Angepinnt Für Freunde der klassischen Musik.

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      Wenn Menschen sich mit dem Europa vor 1918 beschäftigen, und sich gleichzeitig noch eine gewisse Distanz oder Skepsis zur allgegenwärtigen Demokratiereligion erhalten haben, werden sie zwangsläufig zu bahnbrechenden Erkenntnissen kommen. Das gilt auch für Amis, wobei bei denen Ausnahmen wie immer nur die Regel bestätigen.

      Brutus' tolle Beispiele für die fruchtbare Zusammenarbeit zwischen Damen und Herren, ließe sich endlos erweitern. Namen wären Wagner, Brahms, Schumann und Mendelssohn.

      Wenn man untersucht, welches Verhältnis diese Männer zu Frauen pflegten, wird man schnell erkennen, daß die ganze Dichotomie von der sogenannten "Frauenunterdrückung" eine erbärmliche Lüge ist.

      Männer müssen werben, Frauen können wählen. Das war immer so und wird sich wegen der Biologie auch nie ändern. Was deutsche Weiber angeht, habe ich dieses Jahr wieder genüngend Lehrgeld bezahlt. Wenn die Hirne der Mädels erstmal die zersetzenden Gedanken von "Gleichberechtigung" und "Unterdrückung" aufgenommen haben, ist meist schon Hopfen und Malz verloren.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von tOm~! ()

      Alfred schrieb:

      Pittbull schreibt hier seit Monaten nicht mehr und swans Tapeten liest doch eh keiner, ihre themenfremden Beiträge werden stets
      in entsprechende Stränge verschoben.
      Jetzt entschuldigst Du Dich noch bei den katholischen Patriarchatsarschleckern...peinlich...

      Die stellen sich doch selbst in Vollendung hier dar.

      Jeder kann sehen wes Geistes Kind die sind - da braucht es keinen weiteren Kommentar.

      Auch in älteren Beiträgen wird man fündig zu den beiden Geistesgrößen, ihrem gestörten Verhältnis
      zu Frauen, zur Politik und vor allem zu Deutschland.

      Sehr schön sieht man auch die Glorifizierung und Anbiederung an alles was vom Orient leider einst hier herüber kam und niemals zu Deutschland gehören wird, sowie an die verrotteten Königshäuser die die Misere in der
      wir stecken mitverursacht haben.

      tOm~! schrieb:

      Daß die katholische Kirche früher oftmals als Beschützerin des Volkes in Erscheinung trat und dabei die spirituelle Grundlage für die schönste und größte Kunst war, die es auf unserem Planeten zu bewundern gibt, kann nur übersehen, wer blind ist, oder sich blind stellt.
      Die katholische Kirche war übrigens nie "Beschützerin des Volkes" sondern hat das Volk brutalst ausgemordet

      eine viehischere Methode kann man kaum finden, um ihren monotheistischen Gott und die reine Männerherr-

      schaft durchzusetzen.

      Das Märchen von der "schönsten und größten Kunst" glaubt auch niemand mehr, seit man weiß, daß die

      gotischen Kathedralen aus dem Heidentum stammen und deren Gewölbe das Astwerk im Walde nachbilden

      samt Lichteinfall...(siehe Chartres usw.)

      So ist es halt - das Patriarchat muß die Geschichtslügen aufrechterhalten sonst bricht es zusammen,

      was hoffentlich bald der Fall sein wird - es sieht ganz danach aus.

