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    Vorherige Beiträge 52

    • Und noch ein Buch, das man erst irgendwann einmal kaufen kann:

      Von dem Historiker Ulrich Herbert sollte im Verso-Verlag die "Geschichte Deutschlands im zwanzigsten Jahrhunderts“ erscheinen. Doch jetzt lehnt der Verlag das Buch ab.

      Begründung:

      Man habe sich geirrt und könne seine „Geschichte Deutschlands im zwanzigsten Jahrhundert“ nun doch nicht verlegen. Ernst, ja unüberwindlich seien die Meinungsverschiedenheiten in vielen politischen Fragen. Die Novemberrevolution von 1918, die radikale Linke in den sechziger und siebziger Jahren bis hin zu den Hartz-IV-Reformen, das alles bewerte man ganz anders, als es der namhafte Freiburger Historiker auf 1451 Seiten niedergeschrieben hat. Wie also sieht es der Verso Verlag? Man muss es wohl mit den Worten „irgendwie anders“ umschreiben, denn umfassend erklärt wird es nicht. Es hatte sich eine leise Distanz zwischen Verlag und Autor eingeschlichen, nachdem Herberts Buch in einer Rezension in dieser Zeitung ein „verhalten affirmatives“ Deutschland-Bild (F.A.Z. vom 27. Mai 2015) bescheinigt worden war. Ansonsten wurde es in Deutschland durchweg anerkennend besprochen, war übersetzt und lektoriert und sollte im Oktober erscheinen. Dumpfer Konservatismus oder Rechtslastigkeit wurde ihm nirgends unterstellt. Der Verlag bat Herbert um Stellungnahme, was an sich schon ein ungewöhnlicher Vorgang ist, und im Verlauf des kurzen Mail-Wechsels wurde klar: Kritik an Bolschewismus und Oktoberrevolution sind bei Verso tabu. Weiteren Dissens gab es nicht.
      faz.net/aktuell/feuilleton/ver…ins-abseits-15689936.html
      So wie Thilo Sarrazin wird auch Ulrich Herbert einen Verlag finden, der sein Buch herausgibt. Es wird halt auch hier etwas länger dauern bis zur Erstveröffentlichung. Und der linke Gesinnungsverlag Verso, der sein Buch abgelehnt hat, findet sicher auch jemanden, der etwas Nettes über den Bolschewismus schreibt.
    • Thilo Sarrazin



      Ich denke, eine Vorstellung dieses aus heutiger Sicht richtungsweisenden Buches, ist nicht notwendig. Die meisten von Euch werden es wohl gelesen haben. Aber jetzt gibt es Ärger um Thilo Sarrazins neues Buch sogar schon VOR der Veröffentlichung:

      Der Titel des Buches lautet: "Feindliche Übernahme – wie der Islam den Fortschritt behindert und die Gesellschaft bedroht". Thilo Sarrazin hat sich in dem Buch kritisch mit dem Islam und der Einwanderung von Muslimen auseinandergesetzt.

      Jonas Hermann schrieb:


      Man sei sich mit Sarrazin nicht einig geworden, wie und wann das Buch erscheinen solle, gab die Deutsche Verlags-Anstalt bekannt. Sie gehört zur Verlagsgruppe Random House, die Teil des Bertelsmann-Konzerns ist. Eigentlich sollte Sarrazins neues Werk im August erscheinen. Laut Informationen der «Bild»-Zeitung habe sich der Verlag gegen die Publikation entschieden, weil das Buch die islamkritische Stimmung in Deutschland verstärken könne.
      nzz.ch/feuilleton/es-gibt-wied…thilo-sarrazin-ld.1402045
      Im Endeffekt hat die Deutsche Verlags-Anstalt so ungewollt Werbung für das neue Sarrazin-Buch gemacht :danke:



      Jonas Hermann schrieb:

      Auch sein neues Buch wurde in den sozialen Netzwerken bereits vorab verdammt, obwohl noch keine Zeile daraus öffentlich ist und sich Sarrazin trotz mehrfacher Nachfrage nicht dazu äussern will.

