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  • openlibrary.org/works/OL759806…manischen_Recht_und_Leben

    Mutterrecht und Raubehe und ihre Reste im germanischen Recht und Leben‹ 1883
    Lothar Dargun

    Er stellte fest, dass bei den germanischen Völkern wie bei den alten Ariern in vor-historischer Zeit das Mutterrecht bestand. »Durch umfassende Vergleichung lebender, wilder Völker überzeugten sich die Ethnographen nicht ohne Staunen, dass in jedem Weltteil das scheinbar so abnorme Mutterrecht in Kraft war oder ist und bei einem großen Teil der außereuropäischen Menschheit jetzt noch tatsächlich vorwiegt. Dem Areal nach ist es vielleicht, wenn wir die Urbevölkerung allein berücksichtigen, sogar verbreiteter als das agnatische* System und wenige Länder gibt es, die nicht wenigstens Spuren seiner einstigen Herrschaft aufzuweisen haben« (Dargun, S. 3 und im folgenden). [*Agnat, agnatisch = männliche Abstammungslinie]

    »Wohl zeigen die ältesten geschriebenen Quellen die arischen Völker unter patriarchalischem Recht lebend und die vergleichende Sprachforschung vindiciert bereits dem gemeinsamen arischen Stammvolk die nämliche Familienordnung. In Wahrheit aber ist die letztere viel zu künstlich um ursprünglich und der Menschheit angeboren zu sein« (S. 1).

    Dargun stellte fest, dass »die alten Arier die Verwandtschaft durch Mütter als einzige, oder hauptsächliche Grundlage der Blutsverwandtschaft ansahen und ihr gesamtes Familienrecht diesem Grundsatz unterordneten. Nicht die patriarchalische Familienverfassung, wie die Philologen behaupten, sondern die des Mutterrechtes ist die Familienordnung der alten Arier gewesen« (S. 13).

    Es sei nicht abzusehen, woher sie das Mutterrecht erworben haben sollten, wenn die arischen Urväter bereits das agnatische Prinzip entwickelt hätten« (S. 12). »Dass die Anerkennung der Verwandtschaft durch Mütter der Anerkennung des Blutbandes durch Väter voranging, erklärt sich aus der größeren Augenfälligkeit der Verbindung der Mutter mit dem Kind« (S. 16)

    »Unstreitig ist es aber, dass der Übergang von Mutterrecht zu Agnation von einer Menge ähnlicher Seltsamkeiten und von Inkonsequenzen begleitet ist, welche zeigen, wie schwer es den Völkern wurde, sich von Althergebrachtem loszuringen« (S. 18).

    Mit der allmählichen Patriarchalisierung kam die Wende. Die Herr-schaft der Männer und die Herr-schaft der patriarchalen Religionen schränkten mit Gesetzen und Verboten allmählich Freiheit und Lebensfreude ein.

    Die patriarchale Ehe wurde erfunden, welche besonders die sexuelle Freiheit der Frauen einschränkte, dem Mann jedoch ohne weiteres mehrere Frauen und Sklavinnen – also Promiskuität zugestand – die den Frauen im Matriarchat so gerne als unsittlich und Zügellosigkeit vorgeworfen wird.
    Im Matriarchat gab es die Einschränkung der persönlichen Freiheit und der Sexualität durch eine Ehe nicht; Frauen und Männer, die in matriarchalen Clans lebten, waren frei von jeglicher Einmischung durch clanfremde Männer, frei von jeder männlichen Bevormundung und Beschränkung, selbst wenn sie die biologischen Väter der Kinder waren, was bedeutungslos war.