      "Glaube niemals an fremde Hilfe, niemals an Hilfe, die außerhalb unserer eigenen Nation, unseres eigenen Volkes liegt. In uns selbst allein liegt die Zukunft des deutschen Volkes"
      (Adolf Hitler)

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Swan ()

      Brutus schrieb:

      Cheyenne Carron über Schloß Hohenzollern (Sigmaringen), das Werk von Männern, wo Louis Ferdinand Célines "Von einem Schloß zum anderen" spielt:

      "Merveilleuse EUROPE."




      twitter.com/CheyenneCarron?lang=de
      Hinterlassenschaften der - Achtung: Ironie - "verrotteten Königshäuser die die Misere in der wir stecken mitverursacht haben."
      In Verdis Oper "Giovanna d’Arco" über die Nationalheldin und katholische Heilige Johanna von Orleans, erscheint König Karl VII. im Prolog während eines Traums eine Madonna, der er Schwert und Helm zu Füßen legen soll, damit sein Land endlich den Krieg gegen die Engländer gewinnen kann. Als er den Ort aus dem Traum bei Tageslicht aufsucht, erscheint ihm Johanna, die ihn dazu überredet, mit ihr gemeinsam gegen England zu kämpfen. Nach dem Sieg über die englischen Truppen, wird Johanna vom Volk frenetisch bejubelt.

      Jeanne d'Arc ritt immer voran, und sie war gläubig und fromm. Die Darstellung Verdis, die auf einem Libretto von Friedrich Schiller aufbaut, geht freilich an der historischen Authentizität ein Stück weit vorbei, aber das ist nicht der entscheidende Punkt. Wichtiger ist es, solche Dinge im Hinterkopf zu haben, damit man die vor Schwachsinn und Blödheit nur so strotzenden Lügen an sich ablaufen lassen kann, die uns auf allen demokratischen Kanälen begegnen.

      Daß die Demokratenschweine mit ihren Lügen so leicht durchkommen, ist dem Umstand geschuldet, daß der gewöhnliche Bundesdeutsche heutzutage an eine ordinäre, angloamerikanische Popmusikerin denkt, wenn von einer Madonna die Rede ist.
      Es gibt ein sehr einfaches Mittel, um herauszufinden, ob Swan wirklich so widerständig und rebellisch ist, wie sie vorzugeben scheint. Man muß sich nur fragen, ob eines der Themen die sie behandelt, oder eine der Meinungen, die sie vertritt, sich nicht mit der Ideologie verträgt, die in der Bundesrepublik Deutschland den Zeitgeist beherrscht.

      Das Zitat in ihrer Signatur ist in bezug darauf nur das sprichwörtliche Feigenblatt, das Menschen von ihrem Schlage benötigen, um nicht splitternackt dazustehen. Der Beitrag kann meinetwegen verschoben werden, da hier Swan nicht das Thema ist. Leider haben wir es hier nun zum drittenmal mit einer Wiederholung zu tun, die immer nach dem selben Muster verläuft. Brutus und meine Wenigkeit schreiben ein, zweimal positiv über Europa und die klassische Musik, und schon hat man die Swanpest an der Backe.

      Das war vor zwei Jahren so, letztes Jahr so, und nun ist es schon wieder das gleiche ermüdende Spielchen.
      Die Ignoranz, mit der die Deutschen seit 1945 das ihnen feindlich gesinnte System namens Demokratie unterstützen, lässt sich sehr schwer ertragen. Ich habe bis heute in meinem Umfeld keinen Menschen gefunden, mit dem ich mich einmal über das alte Europa austauschen könnte. Gespräche der Kollegen, Freunde und Familie drehen sich letztlich immer nur um das, was Dr. Thor von Waldstein als das "konsumistische Flittergold" der BRD bezeichnete. Ein oberflächlicher, unerwachsener Schein, überdeckt das tiefe seelische Elend unseres Volkes. Das erklärt, warum ich meine Volksgenossen immer nur über Urlaub, Autos, Frauen und Fußball quatschen höre. Kann man auch hierzuforum deutlich sehen: Es gibt Deutsche, die der Meinung sind, Bundesliga und Champions League seien tatsächlich wichtig. Als gäbe es nichts anderes im Leben. Die Deutschen erkennen die Lage nicht, in der sie sich befinden. Dr. von Waldsteins Einschätzung zu Folge, hat unser Volk auf quasi allen Gebieten, "den historischen Tiefstand seiner Geschichte" erreicht. Die Deutschen ficht das nicht an. Selbst die amerikanische Kulturindustrie, die ihr Leben durchdringt, nehmen sie nur so nebenbei wahr, es steckt überhaupt kein tieferes Interesse dahinter. Das erkennt man unter anderem daran, daß sich kein Schwein für die Texte der zeitgenössischen Musik interessiert. Alles dient nur noch der Berieselung und der Ablenkung, nicht aber dem Nachdenken oder der Konzentration. Was ich damit meine: Die Deutschen sind behindert.

