Iran

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      tOm~! schrieb:

      Aber einvernehmlich sprechen alle Quellen und Medien davon, das der Iran unter dem Schah sehr westlich geprägt war und quasi eine Kolonie der USA.
      Nur die Iranischen Quellen sprechen nicht davon...komisch was?
      Die Iraner in und außerhalb des Irans haben den Generälen und elend ermordeten Machthabern
      und dem Schah denkwürdige Erinnerungsstätten gesetzt, im Internet und anderswo

      tOm~! schrieb:

      Ich habe dazu mehrere Quellen überprüft, ein Zweifel über diese Tatsache besteht für mich nicht.
      Genau - das "Eurasische Magazin" *lol* da erübrigt sich der Kommentar
      wie hast Du das gemacht in 5 Minuten?
      Kennst Du eigentlich Iraner?

      tOm~! schrieb:

      das geht dich einen Scheißdreck an.
      haha, da hab ich Dich wohl erwischt..

      tOm~! schrieb:

      Ich bin dafür, daß sich in der UNO alle, also auch Russland, und aber auch USrael darauf verständigen, sich aus den innenpolitischen Angelegenheiten anderer Länder rauszuhalten. Das mag vermessen klingen, aber ist es deshalb gleich "Unsinn"?
      ist ausgesprochen realitätstüchtig...
      außerdem war dieser islamische Umsturz ganz gewiß keine "innenpolitische" Angelegenheit
      so ein Unsinn !

      tOm~! schrieb:

      Der Islam gehört nicht zu Deutschland.
      und Du heißt ihn willkommen und beförderst ihn noch

      tOm~! schrieb:

      Angst vor einem Bruch mit USrael wolltest du schüren. Das ist niemandem hier entgangen, Swan.
      Bruch mit Israel? hast wohl mal wieder zu tief ins Glas geblickt und die Beiträge verwechselt..
      oder worauf ist das hier die Antwort
      Alzheimer läßt grüßen...

      ich habe darauf geantwortet


      tOm~! schrieb:

      Du hast dem jetzigen iranischen Regime sogar die Legitimation abgesprochen

      und was hat das mit Israel zu tun?

      "Glaube niemals an fremde Hilfe, niemals an Hilfe, die außerhalb unserer eigenen Nation, unseres eigenen Volkes liegt. In uns selbst allein liegt die Zukunft des deutschen Volkes"
      (Adolf Hitler)

      Alfred schrieb:

      Nein, mit der Erpressung durch den Westen. England, VSA.
      Steht in Deinen eigenen Quellen.
      Nein da steht was von Rußland, von einem unerwünschten Einfluß Rußlands
      der dem Iran schließlich das Genick brach eine Auswanderungswelle auslöste
      und den Iran ins Mittelalter katapultierte
      daß der Iran sich dem freien Westen zuwandte, also Hitlerdeutschland war freiwllig
      ebenso wie die Kritik Reza Pahlevis an den Briten (schau nach bei YT)

      tOm~! schrieb:

      Laut wiki war Hoveyda frei. Weißt du überhaupt, was das ist, frei zu sein?
      Lies einfach den Link von Wiki nochmal wenn Du wieder nüchtern bist
      dann ist es Dir vielleicht möglich, über drei Zeilen hinauszukommen..könnt ja sein oder?

      "Glaube niemals an fremde Hilfe, niemals an Hilfe, die außerhalb unserer eigenen Nation, unseres eigenen Volkes liegt. In uns selbst allein liegt die Zukunft des deutschen Volkes"
      (Adolf Hitler)

      Swan schrieb:

      und was hat das mit Israel zu tun?
      Deine Warnungen hier, dienen aus meiner Sicht nur dem Zweck, die für Deutschland irrelevante Revolution im Iran für Propaganda Zwecke zu missbrauchen, mit denen du wie immer indirekt auch unsere Besatzer - also USrael - deckst.

      Swan schrieb:

      Genau - das "Eurasische Magazin
      Das gleiche steht im Focus. Die Journalistin und Iran-Kennerin, die das bei EurMa vorgestellte Buch verfasst hat, arbeitet dort hauptverantwortlich im Nahost-Ressort.

      Swan schrieb:

      haha, da hab ich Dich wohl erwischt..
      Nein und nochmal, was die Mullahs in ihrer Heimath machen, geht dich einen feuchten Kehricht an.

      Swan schrieb:

      ist ausgesprochen realitätstüchtig...
      Mag sein. Aber ist es Unsinn?

