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Vorherige Beiträge 20

  • Noch so ein toller Artikel - ich bin ganz begeistert... wirklich jede Zeile ist lesenswert
    und wirkt (hoffentlich) dem deutschen/westlichen/europäischen Schuldkult ein wenig entgegen!

    Spiel mir das Lied vom Kolonialismus

    achgut.com/artikel/spiel_mir_das_lied_vom_kolonialismus

    Einleitung selbst lesen, sonst paßt es hier wieder nicht hin, im Drei-Wort-Forum....
    es gibt deswegen leider nur Auszüge


    Ein paar Tage später besuchte ich die atemberaubende Tempelstätte Pagan. Im dortigen Friendship Hotel, hingeschustert von den seit der Unabhängigkeit von 1948 auf einen autarken Fantasiesozialismus kaprizierten neuen Herren des Landes, konnte man erahnen, wie es mal um das Erbe des postkolonialen Burmas bestellt sein würde. Der stockfleckige Bau, ebenso charme- wie komfortfrei, ähnelte entfernt einem Komsomolzenlager aus der Stalinära. Noch zehn Jahre, und er würde abrissreif sein.
    ,Die Litanei vom bleischweren, jedweden Fortschritt niederdrückenden Kolonialerbe ist ein alter Singsang. Unklar, wer ihn zuerst angestimmt hat. Waren es die Ex-Kolonisierten selber? Oder lieferten deren weiße Advokaten in Übersee die Stichwörter? Im Westen verhielt es sich jedenfalls wie folgt: Wann immer die Rede darauf kam, dass viele der vom Joch des Kolonialismus befreiten Länder leider so gar nicht prosperieren wollten und dass viele Milliarden an Entwicklungshilfe und Legionen von Entwicklungshelfern daran überhaupt nichts geändert hatten, wurde seitens Dritte-Welt-Aktivisten die Kolonialismuskarte gezogen.
    Nach deren Lesart trugen die früheren Kolonialherren an der Misere Schuld, weil sie (Zutreffendes bitte ankreuzen) entweder zu viel an Erzen und Edelmetallen et cetera abgebaut oder zu wenig Industrien geschaffen hatten, da sie bestimmten Kolonien hauptsächlich strategischen Wert zumaßen. Oder sie hatten Monokulturen wie Kautschukplantagen oder Zuckerrohrwüsten angelegt, was sich nach dem Ende des Gummi- beziehungsweise Zuckerbooms rächte.
    Oder sie hatten eben keine Monokulturen angelegt – auch falsch. Stattdessen hatten sie Raubbau an den Regenwäldern betrieben. Weshalb die neuen Bewirtschafter, zum Beispiel die Militärs in Burma, nach erlangter Regierungsgewalt ihre Regenwälder weiterhin munter platt machten und sich mit den Erlösen die Taschen füllten. Ach, sie hatten einfach nichts anders gelernt, die armen Kerle! Ihre vormaligen Ausbeuter hatten ihnen gemeinerweise nicht verraten, wie man blühende und nachhaltige Ökonomien schafft.
    Was immer in einstigen Kolonialgebieten schief lief – stets lag es an der Kolonialzeit. Jeder Kleptokrat, der sich an die Spitze eines sogenannten Entwicklungslandes geputscht und es noch mehr ruiniert hatte, griff diese Ausrede dankbar auf.
    Gern wurde – und wird – auch anklagend hingewiesen auf die von Kolonialmächten teilweise mit dem Lineal gezogenen Grenzen ihrer Einflusszonen. Sie hätten „natürlichen“ Gegebenheiten wie den Stammesgebieten nicht Rechnung getragen und folglich ein nicht enden wollendes Tohuwabohu gestiftet, das jeden wirtschaftlichen Aufschwung vereitele. Der Vorwurf zielt besonders auf die koloniale Kartierung Afrikas.