      Unter diesen Umständen hätte wahrscheinlich auch Don Quichotte schnell das Handtuch geworfen. Idealismus wird heute in Deutschland nicht nur nicht belohnt, er wird sogar bekämpft. Vor allem dann, wenn man sich nicht zu den Idealen der Demokraten und ihrer Herrchen bekennt. Bei diesen demokratischen Idealen handelt es sich vorrangig um finanzielle Interessen, alles wird dem Geld untergeordnet. Das zweite Ideal, das mit dem Materialismus einhergeht, ist der Fortschritt, dem gefälligst alles zu weichen hat. Nichts darf dem Fortschritt im Weg stehen. Schon gar nicht Volk, Land und Kultur. Was den Fortschritt bedroht, muß - nötigenfalls mit brutaler Gewalt - dem Erdboden gleichgemacht werden.

      Allen hier Mitlesenden empfehle ich folgende Hausaufgabe: Findet mal einen Deutschen, der euch etwas Brauchbares über das Konzert für die linke Hand von Maurice Ravel berichten kann. Immerhin schrieb der französische Komponist Ravel das Stück in Auftrag des deutschen Interpreten Paul Wittgenstein. Das sollte doch also für uns Deutsche von Interesse sein, wo wir so oft hören, wie wichtig die deutsch-französische Freundschaft ist?



      Hier interpretiert Elena Gurevich das Werk, Michael Klonovskys Ehefrau. Klonovsky lässt es nicht selten stolz raushängen, daß er eine Jüdin geheiratet hat, und keine Deutsche, und wer ihm das nicht nachsehen kann, beweist damit im Grunde nur eine Engstirnigkeit, die für Deutsche typisch ist, mögen sie sich als rechts, links, konservativ, oder was auch immer betrachten. Ich habe die beiden, Gurevich und Klonovsky, im März diesen Jahres bei ihrer Soiree im Brahmsfoyer der Laiesz-Halle zu Hamburg erleben dürfen, und es gibt so ein paar Bilder, die sich bei mir eingebrannt haben. Klonovsky tigerte schon vor dem Beginn der Veranstaltung durch den Saal, äußerlich total lässig und entspannt, mit einem Glas Wein in der Hand. Das hat schon einen gewissen Eindruck bei mir hinterlassen. Der schönste und unvergesslichste Moment, war allerdings der, als die Grazie des Abends den Saal betrat. Die Selbstsicherheit und Verve, mit der Elena Gurevich auf ihren hohen Pfennigabsätzen und dem wallenden Kleid das Foyer betrat, war schlicht atemberaubend. An den Wänden Skulpturen von Mahler und Brahms, was noch für einen zusätzlichen Effekt sorgte. Bis dahin kannte ich so eine Ausstrahlung nur aus dem Fernsehen, und ich meine hier nicht die künstliche Erscheinung einer Barbara Schöneberger. Gurevich erschien natürlich, aber dennoch unfassbar grazil.

      Wie stark sie am Klavier ist, kann man in dem Video oben hören, daß sie ein solches Werk wie das von Ravel öffentlich aufführt, sagt im Grunde schon alles aus. Wittgenstein, für den das Stück geschrieben wurde, hatte große Schwierigkeiten mit den Anforderungen, die Ravel an ihn stellte, und darüber zerbrach auch das freundschaftliche Verhältnis der beiden Männer; die Beziehung zwischen Komponist und Interpret.

      Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von tOm~! ()

      In unseren Zeiten hundertmal aktueller als 1844



      Ab 7:12 folgt eine regelrechte Kriegserklärung an die regierende Oberschicht, im Stück als Patrizier bezeichnet.