      Swan schrieb:

      und Du heißt ihn willkommen und beförderst ihn noch
      Belege das!

      tOm~! schrieb:

      Das gleiche steht im Focus. Die Journalistin und Iran-Kennerin, die das bei EurMa vorgestellte Buch verfasst hat, arbeitet dort hauptverantwortlich im Nahost-Ressort.
      Aus Deinem Link
      eurasischesmagazin.de/artikel/…Claudia-Hoffmann/20090316

      Im 20.Jahrhundert schließlich wurde die Schah-Dynastie gänzlich zum Totengräber des alten persischen Ansehens. Trotz aller Prachtentfaltung ließ sich der Niedergang nicht verbergen: „Der korrupte Monarch und öldurstige Industriestaaten lenkten die Geschicke des Iran mit dem Ziel, sich selbst zu bereichern.“ – Der Iran wurde ein Vasall der USA. Seit mindestens 50 Jahren hatte der US-Geheimdienst CIA seine Finger im Spiel bei allen politischen Vorgängen im Land. Dass im Iran das Bild vom „Großen Satan“ aufkam, darf da nicht verwundern.

      1. es gab keinen Niedergang, ganz im Gegenteil
      2. Reza Pahlevi war nicht "korrupt" - da gabs ganz andere
      3. Ölgeschäfte sind normal, die macht Rußland heute sogar mit Israel (Gas)
      4. warum soll sich der Iran nicht mit den USA austauschen, was spricht dagegen
      5. die Geheimdienste haben überall ihre Finger im Spiel, der CIA und der KGB, der Mossad
      6. der Satan kam mit den Ayatollahs
      Das Buch ist von einer Kommunistin geschrieben, ekelhaft!

      "Glaube niemals an fremde Hilfe, niemals an Hilfe, die außerhalb unserer eigenen Nation, unseres eigenen Volkes liegt. In uns selbst allein liegt die Zukunft des deutschen Volkes"
      (Adolf Hitler)

      Swan schrieb:

      Nach der Rückkehr Chomeinis am 1. Februar 1979 versuchten Freunde Hoveyda zu überreden, aus dem Haus zu fliehen. Die Wachen waren vor den Revolutionären geflohen und Hoveyda war frei zu gehen. Doch Hoveyda blieb. Er hatte sich nichts vorzuwerfen und glaubte, vor jedem Gericht bestehen zu können.
      Das es ja hier auch um eine Deutung geht, wie sehen das andere? War der ehemalige iranische Politiker Hoveyda bis zu seiner Verhaftung ein freier Mann, der offenbar eine freie Entscheidung traf, oder nicht?

      tOm~! schrieb:

      Das es ja hier auch um eine Deutung geht, wie sehen das andere? War der ehemalige iranische Politiker Hoveyda bis zu seiner Verhaftung ein freier Mann, der offenbar eine freie Entscheidung traf, oder nicht?
      Nein es geht um keine "Deutung"- sag mal willst Du mich auf die Palme bringen ???
      Es ging nicht um "bis zu seiner Verhaftung", was soll das?
      DU hattest behauptet, er wäre generell freigelassen worden
      jetzt willst Du davon nix mehr wissen...
      was sollen "andere" da sehen?
      man kann nur hoffen, daß sie in der Lage sind einen Wikipedia Artikel zu lesen
      Du glaubst doch wohl nicht, daß er sich freiwllig umbringen ließ.
      Er hatte in seiner Gutgläubigkeit die Musels unterschätzt, das scheint eine Krankheit
      westlicher Politiker zu sein.....

      Ich hatte Dir bereits
      Hier = > Iran
      Deinen EIGENEN Link nochmal vorgeführt

      Nach der Rückkehr Chomeinis am 1. Februar 1979 versuchten Freunde Hoveyda zu überreden, aus dem Haus zu fliehen. Die Wachen waren vor den Revolutionären geflohen und Hoveyda war frei zu gehen. Doch Hoveyda blieb. Er hatte sich nichts vorzuwerfen und glaubte, vor jedem Gericht bestehen zu können. Hoveyda wurde in die Refah-Schule, dem Hauptquartier Chomeinis während der ersten Tage der Revolution gebracht. Am 15. März 1979 kam es dann zu einem ersten Gerichtsverfahren, das nur zwei Stunden dauern sollte. Das Gericht unter der Leitung von Revolutionsrichter Sadegh Chalchalikam nach zwei Stunden zu keinem Urteil und vertagte sich. Am 7. April 1979 kam es dann zu einer weiteren Verhandlung.

      Dieses Mal war das Urteil nach zwei Stunden gefunden. Hoveyda wurden siebzehn Vergehen zur Last gelegt, darunter die “Zerstörung der Landwirtschaft und der Wälder”. Nur wenige Minuten nachdem Chalchali das Todesurteil verlesen hatte, wurde er in den Schulhof geführt und mit zwei Schüssen angeschossen. Schwer verwundet bat er darum, dass man ihn endlich erschießen möge. Chalchali soll den letzten und tödlichen Schuss selbst abgegeben haben. Andere sagen, dass ein Geistlicher namens Ghaffari Hoveyda getötet habe.