      Das Schöne an den Büchern von Sarrazin ist, dass Viele meinen, mitreden zu können, ohne erst mühsam lesen zu müssen :00008359:

      Jetzt bin ich auf jeden Fall richtig neugierig geworden und werde mir das Buch mit Sicherheit kaufen - egal wer es wann herausgeben wird.
    • Als Anfängerlektüre für Gutmenschen ?

      Als eine unübersehbare Zahl von Menschen aus dem Nahen Osten und Nordafrika im Herbst 2015 plötzlich unkontrolliert nach Deutschland strömte, stellte sich die Gymnasiallehrerin die Frage „Was ist hier bloß los?“. Sie machte sich auf die Suche nach den Hintergründen einer Entwicklung, die sich immer mehr als ein Verhängnis abzeichnet – für Deutschland wie für Europa.

      Die Autorin begann, Recherchen anzustellen und Fakten zusammenzutragen. Ihre analytische Neugier überspannte dabei einen weiten thematischen Bogen: Von den katastrophalen Folgewirkungen der Zuwanderung auf die innere Sicherheit, über den sinkenden Bildungsstand, die demografische und mentale Verformung der Gesellschaft, bis zum fatalen Verlust des Geschichtsbewusstseins – vor allem aber das schicksalsschwere Versagen von Bundeskanzlerin Angela Merkel, zu deren Wählern Petra Paulsen sich einst selbst zählte.

      Was daraus entstand, unterscheidet sich in mancherlei Hinsicht von den üblichen Darstellungen der Gegenwart. Dieses Buch ist ein Höhenflug an Heimatliebe, gepaart mit dem sezierenden Intellekt der Naturwissenschaftlerin, gespickt mit akribisch belegten Tatbeständen sowie spannend lesbaren und aufrüttelnden Informationen. Durch seine inhaltliche Fülle leistet es einen Beitrag zum Geschichtsverständnis dieses Jahrhunderts. Es ist ein Weckruf an alle Menschen, die nicht verstehen, was in diesem Land gerade geschieht.

    • Ulrich Greiner: Heimatlos



      Links zu sein, ist in Deutschland kein Problem, aber kann man auch konservativ sein? Oder ist man dann rechts? Der frühere Feuilleton-Chef der "ZEIT" Ulrich Greiner nimmt für sich das Recht in Anspruch, konservativ geworden zu sein, und er stellt fest, dass der konservative Gedanke in Deutschland politisch und intellektuell heimatlos geworden ist. Weil er vom Diskurs der Mehrheit abweicht, ist er in der rechten Ecke gelandet. Eine gelungene Analyse der Linkslastigkeit deutscher Politik und Medien.

      Ich fühle mich insofern heimatlos, als die Leitmedien von den tonangebenden Zeitungen bis zu den öffentlich-rechtlichen Anstalten ganz überwiegend einen Anpassungsmoralismus pflegen, der gegensätzlichen Meinungen keinen Resonanzboden bietet.


      **************************
      Ich bin zum Beispiel der Meinung, dass der unkontrollierte Zustrom von Flüchtlingen im Herbst 2015 ein Fehler war, der bei rechtzeitiger Vorsorge hätte vermieden werden können, und dass die Warnung vor einer Islamisierung nicht bloß das Hirngespinst verwirrter Pegida-Anhänger ist. Ich glaube weiterhin, dass der im Grundgesetz garantierte Schutz von Ehe und Familie die gleichgeschlechtlichen Lebensformen nicht mit einschließt. Die damit nicht selten verbundenen Praktiken biotechnischer Reproduktion erregen meinen Widerwillen. Auch finde ich die Beschlüsse der Brüsseler Kommission zur Rettung von Banken und insolventen Staaten nicht hinreichend demokratisch legitimiert – und die dabei maßgebliche Rolle von Angela Merkel erst recht nicht. Wer den Euro für einen kapitalen Fehler hält, ist noch kein Gegner der europäischen Idee.