      O patrizi, tremate . . . l'Eterno
      l'opre vostre dal cielo misura . . .
      D'onta eterna, d'immensa sciagura
      egli giusto pagarvi saprà.

      Oh, Patrizier, zittert ... der Ewige
      Wird Eure Werke mit dem Maß des Himmels bemessen
      Und Euch mit ewiger Schande und unermeßlichem Unglück
      Gerechterweise bezahlen lassen.

      Wie schon Cheyenne Carron zeigt auch die Bulgarin Pendatchanska bei weitem mehr Liebe für das alte Europa und den *Nazi* Richard Strauss als so viele deutsche Rindviecher.

      Pendatchanskas Vorfahren mütterlicherseits kamen aus Avignon. Wenn von Avignon die Rede ist, sollte man nicht nur an Chateauneuf du Pape und Päpste denken, Nostradamus und die Seinen wären ein Stichwort, und damit wären wir wieder in der Synagoge gelandet.

      Es ist nun mal so, daß das deutsche Weib die abstoßendste Sorte Mensch ist, die man sich vorstellen kann. In jeder Lage zum Erbrechen, egal, ob stehend, sitzend oder liegend.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Brutus ()

      Dieses Werk ist so großartig, daß man selbst als Atheist und Antikatholik für eine halbe Stunde wieder katholisch wird. Ich kenne nichts, was, wenn man es abwertend sagen möchte, so hervorragende Katholizismus-Propaganda macht, wie Mozarts Krönungsmesse, die von Anfang bis Ende im italienischen Opernstil geschrieben ist.

      Den Sopraneinsatz des Kyrie hat Mozart später noch einmal verwendet, pikanterweise in Così fan tutte, einem Stück, das so unfromm ist und frauenbeweihräuchernden Blödsinn entlarvt, daß es seiner Zeit weit, weit voraus war und noch nicht einmal vom 21. Jahrhundert eingeholt worden ist.

      Klagelieder, in gewisser Weise brandaktuelle Musik, andererseits aus uralten Zeiten stammend:






      wiki schrieb:

      Den drei Sätzen liegen drei polnische Texte zugrunde, in denen sich die tiefe Katholizität Góreckis zeigt: Beim ersten Satz handelt es sich um ein Klagelied Marias, die um ihren gekreuzigten Sohn trauert; ein Text aus dem Kloster Heiligkreuz auf dem Berg Łysa Góra aus der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts. Der Text des zweiten Satzes ist ein Gebet, das an der Wand einer Zelle im Keller des Gestapo-Hauptquartiers in Zakopane gefunden wurde. Der Text des dritten Satzes ist ein oberschlesisches Volkslied aus der Zeit der polnischen Aufstände, in dem eine Mutter um ihren toten Sohn klagt.
      Diese Sinfonie ist trotz des durchgehenden Lamentos einfach wunderschön, voller Erhabenheit und Würde. Ganz sicher eines der besten Werke, die nach 1945 vertont wurden.

      tOm~! schrieb:

      Hinterlassenschaften der - Achtung: Ironie - "verrotteten Königshäuser die die Misere in der wir stecken mitverursacht haben."
      Du hast an der Hütte sicher nicht mitgebaut.

      Sie wurde bereits im 12.Jh. von Gottweißwem errichtet. Den Quellen kann man nicht trauen, denn diese
      bestehen lediglich aus in aller Regel in katholischen Klöstern massenhaft gefälschten "Dokumenten" die später
      mit dem Buchdruck ihre Verbreitung fanden. Lügenpresse sagt man heute dazu.