      Der deutsche Botschaftsrat Strenziok unterrichtete das Auswärtige Amt am 9. April 1979 von der Hinrichtung Hoveydas:
      Die Leiche Hoveydas blieb drei Monate lang im Kühlraum der Gerichtsmedizin ein Schaustück der Revolution, bis er schließlich an einem unbekannten Ort anonym bestattet wurde.
      de.wikipedia.org/wiki/Amir_Abbas_Hoveyda

      "Glaube niemals an fremde Hilfe, niemals an Hilfe, die außerhalb unserer eigenen Nation, unseres eigenen Volkes liegt. In uns selbst allein liegt die Zukunft des deutschen Volkes"
      (Adolf Hitler)

      Swan schrieb:

      Es ging nicht um "bis zu seiner Verhaftung", was soll das?

      Swan schrieb:

      DU hattest behauptet, er wäre generell freigelassen worden
      jetzt willst Du davon nix mehr wissen...

      Swan schrieb:

      Nein es geht um keine "Deutung"- sag mal willst Du mich auf die Palme bringen ???
      Doch es geht darum, wie man das Geschehen in einer Revolution deutet, die uns zwar prinzipiell als Deutsche nichts angeht, aber zu der du hier Expertisen aufzustellen versuchst.

      Wenn es dich auf die Palme bringt, daß es auch andere Deutungen und Ansichten zur Iranischen Revolution gibt, liegt das womöglich an deiner Unterwürfigkeit gegenüber USrael.

      Swan schrieb:

      Du glaubst doch wohl nicht, daß er sich freiwllig umbringen ließ.
      Ha! Als ob du gelten lassen würdest, was ich glaube. Guter Witz.

      Ich denke aber, daß er hätte fliehen können. Und wenn er sich auch als unschuldig ansah. Es war ihm klar, daß schwerwiegende Anschuldigungen gegen ihn im Raum standen, unter anderem Hochverrat.

      tOm~! schrieb:

      Doch es geht darum, wie man das Geschehen in einer Revolution deutet, die uns zwar prinzipiell als Deutsche nichts angeht, aber zu der du hier Expertisen aufzustellen versuchst.

      Wenn es dich auf die Palme bringt, daß es auch andere Deutungen und Ansichten zur Iranischen Revolution gibt, liegt das womöglich an deiner Unterwürfigkeit gegenüber USrael.
      Nein es geht darum, daß Du einen Fehler gemacht hast, den Du nicht zugeben willst

      tOm~! schrieb:

      Es war ihm klar, daß schwerwiegende Anschuldigungen gegen ihn im Raum standen, unter anderem Hochverrat.
      Nein es stand gar nichts "im Raum" weil es nichts gab!
      Alle Anschuldigungen waren nur konstruierter Mist.
      So machen diese Halbaffen es immer, jeder von denen hatte das 100fache an Verbrechen auf dem Gewissen
      Siehe Hier => Iran

      Swan schrieb:

      Dieselben internationalen Massenmedien, die zu den Zeiten des Šâhs überall Polizisten, Gefängnisse voller Gefangener und Straßen voller Leichen gesehen haben wollen, sahen plötzlich nichts mehr – und sie sahen dann für mehr als ein weiteres viertel Jahrhundert kaltblütig dem Blutbad zu. Noch unverständlicher ist die Tatsache, dass die internationalen Juristengremien, die in den Zeiten des Šâhs unentwegt gute Ratschläge über humanen Strafvollzug erteilt haben, nun nichts mehr zu beanstanden hatten.
      Wer da nicht die Nachtigall trapsen hört
      dem ist nicht zu helfen

      "Glaube niemals an fremde Hilfe, niemals an Hilfe, die außerhalb unserer eigenen Nation, unseres eigenen Volkes liegt. In uns selbst allein liegt die Zukunft des deutschen Volkes"
      (Adolf Hitler)

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Swan ()

      Die Weiße Revolution, eigentlich persisch انقلاب شاه و مردم Enghelab-e Schah va Mardom, ‚Revolution von Schah und Volk‘ (oder Enghelab-e Schah va Mellat, „Revolution von Schah und Nation“), war ursprünglich ein 6 Punkte umfassendes Reformprogramm, das von Schah Mohammad Reza Pahlavi nach Plänen von Ali Amini am 11. Januar 1963 auf dem Nationalkongress der Bauern von Iran in Teheran vorgestellt und am 26. Januar 1963 durch ein Referendum verabschiedet wurde. Es sollte den Iran modernisieren und die dortige soziale Situation verbessern.

