Niall Ferguson hat man sehr schnell alles beisammen, um ihn als einen "offiziellen" Historiker der elitären Hintergrundherrschaft zu erkennen und nicht etwa als einen Kritiker derselben.

    Ferguson zeigt indirekt auf, inwieweit solche Hierarchien zugleich von "Netzwerken" getragen sind, im Klartext:

    zur Macht gekommen sind aufgrund des Zusammenhalts und des monotheistischen Eifers von ethnischen und/oder religiösen oder quasi-religiösen, nach Macht strebenden Männer(geheim)gesellschaften.

  • Und der SPIEGEL kann's einfach nicht lassen - vor zwei Tagen erst wieder:

    SPIEGEL+ schrieb:


    Deutschland lacht über Oberbürgermeister Boris Palmer
    spiegel.de/plus/boris-palmer-n…02-0001-0000-000161498508

    Da wird ein Artikel über den Tübinger Oberbürgermeister mit einem Satz eingeleitet, der nicht belegbar ist und nur Stimmung gegen den grünen Meinungsabweichler machen soll. Ich kenne jedenfalls gerade jetzt mehr Leute, die über den SPIEGEL lachen, als über Boris Palmer. Im Gegenteil - die meisten meiner Freunde und Bekannten sagen über Herrn Palmer: "Wenn nur alle Grünen so wären!" Boris Palmer ist ein Realist, und das ist nicht gern gesehen bei den links-grünen "werteorientierten Journalisten". Bei denen gilt sogar Sarah Wagenknecht als rääächts. Diese Meinung dürfen sie haben, aber nicht behaupten, dass die ganze Nation ihr borniertes Weltbild teilt.

    Der SPIEGEL hat offenbar nichts gelernt aus der Causa Relotius.
  • Vorschlag:

    Könnte man künftig nicht jedes Jahr einen "Claas-Relotius-Award" für Fakten verdrehenden Haltungs-Journalismus verleihen?



    Vera Lengsfeld hat schon zwei passende Kandidaten:

    Zurück zum SPIEGEL. Eine andere seiner Edelfedern, der durch seinen Hahnenkamm berühmte Blogger, Buchautor, Journalist und Werbetexter Sascha Lobo, plädiert offen dafür „falsche Zweifel“ nicht zuzulassen. Wer die richtige Gesinnung hat, heißt das, kann auf Zweifel verzichten.

    Georg Restle, Leiter und Moderator des Politmagazins “Monitor” plädiert offen für einen „werteorientierten“ Journalismus. Wörtlich twitterte er: „Journalismus im Realitätswahn – Warum wir endlich damit aufhören sollten, nur abbilden zu wollen, ‘was ist’.”

    So ist der nächste „Betrugs“fall vorprogrammiert. Der Fehler von Claas Relotius war es nicht, politisch-korrekte Märchen zu erfinden, sondern sich erwischen zu lassen.
    vera-lengsfeld.de/2018/12/21/die-luege-als-machtinstrument/