      Brutus schrieb:

      Dem demokratischen Feminismus gelingt es mühelos, das Verrottetsein der Königshäuser zu unterbieten.
      Es muß heißen "zu überbieten" - Deutsch ist nicht jedermanns Sache

      tOm~! schrieb:

      Brutus und meine Wenigkeit schreiben ein, zweimal positiv über Europa
      Ihr versucht Europa zu verarschen und es als Ursprungsland des orientalischen Katholizimus hinzustellen. Da wo Kultur aufhörte, fängt sie bei Euch an. Von irgendeinem Adel bist Du so weit entfernt wie der BZ-Leser von Tolstoi (bzw. seiner Frau, denn die hat seine Werke geschrieben).

      tOm~! schrieb:

      Die Deutschen erkennen die Lage nicht, in der sie sich befinden
      Besser gesagt, in die Eure adligen Verräter sie schon sehr früh gebracht haben, ob sie nun Zollern hießen
      oder wie auch immer...



      ostmaerker.wordpress.com/2013/…utschen-volke-neufassung/

      tOm~! schrieb:

      Nichts darf dem Fortschritt im Weg stehen
      Fortschritt gibt es schon lange nicht mehr, es gibt keine wesentliche Entwicklung.
      Das Patriarchat beißt sich beständig in den eigenen Arsch.
      Grad jetzt wird es mit dem Islam usw. neu aufgelegt, alter Essig in neuem Gedärm sozusagen.

      "Glaube niemals an fremde Hilfe, niemals an Hilfe, die außerhalb unserer eigenen Nation, unseres eigenen Volkes liegt. In uns selbst allein liegt die Zukunft des deutschen Volkes"
      (Adolf Hitler)

      :D Kommt die Alte hier tatsächlich mit ad-hominem-Zensuren an, das hat gerade noch gefehlt. :D Mehr als amüsant.

      Gut, ich hätte da noch was, Militärmärsche um genau zu sein. Da ich in letzter Zeit häufiger in Pirmasens unterwegs bin, habe ich mich natürlich erkundigt über die Geschichte der Stadt, und diese Geschichte ist groß. Sie beinhaltet all das, was Deutschland einst auszeichnete, und da es sich um eine junge Stadt handelt, schleppt sie relativ wenig Altlasten mit sich herum.

      Es war Ludwig IX. von Hessen-Darmstadt, der die Stadt gründete, und dort seine Truppen exerzieren ließ. Davon zeugt heute noch der prächtige Exerzierplatz in der Stadtmitte. Die katholische Pirminius-Kirche, auf den auch der Name der Stadt zurückgeht, überragt in der "City" noch immer alles, und der Stadtbrunnen, vis à vis zum Bismarck-Denkmal, taugt mindestens für schöne Panoramaaufnahmen. Anders als es für Demokratenschweine üblich ist, hat Ludwig IX. in diesen Landstrich ungemein viel investiert, nicht nur davon gezehrt; ich denke er gab mehr, als er nahm - auch hier: bei den Demokraten verhält es sich immer genau umgekehrt.

      Nun denn, die große Liebe des Erbprinzen galt dem Militär. Er selbst komponierte unzählige Märsche, und - wie es sich für einen Mann von Rang und Ehre gebührt - mischte er selbst an der Front mit, statt sich wie Demokraten in Regierungsbunkern zu verkriechen, während ihre Soldaten in Auslandseinsätzen verheizt werden, bei denen ganze Völker und Kulturen ausgerottet werden.

      duxdemontis98 schrieb:

      In der Groβherzoglichen Hofbibliothek des Schlosses zu Darmstadt stieβ Anfang 1893 der Geheime Kriegsrat Dr. Valentin Lennert auf Noten der riesigen Marschsammlung des Landgrafen Ludwig IX. Von Hessen-Darmstadt (*1719, +1790). Der Fund wurde gesichtet und darunter zahlreiche alt-preuβische Märsche ausgemacht, die der an Tradition interessierte Preuβische König wieder aufleben lieβ. Armeemusikinspizient Professor Roβberg wurde mit der Instrumentierung beauftragt.