      Inhaltsverzeichnis
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      Vorgeschichte


      Schah Mohammad Reza Pahlavi, Premierminister Amini und Landwirtschaftminister Arsanjani bei der Verteilung von Landbesitzurkunden in Kermānschāh, 1961
      Bereits 1943 hatte Schah Mohammad Reza Pahlavi fünf grundlegende Sozialrechtefür alle Iraner in seiner Neujahrsansprache formuliert: das Recht auf ein angemessenes Minimum an Ernährung, Kleidung, Wohnung, Bildung und Gesundheitsversorgung.
      1961 arbeiteten 75 % der Bevölkerung Irans in der Landwirtschaft.[2] Eine Reform, die die wirtschaftliche Situation der iranischen Bevölkerung verbessern sollte, musste also auf dem Agrarsektor begonnen werden. Als besondere Aufgabe galt die Durchführung einer Landreform, mit der die Eigentumsverhältnisse des agrarischen Grundbesitzes grundlegend verändert werden sollten.
      Der erste Schritt der Landreform, eine Umverteilung des Landes von Großgrundbesitzern an kleinere Landarbeiter, wurde im eigentlichen Sinne schon Ende der 50er Jahre begonnen. Insbesondere der Schah vergab mehr als 500.000 Hektar Land an etwa 30.000 besitzlose Familien.[3] Vor der Landreform befanden sich 70 % des anbaufähigen Bodens im Besitz einer kleinen Schicht von Großgrundbesitzern oder religiösen Stiftungen. Es gab noch kein amtliches Grundbuch. Vielmehr war der Landbesitz über Besitzurkunden verbrieft, wobei in der Urkunde nicht eine bestimmte, vermessene Landfläche sondern ein bestimmtes Dorf und das zu dem Dorf gehörende Land verbrieft war. 50 % der landwirtschaftlich nutzbaren Fläche Irans war vor der Bodenreform in der Hand von Großgrundbesitzern, 20 % gehörte karitativen oder religiösen Stiftungen, 10 % waren staatliches Eigentum oder Eigentum der Krone und nur 20 % gehörten freien Bauern. Vor Beginn der Landreform hatte man 18.000 Dörfer erfasst, deren Land unter den in dem Dorf wohnenden Bauern aufgeteilt werden sollte.[4]
      Der Schah hatte schon seit vielen Jahren von der Notwendigkeit einer Landreform gesprochen, aber der Widerstand der Geistlichkeit hatte ihn immer wieder dazu veranlasst, die Reform aufzuschieben. Zum Ende der Regierungszeit von Premierminister Manutschehr Eghbal war vom damaligen Landwirtschaftsminister Dschamschid Amusegar dem Parlament ein Gesetz zur Landreform vorgelegt worden, das aber von den Vertretern der Großgrundbesitzer im Parlament so verwässert worden war, dass es trotz des am 6. Juni 1960 verabschiedeten ersten Gesetzes zur Landreform zu keiner grundlegenden Neuverteilung des Landbesitzes im Iran kam.
      Am 11. November 1961 beauftragte der Schah Premierminister Ali Amini, Vorschläge zur Umsetzung des geplanten Reformprogramms auszuarbeiten. Am 14. November 1961 erklärte Amini, dass der Schah ihn mit Sondervollmachten zur Umsetzung des Reformprogramms ausgestattet hätte. Die Abgeordneten der Nationalen Front übten massive Kritik an Amini, so dass Amini am Ende die Anführer der Reformkritiker verhaften ließ. Im Januar 1962 wies er seinen Landwirtschaftsminister Hassan Arsanjani an, das Gesetz zur Landreform aus dem Jahr 1960 zu überarbeiten. Den Großgrundbesitzern war von nun an nur noch das Eigentum an einem einzigen Dorf gestattet. Den Rest ihres Landbesitzes mussten sie an den Staat verkaufen, der es wiederum zu einem erheblich niedrigeren Preis an die landlosen Bauern abgeben sollte. Ferner räumte der Staat den Bauern günstige Kredite ein, wenn sie sich zu landwirtschaftlichen Kooperativen zusammenschlossen.[5] Aufgrund der anhaltenden Protestaktionen gegen das Reformprogramm und wegen eines wachsenden Haushaltsdefizits trat Premierminister Amini am 18. Juli 1962 zurück. Amini wollte das Haushaltsdefizit durch eine Kürzung der Rüstungsausgaben erreichen, was allerdings politisch nicht durchzusetzen war.
      Mit der Weißen Revolution wollte Mohammad Reza Schah die wirtschaftliche und soziale Reform Irans in einem koordinierten Reformvorhaben vorantreiben. Das Kabinett von Premierminister Asadollah Alam wurde nach dem Rücktritt Aminis beauftragt, die Reformen in entsprechende Gesetze zu fassen. Im Januar 1963 wurde eine von Landwirtschaftsminister Arsanjani entworfene Ergänzung des Gesetzes zur Landreform verabschiedet, das dem noch aus der Kadscharenzeit bestehenden Feudalsystem Irans das endgültige Aus bereiten sollte. Die Kritiker der Landreform aus den Reihen der Großgrundbesitzer beschuldigten Arsanjani, dass das Reformgesetz gegen die Verfassung, die Gesetze des Islam und die bestehenden Gesetze des Landes verstoßen würden.[6]

