Angepinnt Für Freunde der klassischen Musik.

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      Égalité et Reconciliation
      *Den 11. November verstehen, heißt in die authentische europäische Mentalität einzutauchen mit allen ihren Stärken und Schwächen, ihrem Geist der Noblesse und bürgerlichen Leidenschaften. Das heißt, eine Identität begreifen, die bereits in's Säurebad der Modernität getaucht wurde, aber dennoch voll und ganz europäisch bleibt.*

      Zur authentischen europäischen Mentalität gehört für mich das Caféhaus, nicht die Viehfutterstellen von McDonalds.



      Diese Dokumentation über Christian Gerhaher (Straubing, Niederbayern), einen der wenigen deutschen Weltstars unter den Sängern, sollte Pflicht sein: br.de/radio/br-klassik/sendung…ristian-gerhaher-100.html

      Unterschätzt bitte nicht, was Männer wie Gerhaher im feindlichen Ausland für eine Korrektur des Deutschlandbilds leisten! Die Kritiken aus Frankreich beispielsweise sind geradezu hymnisch!

      Abgesehen von der positiven Resonanz auf den Künstler wird, wenn vielleicht nicht immer Interesse, so doch wenigstens Sympathie für deutsche Komponisten und Dichter geweckt.

      Was wissen denn die meisten angloamerikanischen Honks von deutscher Kunst?

      Daß es mal einen Maler und Schriftsteller gegeben hat, der später Politiker geworden ist.
      In der Dokumentation über Christian Gerhaher leistet sich Jens-Malte Fischer einen jener typisch-täutschen Anfälle kultureller Arroganz, die ich auf Tod nicht leiden kann, und die dazu angetan sind, innerhalb von Sekunden alles an Wertschätzung für Deutschland zu zerstören, was in jahrelanger und mühevoller Arbeit aufgebaut wurde.

      Unter Bezugnahme auf Schumanns Faust-Vertonung lobt Jens-Malte Fischer die herausragende musikalische und sprachliche Intelligenz Christian Gerhahers und meint *daß so etwas einem sizilianischen Tenor, der nur mit Canzonen aufgewachsen sei, verschlossen bleibe*.

      Warum kann das pompöse Riesenarschloch Jens-Malte Fischer nicht froh sein, daß es beides gibt, Italien und Deutschland, mit ihren jeweiligen Stärken und Schwächen und muß dem sympathischen Menschen Giuseppe di Stefano, Urbild eines sizilianischen Tenors, einen Tritt verpassen?

      Jens-Malte Fischer gehört zu den verklemmten Säcken, die zu feige sind, im Angesicht von Holocaust, deutscher Schuld und des immer mißgünstig beäugten italienischen Publikumserfolg die arrogante Sau rauszulassen, weshalb er den Weg geht, andere abzuwerten, und, wie beim Demokrattengeschmeiß fast immer, sich selbst bzw. die eigene Kultur als Inkarnation tiefschürfender Intelligenz ausgibt und die anderen zu populistischen Deppen erklärt.

      Damit, Europas Reichtum in seinen unterschiedlichen Kulturen zu sehen, die gleichwertig und gleichberechtigt nebeneinanderstehen, scheint dieser Hornochse überfordert.
      Warum kann das pompöse Riesenarschloch Jens-Malte Fischer nicht froh sein, daß es beides gibt, Italien und Deutschland, mit ihren jeweiligen Stärken und Schwächen?


      Er müßte sogar dankbar sein, hätte er einen Funken Anstand und Charakter! Nichts Fürchterlicheres als der globalistische Einheitsbrei!

      Diese Einsicht könnte sich Fischer sogar anhand des Fußballs erschließen, wäre er nicht so eine verklemmte Arschkrampe.

      Bei der WM neulich konnte man sehen, wie interessant es ist, wenn die deutsche, holländische, italienische, brasilianische und argentinische Art und Weise, Fußball zu spielen, aufeinandertreffen.

      In den Spielen der Champions-League geht das auch. Leider verlieren die Mannschaften durch den extrem hohen Ausländeranteil immer mehr ihren spezifischen Charakter, was man nur bedauern kann.