      Das hier eingespielte Stück hatte einst die Potsdamer Garde geblasen. Es geht zurück auf die Zeit vor 1740, also auf die Zeit König Friedrich Wilhelms I. (regierte 1713 -- 1740). Daher wies die A.C.O. vom 7. November 1895 das Stück dem 1813 errichteten 1. Garde-Regiment zu Fuβ zu, wo es seitdem bis zuletzt, bis 1918 erklang.
      Stefan Zweig schrieb 1925:

      "Alles wird gleichförmiger in den äußeren Lebensformen, alles nivelliert sich auf ein einheitliches kulturelles Schema. Die individuellen Gebräuche der Völker schleifen sich ab, die Trachten werden uniform, die Sitten internationaler. Immer mehr scheinen die Länder gleichsam ineinandergeschoben, die Menschen nach einem Schema tätig und lebendig, immer mehr die Städte einander äußerlich ähnlich. (...)
      Schon wird es schwieriger, die Besonderheiten bei Nationen und Kulturen aufzuzählen als ihre Gemeinsamkeiten. Konsequenzen: Aufhören aller Individualität bis ins Äußer­liche. Nicht ungestraft gehen alle Menschen gleich angezogen, gehen alle Frauen gleich gekleidet, gleich geschminkt: die Monotonie muß notwendig nach innen dringen. Gesichter werden einander ähnlicher durch gleiche Leidenschaft, Körper einander ähnlicher durch gleichen Sport, die Geister ähnlicher durch gleiche Interessen. Unbewußt entsteht eine Gleichartigkeit der Seelen, eine Massenseele durch den gesteigerten Uniformierungstrieb, eine Verkümmerung der Nerven zugunsten der Muskeln, ein Absterben des Individuellen zugunsten des Typus. Konversation, die Kunst der Rede, wird zertanzt und zersportet, das Theater brutalisiert im Sinne des Kinos, in die Literatur wird die Praxis der raschen Mode, des 'Saisonerfolges' eingetrieben. (…)
      Die wahre Gefahr für Europa scheint mir im Geistigen zu liegen, im Herüberdringen der amerikanischen Langeweile, jener entsetzlichen, ganz spezifischen Langeweile, die dort aus jedem Stein und Haus der numerierten Straßen aufsteigt, jener Langeweile, die nicht, wie früher die europäische, eine der Ruhe, eine des Bierbanksitzens und Dominospielens und Pfeifenrauchens ist, also eine zwar faulenzerische, aber doch ungefährliche Zeitvergeudung: die amerikanische Langeweile aber ist fahrig, nervös und aggressiv, überrennt sich mit eiligen Hitzigkeiten, will sich betäuben in Sport und Sensationen. Sie hat nichts Spielhaftes mehr, sondern rennt mit einer tollwütigen Besessenheit, in ewiger Flucht vor der Zeit: sie erfindet sich immer neue Kunstmittel, wie Kino und Radio, um die hungrigen Sinne mit einer Massennahrung zu füttern, und verwandelt die Interessengemeinschaft des Vergnügens zu riesenhaften Konzernen wie ihre Banken und Trusts. Von Amerika kommt jene furchtbare Welle der Einförmigkeit, die jedem Menschen dasselbe gibt (...)
      Noch ist Europa das letzte Bollwerk des Individualismus, und vielleicht ist der überspannte Krampf der Völker, jener aufgetriebene Nationalismus, bei all seiner Gewalttätigkeit doch eine gewissermaßen fieberhafte unbewußte Auflehnung, ein letzter verzweifelter Versuch, sich gegen die Gleichmacherei zu wehren."
      ("Die Monotonisierung der Welt")
      michael-klonovsky.de/acta-diurna/item/969-9-oktober-2018

      "Von Amerika kommt jene furchbare Welle der Einförmigkeit, die jedem Menschen dasselbe gibt."

      Diese aus dem Jahre 1925 stammende Erkenntnis war ein Menetekel, das in einer Weise in Erfüllung ging, die sich wohl selbst Zweig nicht hätte träumen lassen. Man denke nur an CocaCola, McDonalds oder Burger King.