      "Glaube niemals an fremde Hilfe, niemals an Hilfe, die außerhalb unserer eigenen Nation, unseres eigenen Volkes liegt. In uns selbst allein liegt die Zukunft des deutschen Volkes"
      (Adolf Hitler)


      Frauen gehen zum ersten Mal zur Wahl, 1963
      Es wurde deutlich, dass sich das Programm der Weißen Revolution und vor allem die Landreform gegen den Widerstand der Großgrundbesitzer und der Geistlichkeit nur würde durchsetzen lassen, wenn es von der breiten Mehrheit der Bevölkerung Irans getragen werden würde. Aus diesem Grund plante der Schah ein Referendum, in dem die iranischen Bürger darüber abstimmen sollten, ob sie die Reformvorhaben befürworten oder ablehnen würden. Ruhollah Chomeini, Geistlicher und vermögender Grundbesitzer,[7] sprach sich gegen das Referendum vom 26. Januar 1963 aus. Er brandmarkte dies als ein gegen Gott gerichtetes Vorhaben und rief alle Gläubigen auf, nicht an der Abstimmung teilzunehmen. Beim Referendum sprachen sich 5.598.711 Iraner dafür und 4.115 dagegen aus. Großajatollah Hossein Borudscherdi hatte sich ebenfalls gegen das Reformprogramm ausgesprochen, doch durch seinen Tod im März 1961 wurde die gegen die Weiße Revolution gerichtete Fatwa ungültig.
      Mohammad Reza Schah hatte vor der Volksabstimmung erklärt:[8]
      Ein weiterer wichtiger Punkt der Reformen war die Stärkung der Rechte der Frauen. Im Vorfeld des Referendums gab es Diskussionen, ob Frauen, die bis zu diesem Zeitpunkt noch kein Wahlrecht hatten, ebenfalls an der Abstimmung teilnehmen sollten. Um die Rechtmäßigkeit des Referendums nicht zu gefährden, einigte man sich darauf, dass Frauen ihre Stimme in von Männerstimmen getrennte Urnen werfen sollten, dass die Stimmen der Frauen getrennt ausgezählt aber nicht dem rechtlich bindenden Abstimmungsergebnis hinzugerechnet werden sollten.
      Am 27. Februar 1963 verabschiedete der Schah ein Dekret, mit dem die iranischen Frauen das allgemeine und freie Wahlrecht erlangten.[10]
      Inhaltliche Zielsetzung

      Schah Mohammad Reza Pahlavi bei der Übergabe von Landbesitzurkunden
      Das 6-Punkte-Programm
      Die ursprünglichen 6 Punkte der Weißen Revolution umfassten:[11]
      1. Abschaffung des Feudalsystems und Verteilung des Ackerlandes von Großgrundbesitzern an Bauern
      2. Verstaatlichung aller Wälder und Weideflächen
      3. Privatisierung staatlicher Industrieunternehmen zur Finanzierung der Entschädigungszahlungen an die Großgrundbesitzer
      4. Gewinnbeteiligung für Arbeiter und Angestellte von Unternehmen
      5. Allgemeines aktives und passives Wahlrecht für Frauen
      6. Bekämpfung des Analphabetentums durch den Aufbau eines Hilfslehrerkorps (Armee des Wissens)
      Die am meisten kontrovers diskutierten Punkte dieses Reformprogramms waren die Landreform und die Stärkung der Rechte der Frauen. In beiden Bereichen standen die Reformvorstellungen von Mohammad Reza Schah im Widerspruch zu den Vorstellungen der Geistlichkeit. In ihrer Gegnerschaft zur Landreform fanden die Geistlichen starke Verbündete bei den Großgrundbesitzern. Die Allianz gegen die Stärkung der Frauenrechte war weniger klar definiert. Dafür fanden sich breite Schichten der Bevölkerung, die ihre konservativen Vorstellungen von der Rolle der Frau in Ehe und Gesellschaft nicht aufgeben wollte. Die Geistlichkeit bildete das Sprachrohr der Konservativen und die Kaufleute des Basars finanzierten den Feldzug der Geistlichkeit gegen jede Veränderung.[12]

      Armee des Wissens (Sepah-e Danesch)