    Dargun bestätigt, »noch ist dem germanischen Begriff der Ehe nicht entgegen, dass der Mann nicht Vormund noch einziger Beschützer seiner Frau sei, dass zwischen ihm und ihr das eheliche Güterrecht nicht eintrete, dass die in der Ehe erzeugten Kinder nicht zum Stamm des Vaters, sondern zu dem der Mutter gehören. – Ist ja doch das Eheverhältnis ein Verhältnis zwischen Mann und Weib, nicht zwischen Vater und Kindern, gibt es doch zahlreiche Völker bei denen wohl die Existenz von Ehen über alle Zweifel erhaben ist, die Kinder aber trotzdem niemals unter die Gewalt oder auch nur zur Familie des Vaters gehören.« (S. 23)

    Jedoch zu Zeiten der Römer, war dies nicht mehr der Fall. Tacitus und Cäsar wäre es aufgefallen, wenn eine von der römischen so verschiedene Familienorganisation bei den Germanen bestanden hätte (S. 21). (s. im Buch die Kapitel zum indoeuropäischen Patriarchat: ›Alle Macht dem Mann‹, ›Der häusliche Despot in der patriarchalen Familie‹, ›Kinder werden Besitz des Mannes – Mütter werden rechtlos‹ S. 226-230).

    Im alten deutschen Recht wird die Pflicht, Frauen und minderjährige Kinder zu schützen als ›Mundium‹ bezeichnet, meint aber das Recht, über sie verfügen zu können!

    Das bedeutet, der Mann hat die Vormundschaft über Frau und Kinder, was in erster Linie nicht Schutz meint, sondern Gewalt über die Ehefrau und väterliche Gewalt über die Kinder zu haben. Was dabei herauskommen kann, sehen wir jeden Tag. Dargun schrieb, dass Ehemänner im Patriarchat ihre Frauen verleihen oder diese sogar von ihm zur Prostitution gezwungen werden konnten (S. 23).

    Prostitution hat es nicht ›schon immer‹ gegeben und ist nicht das ›älteste Gewerbe der Welt‹, sondern die perverse Ausbeutung der Frau im Patriarchat.

    Dargun benutzt noch das Wort ›Herrschaft der Frauen‹; doch Frauen sind nun mal keine Herren und eine Herr-schaft, geschweige denn eine ›wirkliche Ober-herr-schaft‹ (Meyers Lexikon) haben Frauen nie ausgeübt. Die Herr-schaft der Herr-scher basiert durch und durch auf männlich-hierarchischer Machtausübung, Erzwingungsmacht und Herren-Gewalt.
    …...........................
  • Der Münchener Privatgelehrte Dr. Walter Post zeigt auf, wie mit der politischen Vormachtstellung der nationalsozialistischen deutschen Führung auch die Verantwortung für das wirtschaftliche Wohlergehen des europäischen Kontinents zufiel. Es blieb der deutschen Reichsregierung gar nichts anderes übrig, als sich im eigenen Interesse über ein praktisches Zusammenwirken mit den anderen europäischen Staaten Gedanken zu machen.


  • Die Eigentumslosigkeit und Rechtslosigkeit der Frau in der patriarchal-bürgerlichen politischen Theorie, dargestellt am Beispiel von Johann Gottlieb Fichtes Grundlage des Naturrechts.
    von Schröder, Hannelore geb. 1935

    und

    Die Rechtlosigkeit der Frau im Rechtsstaat - Dargestellt am allgemeinen preuß. Landrecht am Bürgerlichen Gesetzbuch und an Fichtes Grundlage des Naturrechts

    Hannelore Schröder ohne Bild

  • Swan schrieb:

    Kannst Du zu Deiner zweiten Buchempfehlung noch kurz etwas sagen?

    Hier geht's um eine Intrige, die in Moskau und Ost-Berlin gesponnen wurde, um den Westen zu destabilisieren. Eine Inszenierung, die der Autor durch umfangreichen Funde in den Stasi-Akten, Zeitzeugen und Dokumente belegt. Ausgangspunkt ist der 2. Juni 1967, der Tag, an dem der Student Benno Ohnesorg von Karl-Heinz Kurras - einem (wie sich später herausstellte) Stasi-Spitzel - erschossen wurde. Dieses Ereignis war der Startschuss für die folgende Eskalation. Die deutsche Polizei wurde als faschistoide Bande dargestellt, die per Kopfschuss Studenten hinrichtet. Der BRD wurde mittels der Kampagne gegen die Notstandsgesetze unterstellt, sie befände sich auf dem Weg in die "Notstandsdiktatur". So wurde ganz gezielt eine Wirklichkeit inszeniert, die der kommunistischen Propaganda und Ideologie entsprach.
  • Lesen sollte man Eduard Hodos, seine Werke sind übersetzt schwer zu finden