      So schön und erfolgreich der FC Bayern im Moment spielt, es kann doch kaum Sinn der Sache sein, wenn eine Münchner Mannschaft mit einer afrikanisch-brasilianischen Abwehr aufläuft.
      Auch Gerhahers Interviews sind immer wieder ein Genuß, sagen wir besser eine geistige Anregung, weil er zu den wenigen gehört, die so gut wie niemals einfach nur Phrasen absondern und er sich auch nicht scheut, seinen manchmal ausgesprochen individuellen Standpunkt mit sehr interessanten Argumenten zu untermauern.

      Ein Muß, wenn man mich fragt!

      digitalconcerthall.com/de/interview/16936-4
      Gibt es tatsächlich so wenige, die sich für ihre Befreiung und die des Landes interessieren? Ich versuch' trotzdem, Euch auf das Beste, Wichtigste und Subversivste überhaupt aufmerksam zu machen, Europas Geschichte und Kultur in allen ihren Facetten.

      Sir Simon unterstreicht den deutschen Charakter der Werke Brahms' und ergänzt, daß dröhnendes Pathos fehl am Platze sei, womit er in Bezug auf den lyrischen, introvertierten Brahms völlig recht hat.

      Das ist deutsch, nicht etwa, was uns die usraelische Hetz-, Haß- und Lügenpropaganda weiszumachen versucht:



      Josef von Eichendorff, Mondnacht

      Es war, als hätt' der Himmel,
      Die Erde still geküßt,
      Daß sie im Blütenschimmer
      Von ihm nun träumen müßt.

      Die Luft ging durch die Felder,
      Die Ähren wogten sacht,
      Es rauschten leis die Wälder,
      So sternklar war die Nacht.

      Und meine Seele spannte
      Weit ihre Flügel aus,
      Flog durch die stillen Lande,
      Als flöge sie nach Haus.


      Das Romantische in Verbindung mit einer geistig-seelischen Weichheit, Kindlichkeit, vielleicht sogar Weiblichkeit, gehört mit zu den Ursachen der deutschen Katastrophe(n).

      Eine Prise französischer gedanklicher Schärfe, Härte und Berechnung sowie italienischer Rachsucht würde Land und Volk mehr als gut tun.

      Französisch als Sprache ist hinsichtlich ihrer Strukturen erheblich härter als Englisch und Deutsch, was dem in solchen Dingen hochkompetenten Louis-Ferdinand Céline aufgefallen ist, der schreibt, *obwohl er Englisch mühelos sprechen und schreiben (!!!) könne, ziehe er die Härte des Französischen vor*.

      Juden und Alliierte wissen ganz genau, wo sie die Deutschen packen können: bei ihrer Sentimentaliät sowie an Schwanz und Möse.

      Wie man aus dieser Nummer rauskommt, ohne in der Vergangenheit, der Aneignung des europäischen kulturellen Erbes nach Anregungen und Auswegen zu suchen, weiß ich nicht, kenne auch keinen, der das stehend freihändig schaffen würde, von zwei, drei genial Begabten Internet-Autoren abgesehen?


      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Brutus ()

      Kennt jemand eine bessere Darstellung eines Mannes in der Midlife-Crisis? König Philipp von Spanien ist am Schreibtisch eingeschlafen. Morgens um 4 oder 5 wird er wach, sieht die abgebrannten Kerzen und beginnt über sein vermurkstes Leben nachzusinnen, die Ehekatastrophe mit Elisabeth von Valois und daß er nur in seinem Grab Ruhe finden wird.

      Es beginnt mit *Elle ne m'aime pas* (sie liebt mich nicht) und wird im Verlauf sehr viel grundsätzlicher.

      Wenn man sich nicht allzu sehr am Wortlaut festbeißt, ist diese Szene auch eine Darstellung von Einsamkeit und schlaflosen Nächten, in denen die Gedanken zu kreisen beginnen.

      Möchte jetzt den Mund nicht zu voll nehmen, aber ich meine, Verdis geniale Sprachbehandlung erkennt man auch daran, daß das von ihm vertonte Französisch besser klingt als bei nicht wenigen französischen Komponisten.