      Die Armee des Wissens bei einer Parade, Teheran, 1965
      Im Oktober 1963 wurde vom Parlament ein Gesetz verabschiedet, mit dem das Erziehungsministerium und das Verteidigungsministerium beauftragt wurden, die Wehrpflichtigen, die das Gymnasium mit dem Abitur abgeschlossen hatten, zu Hilfslehrern, der Armee des Wissens (Sepah-e Danesch), auszubilden, um dem akuten Lehrermangel auf den Dörfern abzuhelfen. Junge Wehrpflichtige, sowohl junge Männer wie junge Frauen, konnten sich nach der Grundausbildung zu diesem Ersatzdienst melden und wurden dann nach einer vier Monate dauernden Weiterbildung in die entsprechenden Dorfschulen entsandt.[13] Wer vor der Ableistung seines Wehrdienstes ein Studium begonnen hatte, konnte dies zu Ende führen und war dann verpflichtet, seinen Wehrdienst bei der Armee des Wissens abzuleisten.[14]
      Der Einsatz der Armee des Wissens erwies sich als Erfolg. So wurden von der Gründung der Armee des Wissens bis zu deren Auflösung nach der Islamischen Revolution von nahezu 200.000 jungen Männern und Frauen mehr als 2,2 Mio. Jungen und Mädchen und mehr als 1 Mio. Erwachsene unterrichtet.[15] Die Rate der Erwachsenen Analphabeten auf den Dörfern lag zu Beginn des Programms bei 95 %, wobei viele Personen, die lesen und schreiben konnten, keine regulären Schulabschluss nachweisen konnten. Zehn Jahre nach Beginn des Programms betrug die Zahl der Analphabeten in den Dörfern unter 80 %. Als des Lesens und Schreibens mächtig sind in dieser Zahl nur die Personen erfasst worden, die einen Schulabschluss nachweisen konnten. Im Jahr 1969 wurden in Dörfern in ganz Iran 293.000 Schüler in 7.541 im Rahmen des Alphabetisierungsprogramms neu gebauten Schulen unterrichtet; im Jahr 1976 waren es bereits 656.000 Schüler in 14.732 neuen Schulen.[16][17] In einer 1973 veröffentlichten Studie der UNESCO wurde der Beitrag der Armee des Wissens als "bedeutend (considerable)" bezeichnet.[18]. Aufgrund dieses Erfolges wurde der Gedanke, junge Wehrpflichtige am Aufbau des Landes stärker zu beteiligen, ausgeweitet und Pläne für die Gründung einer Gesundheitsarmee ausgearbeitet.
      1972 wurde der Armee des Wissens auf Grund ihrer erfolgreichen Arbeit der UNESCO K. Kruskaya Bildungspreis verliehen. So besuchten im Jahr 1968 493.247 Schüler den Unterricht. Im Jahr 1969 waren es bereits 861.657. In diesem Zeitraum waren neben zu den 8.873 "Lehrer in Uniform" von der "Armee des Wissens" weitere 23.856 Freiwillige als Lehrer in 161 Einrichtungen tätig, die örtliche Bildungskampagnen organisierten. Die Tatsache, dass Wehrpflichtige ihren Wehrdienst als Lehrer ableisten konnten, wurde von der UNESCO besonders gewürdigt.[19]
      Mohammad Reza Schah hatte bereits 1967 den "Mohammad Reza Pahlavi Bildungspreis" gestiftet, der bis 1976 am 8. September, dem Weltalphabetisierungstag, verliehen wurde.
      Die vor allem seit dem Bestehen der Islamischen Republik verstärkt öffentlich auftretenden Kritiker des Programms entgegnen hingegen, dass es Kinder auf dem Land dem Einfluss der Geistlichen entzogen habe.....

      "Glaube niemals an fremde Hilfe, niemals an Hilfe, die außerhalb unserer eigenen Nation, unseres eigenen Volkes liegt. In uns selbst allein liegt die Zukunft des deutschen Volkes"
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      Gesundheitsarmee (Sepah-e Behdascht)

