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  • Nach der Kairoer Premiere schrieb der französische Journalist Ernest Reyer,

    Aida sei "vom Germanismus" gefärbt

    und Verdi habe wohl die Werke Wagners studiert.

    Natürlich entging es Verdi nicht, daß die jungen Intellektuellen und Kritiker mehr und mehr von Wagner
    angezogen wurden, während er selber in diesen Kreisen allmählich als überholt galt, zurückgeblieben hinter
    Wagners technischem Standard.

    Daß Verdi 15 Jahre nach der Aida keine Oper mehr schrieb, zeigt die traumatische Wirkung solcher Erfahrungen.

    Verdis Sujets handeln hauptsächlich von Männern, und sind von ihren Ideen und Konflikten bestimmt.
    In den meisten der Werke Verdis stehen — durchaus zeittypisch — mehrere, z.T. zahlreiche Männer einer,
    höchstens zwei Frauen gegenüber, die allenfalls von Dienerinnen oder Hofdamen begleitet werden.
    Das Bild der vereinzelten Frau in einer meist feindlichen Welt von Männern, denen sie oft hilflos ausgeliefert ist, dominiert.
    Die weiblichen Figuren sind vom Blick der Männer aus gesehen und tragen die Zuge von deren Wunsch- und Angsttraumen, Projektionen und Hoffnungen.
    Besonders deutlich wird dies am zeittypischen Bild der Tochter und ihrer Liebe zum Vater.
    link.springer.com/chapter/10.1007%2F978-3-476-03679-7_12

    Dagegen hebt sich das Frauenbild in den Opern Richard Wagners positiv ab.

    Richard Wagner hat die Frauen wirklich geliebt. Im Privatleben brauchte er starke Damen an seiner Seite.
    Der Oper hat er die interessantesten Frauenfiguren überhaupt geschenkt: Heldinnen, die aus ihrem vorgezeichneten Schicksal ausbrechen, die die Regeln brechen, die ihr Leben selbst in die Hand nehmen.

    wp.de/region/sauer-und-siegerl…nen-2017-id211311397.html

    Manche beschreiben Richard Wagner mit Unrecht als einen " Frauenfeind"
    (sic! wer das tut, dürfte klar sein, die Kritiker des Dritten Reichs...wer sonst?)

    Denn bei dem Musiker, besonders was sein musikalisches Konzept betrifft, spielt die Frau eine edle Rolle.
    Richard Wagner, der die Musik als ein "Weib" bezeichnete, sah in der Frau die Erlöserin, die Heilerin des Mannes. Ich glaube, es gab in seinen Augen keine Zukunft ohne Frauen.

    In seinem persönlichen Leben benahm sich Wagner wie ein Frauenheld.
    Heutzutage würde man ihn als "womanizer" definieren.

    richardwagnerundfrankreich.blo…ten-in-wagners-musik.html

    An ihrem FRAUENBILD sollt ihr sie erkennen!



  • Radames, soeben noch gekrönter Retter Ägyptens, verrät sein eigenes Volk und Vaterland.

    Tut er es, weil

    I. er ganz einfach abgestumpft und genitalgesteuert ist, wie eine bundesdeutsche »anglo-amerikanische Normalameise« (Stefan George)?

    II. ein vor Liebreiz, Eleganz und Anmut nur so strotzendes Weibsbild ihm das Herz gestohlen hat?
  • tOm~! schrieb:

    Wer nicht aufgegeklärt werden will, der lässt sich nicht aufklären. Wer die Demokratie für ein hohes Gut hält, will eben illusioniert in einer liberal-kapitalistischen Diktatur sein Dasein als manipulierter Systemsklave fristen
    Im Gelben Forum habe ich vor ein paar Wochen Abschnitte aus einem Video mit Roger Guy Dommergue Polacco de Menasce übersetzt, der sich sehr positiv über Faurisson äußert und Ernst Zündel als "unseren Freund" bezeichnet.

    Schuld an den Toten in den Lagern sei England. Es habe Hitlers Angebot, Freilassung gegen Lastwagen abgelehnt, (Anspielung auf die Affäre Brand-Kastner).

    Dommergue machte auch Aussagen zur Gesamtzahl der Opfer, die ich mit Rücksicht auf das Forum weggelassen und angeboten habe, wer sich dafür interessiert, soll mir bitte eine PN schicken.

    Gemeldet hat sich nicht einer! Denen ist offensichtlich alles wurscht, und die Befreiung Deutschlands, meinen sie, sollen Franzosen und Juden bewerkstelligen.

    Dommergues explosive Sätze, für die sich keine Sau interessiert, das Video verstehen sie eh nicht, reiche ich hiermit nach:

    "Diejenigen, die in den Lagern gestorben sind, seien es 6 Millionen oder 100.000, sind infolge der englischen Verweigerung gestorben. Faurisson ist auf 150.000 Opfer gekommen. Pressac, ein Exterminationist auf 700.000."

