Angepinnt Für Freunde der klassischen Musik.

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      Vielleicht noch kurz ein Wort zum Lamentieren, wobei es sich um eine ausschließlich weibliche Eigenschaft handelt. Deshalb hört man in Góreckis 3. Sinfonie auch keinen Tenor oder Bariton. In einer Anweisung zur Brandbekämpfung aus dem 18. Jahrhundert heißt es: „daß die mit ihrem Lamentieren nur Konfusion machenden Weibsleute in die Reihen gebracht werden“, müssen.



      Hier kommen wir auf den Ursprung zurück, und man kann Monteverdi durchaus als Begründer der europäischen Musikgeschichte betrachten. Von da aus nahm alles seinen Anfang, und es mündete dann irgendwann in der Belle Époque, bevor die gottverdammten Amerikaner und Demokraten uns alles zerstört haben.
      Wenn Demokraten davon faseln, "verlorengegangenes Vertrauen" wieder zurückzugewinnen, bekennen Sie sich zu ihrer Schuld. Es wäre keine schlechte Idee, sie darauf festzunageln, mit dem berühmten Sprichwort: "Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht, auch wenn er stets die Wahrheit spricht".

      Die Demokraten allerdings lügen sobald sie den Mund aufmachen, das ergibt sich bereits aus der verlogenen Geschichtsschreibung. Sie müssen lügen, rund um die Uhr und sieben Tage in der Woche. Das Lügen ist ihr täglich Brot, nur bitten Sie nicht um Vergebung. Sie lügen einfach weiter, und glauben ernsthaft, das Volk weiter betrügen zu können.

      Überlegt euch also sehr gut, ob ihr Aussagen von Demokraten noch Glauben schenken wollt, und das gilt ganz besonders auch für die Alternative für Deutschland. Wer's macht, ist zumindest in meinen Augen ein Schwachsinniger, der es dann im Endeffekt nicht besser verdient, als auf's Kreuz gelegt zu werden.

      In der Pokersprache nennt man Spieler, die sich leicht abzocken lassen, "Fish". Was uns zu einem hübschen Kunstlied von Franz Schubert führt. Die Forelle, die Gefahr läuft, sich angeln zu lassen:


      mcftr schrieb:

      vor 2 Jahren


      i like manowar megadeth and also this kind of songs.. i dont understand myself indeed
      Das nennt man Ambivalenz, und sie kennzeichnet unsere Epoche. Wenn einer sagt: ich mag KISS, und Schubert, dann ist das aus meiner Sicht noch relativ normal. Entscheidend ist, daß man solche Sachen wie Una furtiva lagrima nicht achtlos in den Mülleimer wirft. Wenn man zu abgestumpft ist, um die große Kunst dahinter wenigstens zu ahnen, dann ist alles vorbei. Dann ist man seelisch bereits gestorben.

      Nicht normal ist desweiteren, daß man unter einem solchen Video keinen einzigen deutschen Kommentar findet. Ich habe weit runtergerollt, und man findet neben dem übermächtigen Englisch fast alle europäischen Sprachen. Deutsch: Fehlanzeige. Das sagt sehr viel über unser Volk aus, und zeigt, wie nahe wir am kulturellen Abgrund stehen.

      tOm~! schrieb:

      Vielleicht noch kurz ein Wort zum Lamentieren, wobei es sich um eine ausschließlich weibliche Eigenschaft handelt. Deshalb hört man in Góreckis 3. Sinfonie auch keinen Tenor oder Bariton. In einer Anweisung zur Brandbekämpfung aus dem 18. Jahrhundert heißt es: „daß die mit ihrem Lamentieren nur Konfusion machenden Weibsleute in die Reihen gebracht werden“, müssen.
      Daß man aber auch ständig hinter tOm~! aufräumen muß... das wird langsam anstrengend

      Das tOm~! sche Lamento über das Lamentieren.

      Die Sache mit der "Anweisung zur Brandbekämpfung" aus der tOm~! zitiert kommt aus diesem Wikipedia Link

      de.wikipedia.org/wiki/Lamento

      Franz-Josef Sehr: Das Feuerlöschwesen in Obertiefenbach aus früherer Zeit. In: Jahrbuch für den Kreis Limburg-Weilburg 1994. Der Kreisausschuss des Landkreises Limburg-Weilburg, Limburg-Weilburg 1993, S. 151–153.

      Verantwortlich für den Schwachsinn ist Franz-Josef Sehr, ein erzkatholischer Männerrechtler

      In der Versionsgeschichte zu diesem Wiki steht außerdem:

      LAMENTO Hat nur scheinbar etwas mit dem musikalischen Fachbegriff 'Lamento' zu tun und ist daher in einem Fachartikel zur Musik nicht richtig platziert.

      Natürlich ist es mehr als Schwachsinn, daß es sich hier um eine "ausschließlich weibliche Eigenschaft handelt".

      Es handelt sich vielmehr um einen Fachbegriff aus der Musiktheorie.

      "Lamentos" gibt es in der Oper mindestens genauso oft von Männern.

      Wie man es aus dem wirklichen Leben eben kennt, zum Beispiel während einer "Männergrippe"

      Orpheus: Lamento Eurydike, bist du mir erloschen



      Ihm ist auch nichts peinlich...

      welt.de/newsticker/dpa_nt/info…-ist-nichts-peinlich.html

      Hier noch ein männliches Lamento


      "Glaube niemals an fremde Hilfe, niemals an Hilfe, die außerhalb unserer eigenen Nation, unseres eigenen Volkes liegt. In uns selbst allein liegt die Zukunft des deutschen Volkes"
      (Adolf Hitler)

      Gewiss wird es die Leser irritieren, wenn ich hier Begriffe aus der Musiksprache einbringe, und nicht etwa über die "Eurasische NWO" quatsche.