      Ein Soldat der Armee für Wiederaufbau bei Fundamentarbeiten für eine Schule
      Am 9. Februar 1964 wurde vom Parlament das Gesetz zum Aufbau einer Gesundheitsarmee verabschiedet. Ziel der Gesundheitsarmee war die Verbesserung der Gesundheitsversorgung im ländlichen Raum. Wehrpflichtige Ärzte, Zahnärzte, Tierärzte und diejenigen, die eine Ausbildung im Gesundheitswesen besaßen, konnten an Stelle des Wehrdienstes ihre Dienstzeit in der Gesundheitsarmee ableisten. Für Freiwillige wurde von der Armee eine Ausbildung zum Sanitäter angeboten. Wer seinen Wehrdienst in der Gesundheitsarmee absolviert hatte, wurde im staatlichen Gesundheitswesen bevorzugt eingestellt.[22]
      Armee für Wiederaufbau und Verschönerung (Sepah-e Tarvidsch va Abadani)
      Die dritte „Armee der weißen Revolution“ war die Armee für Wiederaufbau und Verschönerung (Sepah-e Tarvisch va Abadani), die mit einem am 10. Januar 1965 verabschiedeten Gesetz eingerichtet wurde. Die Wehrpflichtigen wurden in Zusammenarbeit zwischen dem Verteidigungsministerium und dem Landwirtschaftsministerium sowie dem Wohnungsbauministerium ausgebildet und eingesetzt. Zunächst war an einen Einsatz im Bereich der Modernisierung der Landwirtschaft und dem Bau von Schulen, öffentlichen Bädern usw. gedacht, um die Lebensqualität in den Dörfern zu steigern. Studenten im Bereich des Landbaus und der Tierzucht mussten ihren Wehrdienst in dieser Armee ableisten, um Bauern und Landwirte über moderne Methoden der Landwirtschaft und der Tierzucht informieren zu können.[23]
      Landreform
      Im Rahmen der Landreform wurden etwa 2 Millionen Bauern zum ersten Mal Grundeigentümer, jedoch erhielten 65 % von ihnen weniger als 5 Hektar Land und 1,1 Million blieben gänzlich landlos oder lebten nomadisch. Die gleichzeitig vorangetriebene Mechanisierung führte dazu, dass beschäftigungslose Landarbeiter in die Städte strömten; die interne Migration stieg auf etwa 8 %, die städtische Bevölkerung auf 46 % der Gesamtbevölkerung. Die landwirtschaftliche Produktion sank derweil, weil die festgelegten Höchstpreise für landwirtschaftliche Erzeugnisse keinen Anreiz boten, die Produktion zu steigern, weil billige Importe die landwirtschaftliche Produktion im Inland unwirtschaftlich machten und weil man von bewährten, traditionellen Methoden abging.[24]
      Reaktionen
      Seine quietistische Einstellung hielt Großajatollah Husain Borudscherdi nicht davon ab, in wichtigen politischen Fragen seinen Einfluss geltend zu machen. Gegen die Frauenemanzipation und Landreform eingestellt erließ er am 16. Mai 1960 eine Fatwa gegen die Reformen des Schahs. Aus Rücksicht auf Borudscherdi setzte der Schah erst nach dem Tod von Borudscherdi und nach einer Reihe von Konzessionen gegenüber der Geistlichkeit sein Reformprogramm um. So wurde der Islamunterricht in den Schulen ausgeweitet, Unterhaltungsveranstaltungen auf öffentlichen Plätzen und in öffentlichen Einrichtungen während religiöser Feiertage verboten, die Verpflichtung des Schahs, für den schiitischen Islam einzutreten, erneuert, die staatliche Unterstützung für den Bau von Moscheen erhöht und die Zahl der Pilger, die mit Unterstützung öffentlicher Mittel nach Mekka reisen konnten, gesteigert.[25]
      Trotz der überwältigenden Zustimmung der Iraner im Referendum vom 26. Januar 1963 lehnten einige Kleriker die Weiße Revolution weiter ab. Der schärfste Gegner der angestrebten Reformen war Ruhollah Chomeini. Am 3. Juni 1963 griff Chomeini während der Aschura-Feierlichkeiten den Schah in einer Rede in Qoms Faizieh Schule persönlich an, indem er eine Rede gegen den Tyrannen unserer Zeit hielt.

      Die Mehrheit der Geistlichen war aber vor allem gegen den Ausbau des Bildungssystems und die Stärkung der Rechte der Frauen.

      "Glaube niemals an fremde Hilfe, niemals an Hilfe, die außerhalb unserer eigenen Nation, unseres eigenen Volkes liegt. In uns selbst allein liegt die Zukunft des deutschen Volkes"
      (Adolf Hitler)