      Wie kommt es wohl, daß Dreckswan nie eine einzige Klage erhebt, gegen das, was aus den USA zu uns herüberschwappt? ?(

      Um nicht in dem angloamerikanischen Einförmigkeits-Tsunami zu ersaufen, bleibt einem gar keine andere Wahl, als sich an Europa zu orientieren; das heißt an dem Europa, das kennenzulernen Stefan Zweig noch vergönnt war.

      Die Algorithmen von YouTube wollen mich wohl auf den Arm nehmen, kommt mir nach dem letzten Video folgendes in die "Playlist":



      Über das amerikanische Quartett:

      "Die Strecke sei weiter als von Prag nach London, ließ Antonin Dvorak zuhause verlauten, als er sich im Juni 1893 in den Zug von New York nach Iowa setzte. Er gönnte sich Sommerferien ? nach dem Abschluss der ersten Arbeiten an der Sinfonie Aus der Neuen Welt ? und hatte sich dafür die tschechische Enklave Spillville in Iowa herausgesucht. Für die 1300 Meilen von der Metropole in das Örtchen im Mittelwesten benötigte der Zug 36 Stunden. Dvorak genoss den Rausch der Geschwindigkeit im ICE von damals ? und stieß an die Grenzen amerikanischer Toleranz, die beim Bier erreicht waren.

      Als er sich mitten in Pennsylvania zum würzigen tschechischen Lunchpaket seiner Ehefrau ein Bier genehmigen wollte, erfuhr er, dass der Ausschank desselben in eben diesem Bundesstaat verboten war. Das gleiche galt für Iowa, und doch wurde in Spillville unter der Hand Bier ausgeschenkt. (Wen wundert’s, war der Ort doch von einem Bayern namens Spielmann gegründet worden!) Dvorak zweifelte am Sinn der amerikanischen Gesetze: “Diese Amerikaner sind seltsame Menschen, man würde es gar nicht glauben ? sie wollen Bier trinken, obwohl sie selbst das Gesetz gegen Bier erlassen haben.”

      kammermusikfuehrer.de/werke/545

      tOm~! schrieb:

      Man muß sich nur fragen, ob eines der Themen die sie behandelt, oder eine der Meinungen, die sie vertritt, sich nicht mit der Ideologie verträgt, die in der Bundesrepublik Deutschland den Zeitgeist beherrscht.
      Man kann sich fragen, warum jedes der Themen von tOm~! oder der Meinungen, die er vertritt, die Ideologie
      der ### BRD-Männerrechtler-Systemstricher ### wiedergibt, die in Deutschland - bisher zum Glück vergeblich - versuchte Fuß zu fassen.

      tOm~! schrieb:

      und schon hat man die Swanpest an der Backe.
      Es hat sich nichts geändert, Projektionen sind des Goldstück tOm~! kleines unbedeutendes Leben.

      tOm~! schrieb:

      Kommt die Alte hier tatsächlich mit ad-hominem-Zensuren an, das hat gerade noch gefehlt.
      Schon wieder: Projektionen über Projektionen

      tOm~! schrieb:

      Wie kommt es wohl, daß Dreckswan nie eine einzige Klage erhebt, gegen das, was aus den USA zu uns herüberschwappt?
      Wie kommt es, daß Goldstück tOm~! die Beiträge von Swan nicht lesen, nicht verstehen, sich nicht merken kann? Anzeichen von Demenz ?

      Hans Liberg hat eine ansprechende Frisur und kann wenigstens was.....

      ....hier jedenfalls so lange bis # Berlin*derGroße # um die Ecke biegt...


      "Glaube niemals an fremde Hilfe, niemals an Hilfe, die außerhalb unserer eigenen Nation, unseres eigenen Volkes liegt. In uns selbst allein liegt die Zukunft des deutschen Volkes"
      (Adolf Hitler)

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Swan ()

      Hab heute früh im Radio gehört, daß Camille Saint-Säens, der ein französischer Nationalist mit Leib und Seele war, Beethoven und Wagner trotz großen Widerstandes auf den Spielplan setzte.