    Worüber linke Afrika-Erklärer fein stille schweigen

    Für sie ist es auch kein Thema, dass die übelste Ausgeburt des Kolonialismus, der Sklavenhandel, am längsten und intensivsten durch Araber betrieben wurde.
    Die endlosen Sklavenkarawanen, denen Henry Morton Stanley in Afrika bei seiner legendären Suche nach dem verschollenen Missionar David Livingstone begegnete, wurden ausnahmslos von muslimischen Sklavenjägern kommandiert. Das war 1871/72. Die koloniale Supermacht Großbritannien hatte den Sklavenhandel bereits 1807 in ihrem direkten Machtbereich verboten.
    Nicht oft findet auch die Tatsache Erwähnung, dass neben dem fraglos riesigen Reibach der Kolonialmächte auch gewaltige Errungenschaften entstanden, von denen viele ehemals ausgebeutete Länder bis auf den heutigen Tag zehren. Etwa der Aufbau von Verkehrsinfrastrukturen, Gesundheitseinrichtungen, Verwaltungs- und Bildungssystemen.
    Dutzende von Häfen und Umschlagplätzen allein im heutigen Indonesien wären nie entstanden, hätten die Holländer sie nicht für ihre lukrativen Geschäfte mit Kolonialwaren benötigt. Und diese Bauten teils unter Gewaltandrohung forciert – die Einheimischen waren in der Regel gleichgültig gegenüber allem, was für ihre Stammesinteressen nicht unmittelbar nützlich erschien.
    Nie, wirklich niemals, hat nach Meinung von Dritte-Welt-Verstehern ebenjene Dritte Welt auch selber schuld daran, wenn manche Länder aus ihrem Elend nicht herauskommen. Hausgemachtes wie hohe Geburtenraten, minimaler gesamtgesellschaftlicher Zusammenhalt, übermächtiges Stammesdenken, selbstverständliche Korruption, Aberglaube, Unwillen oder Unvermögen, in längeren Zeiträumen zu denken ..

    Ein Dogma bis in die hinterletzte Waschbetonkirche
    Kein afrikaerfahrener Mensch im Westen nahm afrikanische Potentaten ernst. Das taten allenfalls „Antiimperialisten“ und sozialistisch grundierte Christen.
    Dass der weiße Mann für alle Beladenheit der „Verdammten dieser Erde“ (Fanon) verantwortlich zeichnet, ist ihnen keine Frage. Sondern ein Dogma. Es reicht bis in die hinterletzte Waschbetonkirche von Schleswig-Holstein, wo Pastor und Pastorin vor einer mit Webwaren aus der Dritten Welt geschmückten Wand, nun ja, predigen.
    Freilich, die kommode Pauschalschuldzuweisung an den Kolonialismus litt in den letzten Jahrzehnten denn doch ein wenig an Akzeptanzverlust. ....
    Von Sonderfällen, wie den ehemals bettelarmen, irgendwie anderweitig, nämlich zumeist von Nicht-Weißen versklavten und kolonisierten Völkern Chinas und Südkoreas ganz zu schweigen. Warum passiert in den meisten Teilen Afrikas nichts dergleichen? Verwirrende Fragen. Die üblichen Kolonialismus-Kausalisten wurden etwas stiller.
    Jetzt schlägt die Stunde, ihrem alten Spin frischen Schwung zu verleihen. Das verdanken sie den Flüchtlingen.

    Das „(post)koloniale Erinnerungskonzept“

    Klar, insinuiert der Kolonialismusexperte Wolfgang Reinhard. Denn: „Jetzt kommt die Welt zurück nach Europa“. Weil: „Die Europäer haben die koloniale Welt unterentwickelt hinterlassen, dadurch entsteht eine Notlage, ein wirtschaftlicher Engpass, der dann die Menschen dazu drängt, ihr Land zu verlassen und sich nach Europa zu flüchten.“ Man sieht, Pippi Langstrumpf lebt.
    Reinhards Tenor findet sich besonders seit Merkels Schleusenöffnung verstärkt in einschlägigen Publikationen, zum Beispiel hier, hier, hier und hier.
    Das „(post)koloniale Erinnerungskonzept“ („Taz“) zu befördern, und zwar möglichst mit Steuerknete, ist besonders Grünen und Linksparteigängern ein Anliegen. Denn der Subtext unter derlei Forscherei lautet ja verlässlich: Weil wir „unseren Reichtum“ (nochmals die „Taz“) dem Knechten ferner Völkerschaften verdanken, haben wir die Schuldigkeit, deren Urenkel nunmehr bei uns zu verköstigen. Praktischerweise sitzt Prof. Jürgen Zimmerer, der emsigste deutsche Kolonialismus-Mahner, auch im Lobbyverein „Rat für Migration“.
    It’s the colonial heritage, stupid! Wir haben den Verdammten der Erde nie gezeigt, wie man sanitäre Einrichtungen repariert. Das Elend war programmiert. Jetzt kommen sie zu uns. Now it’s Payback time.
  • Swan schrieb:

    Die heutige westlich-europäische Demokratie samt Aufklärung und ihre möglichen Entwicklungen soll

    momentan gerade durch diese mittelalterlichen Religionen zerstört werden, siehe Islam

    und ein ABSOLUTISMUS soll errichtet werden, der dem mittelalterlichen in nichts nachsteht, einschließlich

    Inquisition und Frauenvernichtung.

    Swan schrieb:

    Der US-amerikanische Liberalismus und die ersten Demokratien haben ihre Wurzeln im fundamentalistischen
    Christentum, kann man im Demokratiestrang nachlesen.

    Insofern nichts anderes als was der katholische Holocaust schon im Mittelalter/Inquisition und im 30 jährigen Krieg

    über die Menschheit gebracht hat.

    Schönes Beispiel für die extreme Ambivalenz und haarsträubende Unlogik bei Swans Systempropaganda. Ein Fanal der argumentativen Verblödung. Die westlich-europäische Demokratie soll von mittelalterlichen Religionen abgeräumt werden, die doch angeblich ihr Fundament bilden.

    Man muß schon äußerst blöd sein, um einer solch inkonsequenten und inkonsistenten Argumentationskette zu folgen. Ob es da nicht die bessere Idee wäre, sich mit dem zu beschäftigen, was 230 Jahre neuzeitliche Demokratie seit der französischen Revolution Europa brachte? Vielleicht stellt man dann, wie etwa Brutus und meine Wenigkeit, eine Stringenz fest, und man findet vielleicht den roten Faden, der sich durch unsere Geschichte seit den napoeleonischen Kriegen zieht?
  • tOm~! schrieb:

    Bin immer wieder erstaunt, was für einen Menschenschlag die demokratische Ideologie hervorgebracht hat. Stephan Urbach von der Piratenpartei rief zu Gewalt auf, jemand möge Götz Kubitschek auf der Frankfurter Buchmesse schlagen:
    Was für einen "Menschenschlag" die Monarchien und sonstige Regierungsformen seit der

    mittelalterlichen Machtübernahme der monotheistischen Religionen hervorgebracht haben

    sieht man an Volks- und Frauenfeinden, die sich einbilden, sie hätten damals Schlösser und Burgen

    bewohnt und mit dem Glas Wein in der Hand und der Halskrause den lieben Gott ein Arschloch sein lassen.

    mittelalterland.de/produkt/hal…e-kragen-aus-dem-16-jhrd/

    Die heutige westlich-europäische Demokratie samt Aufklärung und ihre möglichen Entwicklungen soll

    momentan gerade durch diese mittelalterlichen Religionen zerstört werden, siehe Islam

    und ein ABSOLUTISMUS soll errichtet werden, der dem mittelalterlichen in nichts nachsteht, einschließlich

    Inquisition und Frauenvernichtung.

    Cervantes beispielsweise hat diesen Duttenkragen oder auch Mühlstein kritisiert, er wird zwar damit abgebildet,
    andererseits sollen aber keine Bilder von ihm existieren.

    Was heutige westliche europäische Demokratie bedeutet, sieht man u.a. auch an seinem Lebenslauf

    de.wikipedia.org/wiki/Miguel_de_Cervantes

    Wobei man auch hier wieder davon ausgehen kann, daß seine Person womöglich nur eine Erfindung von Mönchen
    sein könnte.