    Da muß man selber mit Google ran.

    antimatrix.org/Convert/Books/E…erch/Yevreiski_Smerch.htm



    Buchauszug von Eduard Hodos aus dem Jahr 2002

    Diese Auszüge aus Eduard Hodos 'Buch handeln von Informationen, die in Russland und im Westen unterdrückt wurden, über Putins Aufstieg zur russischen Präsidentschaft im Jahr 2000, zusammen mit seinen tiefen und problematischen Beziehungen zum chassidischen Lubawitsch- Chassidim, seinem russischen Oberrabbiner Berl Lazar und seine Oligarchen der Jelzin-Ära.

    wikispooks.com/wiki/Document:Putin_the_Good_Goy
  • Muhackl schrieb:

    Die 68er Bewegung war ja stark anti-amerikanisch geprägt, was angesichts der US-Kriegsverbrechen in Vietnam nur allzu verständlich war. Die "Kinder von Marx und Coca-Cola" (© Jean-Luc Godard) konnten nicht den Anblick der toten Kinder von My-Lai ertragen. Gleichzeitig kommunistischen Massenmördern zu huldigen - darin sahen sie aber keinen Widerspruch. Und trotz allem Anti-Amerikanismus fanden sie schnell Gefallen an den Methoden der "Re-Education". Und all diese Aktionsformen wie "Sit-ins", "Go-ins" und "Teach-ins" kamen auch aus den USA.
    Das Gegenteil ist richtig! Die 68er waren eine durch und durch amerikanisch initiierte und finanzierte Bewegung, um u.a. Charles de Gaulle zu stürzen und den Rothschild-Angestellten Pompidou zum Präsidenten zu machen.

    Der "linke" Mitterrand war von den USA gekauft wie die Heroen der Studentenbewegung Geismar, Krivine und Cohn-Bendit.

    Wenn man die 68er als Vorläufer der Farbenrevolutionen George Soros' betrachtet, liegt man richtig.

    So wird das inzwischen in Frankreich gesehen (Asselineau, Soral), wovon die angloamerikanisch verspießerten und arschgef... deutschen Blödmösen und Doofpimmel natürlich wieder mal keine Ahnung haben.
  • Auszüge aus Schüßlburner:

    links-enttarnt.net/upload/dokument_1486262631.pdf

    "Droht wirklich die Wiederkehr des Sozialismus, so daß man zu seiner Verhinderung „bewältigen“ müßte? Nun, abgesehen davon, daß auch der NationalSozialismus, obwohl er schon fast drei Generationen zurückliegt, nicht als „kalter Kaffe“ angesehen wird, sondern die Regierung Hitler bewältigungspolitisch als irgendwie noch immer amtierend und damit demokratiegefährdend imaginiert wird:

    Der Untergang der international-sozialistischen „DDR“ liegt nicht einmal eine Generation zurück und die parteipolitischen Träger dieses Regimes sind mittlerweile fest im bundesdeutschen Establishment verankert und dürfen da im „Kampf gegen rechts“ ihre DDR-Erfahrungen einbringen.

    Dies wird verstärkt durch die Tatsache, daß sich im bundesdeutschen politischen Establishment ehemalige Mao- und Pol-Pot-Anhänger befinden, deren Existenz belegt, daß der „Schoß noch fruchtbar“ war, aus dem der sozialistische Totalitarismus einst hervorgegangen war. Dabei zeigt der „Kampf gegen rechts“, daß die gegen den Nationalsozialismus gerichtete amtliche Bewältigungspolitik fehlgeschlagen ist:

    „Kampf gegen rechts“ stellt nämlich ein maßgebliches Vermächtnis des „Führers“ an seine „demokratischen“ Nachfolger dar:

    Als er nämlich am 24. Februar 1945 über seine bevorstehende Niederlage sinnierte, hat er als wesentlichen Grund seines Scheiterns erkannt: „Wir haben die linken Klassenkämpfer liquidiert, aber leider haben wir dabei vergessen, auch den Schlag gegen rechts zu führen. Das ist unsere große Unterlassungssünde“ (zitiert bei Rainer Zitelmann, Hitler. Selbstverständnis eines Revolutionärs, 1990, S. 457).