      Das sind so Sachen, an denen sich ablesen lässt, ob man es mit einer großen Persönlichkeit zu tun hat.

      Zeigt mir mal einen deutschen Nationalisten, oder auch deutsche Nationalistin, der/die sich zugleich für die Wiederentdeckung von Camille Saint-Saëns, Gabriel Fauré, Maurice Ravel oder Claude Debussy einsetzt. Nur eine/n einzigen bitte.

      tOm~! schrieb:

      Hab heute früh im Radio gehört, daß Camille Saint-Säens, der ein französischer Nationalist mit Leib und Seele war, Beethoven und Wagner trotz großen Widerstandes auf den Spielplan setzte.
      Alfred Cortot wäre ein noch krasseres Beispiel. Französischer Nationalist und mit einer Jüdin verheiratet, war er Korrepetitor in Bayreuth, leitete auf eigene Kosten die erste französische Aufführung der Götterdämmerung, was ihm einen Berg Schulden bescherte, war überragender Schumann-Interpretet, setzte sich während der Nazi-Zeit für Zusammenarbeit und Verständigung ein, gab bei den Nazis in München-Allach ein kostenloses Konzert und wurde von den Demokraten 1945 als Kollaborateur drei Tage in's Gefängnis gesteckt, mit Auftrittsverbot belegt, das später wieder aufgehoben wurde, sonst wäre seine Existenz kaputt gewesen wie die Ezra Pounds und Louis-Ferdinand Célines.

      Deutsche Nationalisten sind in unseren Tagen eine unbedeutende Minderheit. Ich meine, wer bekennt sich als Person des öffentlichen Lebens heutzutage noch zum Nationalismus? Könnte sich ein Christian Thielemann gar nicht leisten. Die demokratischen Gesinnungswächter würden ihn sofort mit der Nazikeule niederknüppeln und der öffentlichen Meinung zum Fraß vorwerfen.

      Das ist das eine Problem. Und das andere findet man auf der Straße. Ich hab's bei einer Merkel-muss-weg-Demo in Hamburg erlebt, und man kennt es von PEGIDA-Videos. Dort reicht es soeben noch für die deutsche Nationalhymne, 'Die Gedanken sind frei', und allenfalls 'Kein schöner Land'.

      Ich bin mir nicht sicher, ob das ein Anfang ist, oder eher ein Ende.

      Die beiden von mir geschilderten Phänomene zusammengefasst: Der gewöhnliche, bundesrepublikanische Deutsche hat jeglichen Bezug zur europäischen Kunstgeschichte verloren. Und das sogenannte Bildungsbürgertum ist quer durch die Bank auf die demokratische Multikultidoktrin geeicht, und hat somit dem Nationalismus abgeschworen.

      So finden die einen keinen Weg zu dem, was sie aus der angloamerikanischen Jauchegrube befreien könnte, und die anderen keine Möglichkeit, ihre kulturelle Bildung dem eigenen Volk dienstbar zu machen. Das nennt man wohl einen Teufelskreis.
      Nation ist nichts, Volk ist ALLES

      Was soll Nation denn sein? Man kann alles draus machen und das Volk verarschen.

      Man sieht es deutlich an der kommenden eurasischen NWO unter Putin, die von "Nationalstaaten" redet

      und die Brzesinskische Seidenstrasse via Kasachstan mit Astana und dann Richtung China meint....

      Das sogenannt nationale Deutschland als Arbeitssklave inclusive Mischrasse = russische Verhältnisse

      Unternehmer verlassen das Land

      handelsblatt.com/politik/inter…nd-das-land/21247872.html

      Marxistische Monarchieverehrer interessiert das natürlich nicht.
      Putin’s view of Russia’s national future. Migration policy and residence registration
      theoccidentalobserver.net/2013…d-residence-registration/

      "Glaube niemals an fremde Hilfe, niemals an Hilfe, die außerhalb unserer eigenen Nation, unseres eigenen Volkes liegt. In uns selbst allein liegt die Zukunft des deutschen Volkes"
      (Adolf Hitler)

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