    • Hans Peter Schwarz: Die neue Völkerwanderung nach Europa

      Ein Übermaß an Leichtsinn diagnostiziert Hans-Peter Schwarz dem Gesetzgeber der Europäischen Union und letztlich den Regierungen der einzelnen Länder, die im Namen eines grenzenlosen Europa zu viel von ihrer Souveränität aufgegeben haben. In den ersten Kapiteln erklärt der Historiker, wie das verworrene Einwanderungsrecht der EU entstanden ist, wie die verschiedenen Länder es auslegen, und warum Deutschland eine Sonderrolle einnimmt. "Schengenland" nennt Schwarz das Gebiet ohne Innen- oder Außengrenzen, in dem theoretisch jeder der sechseinhalb Milliarden Menschen, die außerhalb der EU geboren sind, ein Recht auf ein individuelles Asylverfahren hat.

      Fazit: Wenn Europa nicht vor die Hunde gehen will, dann muss das Asylrecht den veränderten Verhältnissen angepasst, dann müssen die Außengrenzen besser geschützt und dann müssen innerhalb von Europa wieder Grenzkontrollen eingeführt werden. Das wird manchen nicht gefallen:

      Hans Peter Schwarz schrieb:


      Jedermann weiß, dass viele dieser Maßnahmen bedrückend, hässlich, polarisierend und mit schwer abschätzbaren Nebenwirkungen verbunden wären
      Die Alternative wäre allerdings, den Bevölkerungsüberschuss all dieser Länder aufzunehmen:

      Die Graphik, die ich da herausgesucht habe, ist von 2014, also noch vor dem ersten ganz großen Ansturm auf Deutschlands nicht vorhandene Grenzen. Damals war es noch schwieriger, das Wörtchen "problematisch" in Bezug auf Migrationsbewegungen in den Mund zu nehmen (man galt ja sofort als fremdenfeindlich). Inzwischen wird die Stimmung zum Thema Migrationspolitik in Europa ja von Monat zu Monat pessimistischer - abgesehen von den Unverbesserlichen, die sich lieber die Finger in die Ohren stecken und Tralala singen. Nur - wer wird die Notbremse ziehen? Eine Frau Merkel nicht und ein Herr Schulz schon gleich gar nicht. Die nehmen lieber in Kauf, dass Europa wegen genau dieser Frage auseinander bricht :(
    • Jürgen Roth: Der stille Putsch.

      Wie eine geheime Elite aus Wirtschaft und Politik sich Europa und unser Land unter den Nagel reißt.
      Unter dem Deckmantel der Krisenbewältigung findet ein stiller Putsch gegen die europäischen Bürger statt. Bestsellerautor Jürgen Roth zeigt, wer die Putschisten sind und was sie bezwecken, was das für Deutschland und Europa bedeutet und wie wir uns dagegen wehren können – und müssen.





      Unter dem Vorwand der Krisenbewältigung geht es um die gnadenlose Durchsetzung einer marktfundamentalen Politik – ein kalter Putsch gegen die europäische Zivilgesellschaft. Doch wer steckt dahinter? Eine mächtige Elite aus Wirtschaft und Politik, der nur ausgewählte Personen angehören und deren Ziel die Durchsetzung langfristiger wirtschaftsfreundlicher Strategien und die Entmachtung des Staates ist. Jürgen Roth nennt die Putschisten und ihre Helfershelfer beim Namen, er deckt auf, wie sie über das Schicksal Europas entscheiden, und zeigt, warum wir uns nicht länger belügen und täuschen lassen dürfen.
    • berlincruiser schrieb:

      Ich habe gerade den Houellebecq ausgelesen und sage nur: GENAU SO könnte ich mir die Machtübernahme des Islam in Europa vorstellen.
      Man kann das Buch zusammenfassen: Die "Eliten" sind eh schwach und pazifistisch und zu keinerlei Gegenwehr mehr fähig. Daher kann man diese Schlaffis mit Geld und jungen Frauen ganz schnell und einfach einkassieren und sie zum opportunistischen Überlaufen bringen.
      DAS haben Menschen schon immer wunderbar gekonnt. Gerade auch Frauen sind Meisterinnen des Überlebens mit dem jeweiligen Sieger. Stiegen die Französinnen noch 1940 mit den deutschen Offizieren ins Bett, machten sie dasselbe 1945 mit den amerikanischen Offizieren und noch später wieder mit reichen Franzosen... Who cares?
      Es geht immer weiter.


      Nur EINES frage ich mich immer wieder:
      Wie dumm muss man als Frau, als Homo und als Linker eigentlich sein, um die Machtübernahme des Islam regungslos abzuwarten oder sich sogar denen noch als Unterstützer anzudienen??? Der IQ muss bei 40 Punkten liegen.

      Bei Frauen kann ich es angesichts der Fifty shades of grey noch ein bisschen verstehen: Angeborener Masochismus. Die Frau empfängt und unterwirft sich der Lust des Mannes und erreicht dabei selbst Lust. WIeso sie nun Lust dabei empfinden werden sich zu verschleiern und aus ihrem Beruf herauszufliegen, erschließt sich mir nicht. Ist wahrscheinlich einfach nur Dummheit und Ahnungslosigkeit.

      Die gruseligen Visionen des Michel Houellebecq in seinem Buch "Unterwerfung" werden leider immer reeller. Wer das Buch gelesen hat, hatte sicher schon das eine oder andere Dejá-vu-Erlebnis.


      Aus aktuellem Anlass:

      M. Houellebecqs Rede zum Schirrmacher-Preis
    • Lektüre zum 20. Juli.

      Im Mittelpunkt des zivilen Widerstandes standen Ernst von Weizsäcker in Zusammenarbeit mit Carl Goerdeler. Seit 1938 informierte dieser Kreis die britische Regierung und vor allem die Kriegspartei über alle wichtigen Fragen und Aktionen. Dabei scheuten sie nicht vor Verleumdung Hitlers und seines Außenministers Joachim von Ribbentrop zurück. Sie spielten absichtlich London Falschmeldungen zu, um es zum Schlag gegen Deutschland zu ermuntern. Gleichzeitig forderten sie die britische Regierung auf durch diplomatisch-militärische Provokationen eine Situation herbeizuführen in der Hitler gezwungen werden sollte, entweder einen Krieg vom Zaun zu brechen oder eine innenpolitische tödliche Schlappe zu erleiden. Als dann England im September 1939 Deutschland den Krieg erklärte, erhoffte Premierminister Chamberlain den „Kollaps der inneren Front“ in Deutschland. Nach Kriegsausbruch arbeiteten selbst hohe Offiziere für die militärische Niederlage des Deutschen Reiches. Die von Moskau gesteuerte „Rote Kapelle“ tat ein Übriges. Per Funk wurden höchst geheime Informationen nach Moskau gemeldet. Angriffstermine wurden verraten, der kämpfenden Truppe wurde bewußt in den Rücken gefallen. Sabotageakte und Falschinformationen führten zu Rückschlägen und Niederlagen. Geheime Informationen aus hohen Re-gierungs- und Wehrmachtskreisen kosteten lt. Admiral Canaris etwa 200.000 Soldaten der Ostfront das Leben. Kameradenmorde wurden bewußt in Kauf genommen. Fabian von Schlabrendorff hat nach dem Krieg offen zu-gegeben, daß man alles Mögliche unternommen habe, um „Hitlers Erfolge unter allen Umständen und mit allen Mitteln zu verhindern, auch auf Kosten einer schweren Niederlage des Dritten Reiches“.