    Von Dingen, Menschen, Ereignissen zu denen es keine definitiven Quellen gibt, sondern nur Schriftstücke aus den Klöstern der Besatzer des alten Europa weiß man im Grunde nichts.
    Man lese bei dem Russen Fomenko, wie sogar Münzen gefälscht wurden....

    Fakt ist, es wurde ALLES VORBEREITET - was wir heute im westlichen Europa an Scheixxe erleben und noch erleben werden.

    Europa drohte, diesen Kräften aus dem Ruder zu laufen und Deutschland mit seiner speziellen Vergangenheit und alteuropäischen Geschichte natürlich an erster Stelle.
  • Bin immer wieder erstaunt, was für einen Menschenschlag die demokratische Ideologie hervorgebracht hat. Stephan Urbach von der Piratenpartei rief zu Gewalt auf, jemand möge Götz Kubitschek auf der Frankfurter Buchmesse schlagen:



    Urbach über sich selbst:

    "Ich weiß was ich tu - es geht um Kuchen, meinen Hund, Politik, Hacking, Star Wars, LGBTQI*, ADHS im Erwachsenenalter und HIV. Leben für den Volkstod."

    twitter.com/herrurbach
  • "Rechtspopulistische" Parteien und Bewegungen in Europa zeichnen sich nicht nur durch eine passive Übernahme der alliierten Narrative bzgl. des Zweiten Weltkriegs aus, diese Erzählungen werden als Diskurswaffe gegen liberalisitsche Ideologeme wie den Multikulturalismus aktiv und in zuweilen zugespitzter Weise verwendet, häufig mit mit einem ausgeprägt anti-deutschen Einschlag. Eine verbreitete Interpretation dieses Phänomens ist es, der Rhetorik eine bloß taktische, funktionale Rolle zuzuweisen. Allerdings denke ich nicht, dass diese Interpretation zutrifft, zumindest nicht ausschließlich." - Ergon

    Wie ungeheuer wichtig der Revisionismus wäre, habe ich bei SiN bestimmt schon 100 Mal geschrieben. Kein einziger Schreiber oder Autor ist darauf eingegangen. Stattdessen muß man sich mit Elaboraten begnügen, wie sie von Sellner wieder in "Die „Austriakisierung“ Deutschlands und der VS" auf vier Seiten ausgebreitet wurden.

    Ein kluger Kopf wird nicht umhin kommen, die Feigheit und die Kollaboration dahinter zu erkennen.
  • "Die Frage ist nur, ob es die Damen und Herren vom Rittergut Schnellroda wirklich so genau mit der Wahrheit nehmen."

    Götz Kubitschek hat seinen Buchverlag mit sofortiger Wirkung verkauft, um fortan als Politischer Berater zu "arbeiten".
  • Bei SiN quatschen sie schon wieder über "Realpolitik", aber ohne einen Gedanken daran zu verschwenden, daß die demokratische Politik Deutschland und seinem Volk seit genau 100 Jahren in der Realität nur Unheil bringt. Die Borniertheit, mit der viele Schreiber dort an ihren althergebrachten Demokratievorstellungen kleben, lässt sich nur noch als völlige Verblödung betrachten.
  • Placebos sind so Aktionen wie von Lengsfeld und Broder gestern im Bundestag. Wie kann man nur glauben, daß ausgerechnet diese Leute für das deutsche Volk streiten?

    Halbwahrheiten posaunen die Damen und Herren aus, die von einem "Bevölkerungsaustausch" sprechen. Grüße an die AfD. Als ob es möglich wäre, das deutsche Volk einfach beim Supermarkt an der nächsten Ecke umzutauschen, und dafür im Gegenzug etwas gleichwertiges zu erhalten.
  • Lüge, Verrat, Niederträchtigkeit und Heimtücke: Das hat man als Bürger in einer Demokratie zu erwarten. Nicht mehr und nicht weniger.

    Der Köder, mit dem sich die widerständigen Reste des deutschen Volkes an der Nase herumführen lassen, besteht aus Placebos und Halbwahrheiten. Beispiele dafür folgen noch.