      Schade, daß sich so wenige für dieses interessante Thema interessieren, obwohl man dort, wo man es am wenigsten vermutet, angewandte Gesellschaftstheorie finden könnte.

      Henri Lacordaire (1802 - 1861) faßt den ambivalenten Charakter der Freiheit hervorragend zusammen:

      *Im Verhältnis zwischen dem Starken und Schwachen, Reichen und Armen, Herrn und Knecht ist es die Freiheit, die unterdrückt und das Gesetz, das frei macht.*

      Das finden wir dargestellt im 1. Finale von Mozarts Don Giovanni, uraufgeführt 1787 in Prag: Alle schreien *viva, viva la liberta*, wobei der pädophile Aristokrat und Elitenrepräsentant Don Giovanni damit die Freiheit meint, Marquis-de-Sade-mäßig die Sau rauszulassen, die anderen denken eher an jene Freiheit, die eintritt, wenn kriminellen Subjekten wie Don Giovanni vom Gesetz Grenzen gesetzt werden.

      Mir glaubt's ja wieder keiner, aber dieser kurze Ausschnitt ist brisanter und aktueller als jede Liberaldemokratten-Diskussion über das Thema Freiheit.

      Schade, daß sich so wenige für dieses interessante Thema interessieren, obwohl man dort, wo man es am wenigsten vermutet, angewandte Gesellschaftstheorie finden könnte und den Vorgriff auf aktuelle Staatskriminalität.


      Der Ausschnitt mit König Philipp zeigt nicht nur einen Mann in der Midlife--Crisis, es geht sehr viel weiter.

      Wir erleben, wie der spanische König, mächtigster Mann seiner Zeit vom Großinquisitor in die Knie gezwungen wird, der von ihm ein Menschenopfer verlangt, den Thronfolger Don Carlos. Anstelle des Infanten wird dann Marquis Posa staatlicherseits ermordet.

      Macht aus dem Großinquisitor einen Großrabbiner, und wir sind mitten in der Tagesaktualität.

      Das wird noch massiver. Philipp glaubt seine Frau des Ehebruchs überführt, als er in ihrer Schatulle ein Bild des Thronfolgers Carlos findet. Allerdings wurde ihr dieser Beweis von Prinzessin Eboli untergeschoben.

      Fatalists NSU-Blog und seine alten HPF-Beiträge beschäftigen sich fast jeden Tag mit dem Thema untergeschobene Beweise.

      Brutus schrieb:

      Schade, daß sich so wenige für dieses interessante Thema interessieren, obwohl man dort, wo man es am wenigsten vermutet, angewandte Gesellschaftstheorie finden könnte.


      Ich lese und höre interessiert mit. Leider kann ich bei diesem Thema kaum mitreden - und ihm Gegensatz zu manch anderem gebe ich dann auch nicht meinen Senf dazu.

      “Wer die Vergangenheit kontrolliert, kontrolliert die Zukunft. Wer die Gegenwart kontrolliert, kontrolliert die Vergangenheit.” George Orwell, 1984




      Wenn man richtige Opern kennt, läuft jede Hollywood-Seifenoper in's Leere!

      Die Beschäftigung mit Geschichte und Kultur gibt einem ein Gefühl für Echtheit und Substanz, das die meisten - nicht alle - Operationen der demokratischen Gehirnwäsche neutralisiert.

      Ist ein bißchen so, wie jemand, der Espresso kennt, keinen Nescafe mehr trinkt, und wer gute Weine verkosten durfte, so schnell keine Maß Bier mehr oder Longdrinks in sich hineinlaufen läßt.
      Wirkt in Zeiten einer alles erstickenden Miserabilität, Niedertracht, Barbarei und Vertierung fast wie Medizin, das Meisterwerk eines Mannes, der als einfacher Burgenländer auf die Welt gekommen ist und zu den Größten nicht nur seiner Zeit gehört:



      Ralph Berney vor 2 Monaten
      The great thing about Hayden is that he gets on with it- the music- and from somewhere deep within , or where ever, he pulls out these glorious masterpieces , that have that magnetic quality of music freshly found, then refined a touch maybe, yet left unspoiled. And this recording is a lovely testament to him, glorious, sensitive, subtle- in one accord.