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Vorherige Beiträge 1.373

  • Brutus schrieb:

    Die Amerikanisierung hat dafür gesorgt, daß die Deutschen weder verstehen, welches Echo der Tod Faurissons findet noch, was die neben Bismarck wichtigste, vor allem aber erfolgreichste deutsche Herrscherpersönlichkeit geschrieben hat, Friedrich II. von Preußen, den man überall in Europa "den Großen" nennt.




    Voices op Music schrieb:

    One of the most unusual and finest compositions of the early 17th century in Italy is the "Echo" Sonata of Biagio Marini.
  • "Es ist kein Zufall, daß ein Lord Rothschild Ornithologe, ein Warburg Kunsthistoriker, ein Cassirer Philosoph, ein Sassoon Dichter wurde; sie alle gehorchten dem gleichen unbewussten Trieb, sich von dem freizumachen, was das Judentum eng gemacht, vom bloßen kalten Geldverdienen, und vielleicht drückt sich darin sogar die geheime Sehnsucht aus, durch Flucht ins Geistige sich aus dem bloß Jüdischen ins allgemein Menschliche aufzulösen. Eine >>gute<< Familie meint also mehr als das bloß Gesellschaftliche, das sie selbst mit dieser Bezeichnung sich zubilligt; sie meint ein Judentum, das sich von allen Defekten und Engheiten und Kleinlichkeiten, die das Getto ihm aufzwungen, durch Anpassung an eine andere Kultur und womöglich eine universale Kraft befreit hat oder zu befreien beginnt." (Stefan Zweig, "Die Welt von Gestern", S. 31)

  • Wo wir grad bei Bach sind...



    Die Kantate gehört nicht zu den höfischen Huldigungsmusiken, sondern ist eine weltliche Kantate
    aus der Zeit als Bach im Zimmermannschen Kaffeehaus konzertierte.
  • Kurzer Auszug aus dem Roman "Der Beethoven-Fluch", der britische Major Wells legt einen Plan vor:

    "Margaux sollte bei Beethoven Klavierstunden nehmen. Dadurch würde sie Zugang zu seiner Wohnung erhalten und damit die Möglichkeit die Flöte zu entwenden, sobald der Maestro die Melodie entschlüsselt hatte. Anschließend wollte der Major sie im Auftrag des Hauses Rothschild käuflich erwerben. Die Bankiersfamilie war so erpicht auf das Instrument, dass sie eine Summe geboten hatte, die ausreichen würde um Caspars Rettungsaktion zu finanzieren. Der Plan hing natürlich davon ab, ob Beethoven Margaux überhaupt als Schülerin annehmen würde. Genau das war nach ihrer Ansicht der Pferdefuß."

    Die Neigung, sich in die eigene Tasche zu lügen, und Unbequemen aus dem Weg zu gehen, ist der Pferdefuß der Deutschen.
  • Gewiss wird es die Leser irritieren, wenn ich hier Begriffe aus der Musiksprache einbringe, und nicht etwa über die "Eurasische NWO" quatsche.

    Was nun das Lamento betrifft, wer sagt denn, daß nicht auch Männer und Jungen klagen, weinen und heulen?

    Um nun zu überprüfen, ob es sich beim Lamento um ein weibliches oder männliches Attribut handelt, stelle ich folgende Frage:

    Habt ihr schonmal den Satz gehört: "Stell dich nicht an wie ein Junge!", wenn jemand heult?

    Die ehrliche Antwort auf diese Frage ist des Rätsels Lösung.

    Klar weinen manchmal auch Männer, und je mehr sie lamentieren, desto weibischer verhalten sie sich. Früher bekamen wir schon in der Kindheit eingetrichtert, daß wir als Jungen nicht zu weinen haben, daher auch die Ermahnung, sich nicht wie ein Mädchen anzustellen.

    Für die Frauen hingegen ist das Weinen völlig normal, und keine Mutter würde von ihrer heulenden Tocher verlangen, sich nicht wie ein Junge anzustellen.

    Frauen weinen bei jeder Gelegenheit, egal ob bei Hochzeiten oder Beerdigungen, egal ob bei der Liebe oder beim Haß, egal sie tieftraurig sind, oder überglücklich. Bei Männer findet man das sehr selten, und nur bei Vorliegen einer stark ausgeprägten Hochsensibilität. Jean Paul zum Beispiel schwankte häufig zwischen Himmelhochjauchzend und zu Tode betrübt, war dennoch der Herr im Haus. Viele Frauen brauchen dagegen nur ein Stichwort, und sie brechen aus heiterem Himmel in Tränen aus, aus nichtigen Anlässen und wegen unbedeutender Kleinigkeiten. Wenn ich als Mann weine, steckt dahinter eine wirkliche Krise. Bin ich mit einer Frau zusammen, der die Tränen kommen, ist das wie ein Stich ins Herz und der männliche Beschützerinstinkt lässt mir die Aufgabe zukommen, ihr ein Taschentuch zu reichen und sie tröstend in den Arm zu nehmen.

    Letzlich muß man die Dimensionen wahren, gegen das Lamentieren ist grundsätzlich nichts einzuwenden, und in der Musik kann ein Lamento herzzereißend sein. Ein kluger Mann meinte allerdings einmal: Bei Verdi wird gestorben, aber nicht geweint.
  • tOm~! schrieb:

    Vielleicht noch kurz ein Wort zum Lamentieren, wobei es sich um eine ausschließlich weibliche Eigenschaft handelt. Deshalb hört man in Góreckis 3. Sinfonie auch keinen Tenor oder Bariton. In einer Anweisung zur Brandbekämpfung aus dem 18. Jahrhundert heißt es: „daß die mit ihrem Lamentieren nur Konfusion machenden Weibsleute in die Reihen gebracht werden“, müssen.
    Daß man aber auch ständig hinter tOm~! aufräumen muß... das wird langsam anstrengend

    Das tOm~! sche Lamento über das Lamentieren.

    Die Sache mit der "Anweisung zur Brandbekämpfung" aus der tOm~! zitiert kommt aus diesem Wikipedia Link

    de.wikipedia.org/wiki/Lamento

    Franz-Josef Sehr: Das Feuerlöschwesen in Obertiefenbach aus früherer Zeit. In: Jahrbuch für den Kreis Limburg-Weilburg 1994. Der Kreisausschuss des Landkreises Limburg-Weilburg, Limburg-Weilburg 1993, S. 151–153.

    Verantwortlich für den Schwachsinn ist Franz-Josef Sehr, ein erzkatholischer Männerrechtler

    In der Versionsgeschichte zu diesem Wiki steht außerdem:

    LAMENTO Hat nur scheinbar etwas mit dem musikalischen Fachbegriff 'Lamento' zu tun und ist daher in einem Fachartikel zur Musik nicht richtig platziert.

    Natürlich ist es mehr als Schwachsinn, daß es sich hier um eine "ausschließlich weibliche Eigenschaft handelt".

    Es handelt sich vielmehr um einen Fachbegriff aus der Musiktheorie.

    "Lamentos" gibt es in der Oper mindestens genauso oft von Männern.

    Wie man es aus dem wirklichen Leben eben kennt, zum Beispiel während einer "Männergrippe"

    Orpheus: Lamento Eurydike, bist du mir erloschen



    Ihm ist auch nichts peinlich...

    welt.de/newsticker/dpa_nt/info…-ist-nichts-peinlich.html

    Hier noch ein männliches Lamento