    Es drängt sich dabei auf, daß Nationalsozialist Hitler unter „rechts“ in etwa dasselbe gemeint hat, was auch der (international-)sozialistische Antifaschismus der deutschen demokratischen Republik Bundesrepublik Deutschland darunter versteht. "

    NS = weder rechts noch links im herkömmlichen Sinne
  • Wer sich mit den 68ern und dem Sozialismus auseinandersetzen will, kommt an diesem Buch schwerlich vorbei.

    Es enthält einige Fakten die zur Aufklärung beitragen, dennoch versteht auch Schüßlburner den NS Staat vor allem in seinem Inneren und in dem Kampf um die wahre deutsche Geschichte keineswegs!

    Im Buch wird deutlich , daß der gesamte nachkriegsdeutsche Geheimdienst hinter millionenfach wiederholten, unglaubwürdigen Kunst-Begriffen wie "rechtsextrem" stecken. Dies ist tatsächlich (und leider auch noch absichtlich) geschichtsverfälschend. Auch daß in Deutschland die politische Beschreibung "rechts" mit dem Kurzbegriff "Nazi" gern gleichgesetzt wird, ist höchst alarmierend in einem politischen System, wo Demokratie und Rechtsstaatlichkeit herrschen sollen.
    Der Stalinismus hat nach Ansicht Schüßlburners den angeblichen "braunen Sozialismus" mitverschuldet und auch den SED-Sozialismus, der die NDPD gründete.
    Von Russland aus wanderte der Stalinismus nach Asien, daher entstanden Maoismus und Nordkoreas Nationalsozialismus.

  • Muhackl schrieb:

    Die 68er Bewegung war ja stark anti-amerikanisch geprägt, was angesichts der US-Kriegsverbrechen in Vietnam nur allzu verständlich war. Die "Kinder von Marx und Coca-Cola" (© Jean-Luc Godard) konnten nicht den Anblick der toten Kinder von My-Lai ertragen. Gleichzeitig kommunistischen Massenmördern zu huldigen - darin sahen sie aber keinen Widerspruch. Und trotz allem Anti-Amerikanismus fanden sie schnell Gefallen an den Methoden der "Re-Education".
    Das erinnert in fataler Weise an HEUTE.

    Es ist eben ein "Erfolgsrezept" zwei Seiten zu kreieren, sich bekämpfen zu lassen und die Gewaltausübung der angeblichen

    "Feinde" jeweils miteinander MEINEN vergleichen zu können - von der im Dunklen sieht man nichts, seien es sprachliche

    Hindernisse, Unwegsamkeiten des Landes usw. weshalb die kommunistischen Massenmorde und geheimen Kanäle oft erst

    (zu) spät ans Licht kommen.

    Es gab mehrere Wellen der Umerziehung.

    Direkt nach dem Krieg wurden die Deutschen erst einmal konservativ eingeschworen, christlich-fundamentalistisch, anti-

    emanzipatorisch und anti-Individuell. Das gelang zunächst nicht besonders gut, weil der positive Nachklang des Dritten

    Reichs noch zu stark war.

    Diese und die nachfolgende Generation hat sich auch keineswegs von Lügenmärchen beeindrucken lassen und schwarz-weiß

    Filmen von Leichenbergen.

    Außerdem gab es in den USA und GB durchaus wohlgesonnene Kräfte die deutlich sahen, was von bestimmten einfluß-

    reichen Mächten angerichtet worden war. Das hat Adenauer selbst in einem bei YT vorhandenen Video zugegeben.

    Was dann kam, bzw. wie es nach dem Tod von JFK weiterging ist bekannt.

    Kannst Du zu Deiner zweiten Buchempfehlung noch kurz etwas sagen?