    Interviewer, unter Bezugnahme auf George Soros: "Das ist eine hinterhältige Demokratie."
    Dommergue: "Das ist überhaupt keine Demokratie, das ist eine Judäokratie."

    youtube.com/watch?v=GqMs03G7ALI
  • Dieser Strang wurde ohne mich nicht mehr weitergepflegt, seit meinem letzten Beitrag im November 2017 bis zum 10. Oktober 2018 kamen gerade einmal eine Handvoll Beiträge zusammen. Immer wenn ich dann auf den Plan trete, entdecken gewisse Leute ihre Sympathie für die klassische Musik. Genauso sind die beiden Themen "Freunde der italienischen Oper" und "Musik von Gestern" in der Politikarena mit dem Rückzug von Brutus wie erwartet im Sande verlaufen.

    In den letzten Wochen habe ich hier, in der PA, sowie im HPF, erneut an den Diskussionen teilgenommen. Mein Fazit fällt jedoch so düster aus wie die Berichte der bundesdeutschen Leitmedien über den Freistaat Sachsen.

    Wer nicht aufgegeklärt werden will, der lässt sich nicht aufklären. Wer die Demokratie für ein hohes Gut hält, will eben illusioniert in einer liberal-kapitalistischen Diktatur sein Dasein als manipulierter Systemsklave fristen. Wer das herrschende System akzeptiert, oder sogar gut heißt, kann sich halt keine bessere, schönere Welt vorstellen.

    Ich bedaure es, dies mitteilen zu müssen: Dafür habe ich keine Zeit mehr. Zur Vernunft kommen, die unfruchtbaren Diskussionen mit demokratiefixierten Zeitgenossen einzustellen, ihre bornierte Rechthaberei akzeptieren, bedeutet: Freiwillig den Rückzug antreten, um sich auf das Wesentliche konzentrieren zu können. Der Sammelstrang "Coriolan" wird zwar von mir noch weiter bedient werden, aber darüberhinaus kann ich leider nichts mehr beitragen.

    Für die DF-Nutzer, die meine Beiträge über Politik und Kultur gerne lesen, habe ich allerdings eine frohe Botschaft: Man findet mich bei Coriolan in Rom.

    Dort steht es auch jedem Interessierten frei, das Forum durch Fragen, Kommentare, Kritik, Rückmeldungen und Anregungen zu bereichern. Da bin ich zu Diskussionen bereit, und mein Postfach steht jedem offen.

    Außerdem suche ich stets nach Autoren, die sich mit Gastbeiträgen beteiligen wollen, was komplett anonym oder unter Klarnamen geschehen kann. Das ist jedem selbst überlassen.

    Erst vor wenigen Wochen hatte ich die Ehre, die akribische Analyse des UN-Migrationspakts von Generalmajor a. D. Schultze-Rhonhof bei mir veröffentlichen zu können, wobei es sich neben den Interviews mit actio spes unica und dem Sezessions-Autor Johannes K. Poensgen um das handelt, was unsere Todfeinde aus den Vereinigten Staaten von Amerika als "Highlights" bezeichnen.

    Das Coriolan-Forum ist im Übrigen ganz heiß auf Kulturbereicherung. Ganz besonders dann, wenn das Kulturelle von sehr weit her stammt.

    Sehr weit her, das heißt: aus früheren, besseren Tagen; der Welt von Gestern. Selbstverständlich sind tagesaktuelle Beiträge über den Alltag in dem Irrenhaus BRD auch immer gerne gesehen.

    Wer mal ein Thema ausführlicher behandeln und präsentieren möchte, und wem dafür ein Politikforum zu Schade ist, in dem jeder Strang ab einem gewissen Punkt von den Schergen der Demokratie zerschossen wird, kann sich jederzeit bei mir melden. Meine kleine bescheidende Plattform, die mittlerweile rund 100 Besucher im Besucher im täglichen Schnitt verzeichnet, steht euch gratis zur Verfügung.

    Beste Grüße gehen raus an Berliner Kindl, dessen Beiträge ich immer gerne lese und dessen Unkorrumpierbarkeit ich sehr schätze. Auch Alfred grüße ich herzlich, und bedanke mich dafür, daß ich dieses Forum immer ungestraft nutzen konnte. Ganz besonders möchte ich Brutus grüßen, von dem ich soviel lernen durfte, und der mein Leben ganz ungewollt mehr bereicherte als jeder Lehrer, den ich in der Schule hatte. Mille grazie!

    Um mich nicht sang- und klanglos verabschieden zu müssen, habe ich für Freunde der klassischen Musik noch ein ganz besonderes Schmankerl rausgesucht, und zwar eine Aufführung der ersten Sinfonie von Ludwig van Beethoven unter der Leitung des großartigen und leider mittlerweile verstorbenen Claudio Abbado. Diese Aufführung kennt der moderne Massenmensch nicht, sie ist unverbraucht und frisch wie blütenprächtige Schnittblumen, antikommerzielle Luxusware:

  • Beim genauen hinhören, fällt auf, daß Arrau nur ein Crescendo andeutet, genau einen Ton, oder Herzschlag spielt er lauter an. Finde diese Art der Interpretation schlichtweg genial.


  • Hier nach ca. 50 Minuten beginnt das Andantino. Arrau spielte den ersten Abschnitt sehr bedacht, keineswegs langatmig, sondern schicksalsergeben und entmutigt. Andere Pianisten machen da, ich will nicht sagen den Fehler, aber sie forcieren schon sehr früh ins Crescendo. Bei Arrau kommt das letztmalige Aufbäumen gegen Tod dann erst an der Stelle, wo sich der Satz in Panik verliert.