      Ausbau des Reformprogramms

      In den Folgejahren wurde das Reformprogramm der Weißen Revolution um die folgenden Punkte erweitert:[31]
      1964
      1. Unentgeltliche medizinische Betreuung
      2. Gründung genossenschaftlicher Kooperativen in der Landwirtschaft
      3. Einrichtung von Schiedsgerichten
      1967
      1. Verstaatlichung von Flüssen und Seen
      2. Wiederaufbauprogramm für Städte und ländliche Gebiete
      3. Reorganisation der staatlichen Verwaltung
      4. Dezentralisierung des Bildungswesens
      1975
      1. Neues Familienrecht mit einer weitgehenden Gleichstellung von Mann und Frau, faktische Abschaffung der Mehrehe, gleichwertiges Scheidungsrecht für Frauen, verpflichtende Unterhaltsleistungen für Frau und Kind bei Scheidung, Sorgerechtszuweisung für gemeinsame Kinder an die Witwe beim Tod des Ehegatten
      2. Mitarbeiterbeteiligung an staatlichen und privaten Unternehmen
      3. Staatliche Preisüberwachung
      4. Kostenlose Nahrungsergänzungsmittel für schwangere Frauen und Kleinkinder bis zum 3. Lebensjahr
      5. Kostenlose Ausbildung und kostenlose Schulspeisung für alle Kinder vom Kindergarten bis zur 6. Klasse (Primarstufe)
      6. Einführung eines landesweiten Sozialhilfesystems
      7. Mehr westliche Filme werden (auch ungekürzt) gezeigt
      1977
      1. Preiskontrolle für Grundstücke
      2. Veröffentlichung der Einkommen hoher Regierungsbeamter und deren Frauen und Kinder

      "Glaube niemals an fremde Hilfe, niemals an Hilfe, die außerhalb unserer eigenen Nation, unseres eigenen Volkes liegt. In uns selbst allein liegt die Zukunft des deutschen Volkes"
      (Adolf Hitler)

      Swan schrieb:

      Nein es geht darum, daß Du einen Fehle gemacht hast, den Du nicht zugeben willst
      Der da wäre? Ich warte übrigens immer noch auf einen Beleg zu deinen Anschuldigungen, ich würde Putin als Erlöser sehen und den Islam willkommen heißen.

      Wie sieht es damit aus? Kannst du diese Vorwürfe wenigstens einmal mit einem Zitat untermauern?

      Swan schrieb:

      Nein es stand gar nichts "im Raum" weil es nichts gab!
      Man hat, unter Einwirkung USraels, mitten in der Revolution den Ayatollah ins Land zurückgeholt. Selbstverständlich gab es massive Vorwürfe seitens der Revoluzzer gegen das Kaiser-Regime.

      Swan schrieb:

      Wer da nicht die Nachtigall trapsen hört
      An der Stelle klinke ich mich hier aus. Ich schätze und respektiere die Iraner und ihr Land. Auch der Widerstandsgeist ist bewundernswert. Was das Mullah Regime angeht, Volker Pispers hat das mal sehr gut auf den Punkt gebracht, aber der ist sicher auch ein "Kommunist".

      tOm~! schrieb:

      Kannst du diese Vorwürfe wenigstens einmal mit einem Zitat untermauern?
      Du wirst doch selbst wissen, was Du zu Putin gesagt hast, und ...

      Hier=>

      tOm~! schrieb:

      Ich schätze und respektiere die Iraner und ihr Land.
      was soll damit gemeint sein, wenn nicht das Mullah-Regime..(ich seh das als Islam-Protektion)


      Guck mal hier, wie Iraner das sehen
      iran-now.org/forum/viewtopic.p…a012dd878462b434c0ffc2dd6

      tOm~! schrieb:

      Man hat, unter Einwirkung USraels, mitten in der Revolution den Ayatollah ins Land zurückgeholt.
      Du hattest ja bestritten, daß die Religionen zusammenarbeiten.....
      Die kommunistische Tudeh Partei, die von Rußland aufgebaut wurde, war sicher beteiligt.
      Wo ist denn mal ein Link zu Israels Beteiligung...
      Chomeinis Rede war gegen Israel gerichtet, weshalb sollte ausgerechnet Israel mit ihm zusammenarbeiten?

      Du redest wirres Zeug!

      "Glaube niemals an fremde Hilfe, niemals an Hilfe, die außerhalb unserer eigenen Nation, unseres eigenen Volkes liegt. In uns selbst allein liegt die Zukunft des deutschen Volkes"
      (Adolf Hitler)

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      tOm~! schrieb:

      Selbstverständlich gab es massive Vorwürfe seitens der Revoluzzer gegen das Kaiser-Regime.
      und- schon wieder - es ging nicht darum, sondern um die konkreten Vorwürfe gegen Hoveyda
      (schon vergessen? geht aber schnell...) - es gab de facto keine, wie Du behauptet hast!

      Bezeichnest Du jetzt die Ayatollahs als "Revoluzzer" und den Schah als "Kaiser-Regime"?
      So langsam kommt mir Deine juristische Art der Verdreherei bekannt vor, ich könnte wetten, ich weiß einen anderen Nicknamen von Dir....

      "Glaube niemals an fremde Hilfe, niemals an Hilfe, die außerhalb unserer eigenen Nation, unseres eigenen Volkes liegt. In uns selbst allein liegt die Zukunft des deutschen Volkes"
      (Adolf Hitler)