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  • Verklärte Nacht:

    Richard Dehmel schrieb:

    Zwei Menschen gehn durch kahlen, kalten Hain;

    der Mond läuft mit, sie schaun hinein.
    Der Mond läuft über hohe Eichen,
    kein Wölkchen trübt das Himmelslicht,
    in das die schwarzen Zacken reichen.
    Die Stimme eines Weibes spricht:

    Ich trag ein Kind, und nit von dir,
    ich geh in Sünde neben dir.
    Ich hab mich schwer an mir vergangen;
    ich glaubte nicht mehr an ein Glück
    und hatte doch ein schwer Verlangen
    nach Lebensfrucht, nach Mutterglück
    und Pflicht – da hab ich mich erfrecht,
    da ließ ich schaudernd mein Geschlecht
    von einem fremden Mann umfangen
    und hab mich noch dafür gesegnet.
    Nun hat das Leben sich gerächt,
    nun bin ich dir, o dir begegnet.

    Sie geht mit ungelenkem Schritt,
    sie schaut empor, der Mond läuft mit;
    ihr dunkler Blick ertrinkt in Licht.
    Die Stimme eines Mannes spricht:

    Das Kind, das du empfangen hast,
    sei deiner Seele keine Last,
    o sieh, wie klar das Weltall schimmert!
    Es ist ein Glanz um Alles her,
    du treibst mit mir auf kaltem Meer,
    doch eine eigne Wärme flimmert
    von dir in mich, von mir in dich;
    die wird das fremde Kind verklären,
    du wirst es mir, von mir gebären,
    du hast den Glanz in mich gebracht,
    du hast mich selbst zum Kind gemacht.

    Er faßt sie um die starken Hüften,
    ihr Atem mischt sich in den Lüften,
    zwei Menschen gehn durch hohe, helle Nacht.
  • Brutus schrieb:

    Die Amerikanisierung hat dafür gesorgt, daß die Deutschen weder verstehen, welches Echo der Tod Faurissons findet noch, was die neben Bismarck wichtigste, vor allem aber erfolgreichste deutsche Herrscherpersönlichkeit geschrieben hat, Friedrich II. von Preußen, den man überall in Europa "den Großen" nennt.




    Voices op Music schrieb:

    One of the most unusual and finest compositions of the early 17th century in Italy is the "Echo" Sonata of Biagio Marini.
  • "Es ist kein Zufall, daß ein Lord Rothschild Ornithologe, ein Warburg Kunsthistoriker, ein Cassirer Philosoph, ein Sassoon Dichter wurde; sie alle gehorchten dem gleichen unbewussten Trieb, sich von dem freizumachen, was das Judentum eng gemacht, vom bloßen kalten Geldverdienen, und vielleicht drückt sich darin sogar die geheime Sehnsucht aus, durch Flucht ins Geistige sich aus dem bloß Jüdischen ins allgemein Menschliche aufzulösen. Eine >>gute<< Familie meint also mehr als das bloß Gesellschaftliche, das sie selbst mit dieser Bezeichnung sich zubilligt; sie meint ein Judentum, das sich von allen Defekten und Engheiten und Kleinlichkeiten, die das Getto ihm aufzwungen, durch Anpassung an eine andere Kultur und womöglich eine universale Kraft befreit hat oder zu befreien beginnt." (Stefan Zweig, "Die Welt von Gestern", S. 31)

  • Wo wir grad bei Bach sind...



    Die Kantate gehört nicht zu den höfischen Huldigungsmusiken, sondern ist eine weltliche Kantate
    aus der Zeit als Bach im Zimmermannschen Kaffeehaus konzertierte.