      Was nun das Lamento betrifft, wer sagt denn, daß nicht auch Männer und Jungen klagen, weinen und heulen?

      Um nun zu überprüfen, ob es sich beim Lamento um ein weibliches oder männliches Attribut handelt, stelle ich folgende Frage:

      Habt ihr schonmal den Satz gehört: "Stell dich nicht an wie ein Junge!", wenn jemand heult?

      Die ehrliche Antwort auf diese Frage ist des Rätsels Lösung.

      Klar weinen manchmal auch Männer, und je mehr sie lamentieren, desto weibischer verhalten sie sich. Früher bekamen wir schon in der Kindheit eingetrichtert, daß wir als Jungen nicht zu weinen haben, daher auch die Ermahnung, sich nicht wie ein Mädchen anzustellen.

      Für die Frauen hingegen ist das Weinen völlig normal, und keine Mutter würde von ihrer heulenden Tocher verlangen, sich nicht wie ein Junge anzustellen.

      Frauen weinen bei jeder Gelegenheit, egal ob bei Hochzeiten oder Beerdigungen, egal ob bei der Liebe oder beim Haß, egal sie tieftraurig sind, oder überglücklich. Bei Männer findet man das sehr selten, und nur bei Vorliegen einer stark ausgeprägten Hochsensibilität. Jean Paul zum Beispiel schwankte häufig zwischen Himmelhochjauchzend und zu Tode betrübt, war dennoch der Herr im Haus. Viele Frauen brauchen dagegen nur ein Stichwort, und sie brechen aus heiterem Himmel in Tränen aus, aus nichtigen Anlässen und wegen unbedeutender Kleinigkeiten. Wenn ich als Mann weine, steckt dahinter eine wirkliche Krise. Bin ich mit einer Frau zusammen, der die Tränen kommen, ist das wie ein Stich ins Herz und der männliche Beschützerinstinkt lässt mir die Aufgabe zukommen, ihr ein Taschentuch zu reichen und sie tröstend in den Arm zu nehmen.

      Letzlich muß man die Dimensionen wahren, gegen das Lamentieren ist grundsätzlich nichts einzuwenden, und in der Musik kann ein Lamento herzzereißend sein. Ein kluger Mann meinte allerdings einmal: Bei Verdi wird gestorben, aber nicht geweint.
      Kurzer Auszug aus dem Roman "Der Beethoven-Fluch", der britische Major Wells legt einen Plan vor:

      "Margaux sollte bei Beethoven Klavierstunden nehmen. Dadurch würde sie Zugang zu seiner Wohnung erhalten und damit die Möglichkeit die Flöte zu entwenden, sobald der Maestro die Melodie entschlüsselt hatte. Anschließend wollte der Major sie im Auftrag des Hauses Rothschild käuflich erwerben. Die Bankiersfamilie war so erpicht auf das Instrument, dass sie eine Summe geboten hatte, die ausreichen würde um Caspars Rettungsaktion zu finanzieren. Der Plan hing natürlich davon ab, ob Beethoven Margaux überhaupt als Schülerin annehmen würde. Genau das war nach ihrer Ansicht der Pferdefuß."

      Die Neigung, sich in die eigene Tasche zu lügen, und Unbequemen aus dem Weg zu gehen, ist der Pferdefuß der Deutschen.
      Wo wir grad bei Bach sind...



      Die Kantate gehört nicht zu den höfischen Huldigungsmusiken, sondern ist eine weltliche Kantate
      aus der Zeit als Bach im Zimmermannschen Kaffeehaus konzertierte.

      "Glaube niemals an fremde Hilfe, niemals an Hilfe, die außerhalb unserer eigenen Nation, unseres eigenen Volkes liegt. In uns selbst allein liegt die Zukunft des deutschen Volkes"
      (Adolf Hitler)

      "Es ist kein Zufall, daß ein Lord Rothschild Ornithologe, ein Warburg Kunsthistoriker, ein Cassirer Philosoph, ein Sassoon Dichter wurde; sie alle gehorchten dem gleichen unbewussten Trieb, sich von dem freizumachen, was das Judentum eng gemacht, vom bloßen kalten Geldverdienen, und vielleicht drückt sich darin sogar die geheime Sehnsucht aus, durch Flucht ins Geistige sich aus dem bloß Jüdischen ins allgemein Menschliche aufzulösen. Eine >>gute<< Familie meint also mehr als das bloß Gesellschaftliche, das sie selbst mit dieser Bezeichnung sich zubilligt; sie meint ein Judentum, das sich von allen Defekten und Engheiten und Kleinlichkeiten, die das Getto ihm aufzwungen, durch Anpassung an eine andere Kultur und womöglich eine universale Kraft befreit hat oder zu befreien beginnt." (Stefan Zweig, "Die Welt von Gestern", S. 31)

      Brutus schrieb:

      Die Amerikanisierung hat dafür gesorgt, daß die Deutschen weder verstehen, welches Echo der Tod Faurissons findet noch, was die neben Bismarck wichtigste, vor allem aber erfolgreichste deutsche Herrscherpersönlichkeit geschrieben hat, Friedrich II. von Preußen, den man überall in Europa "den Großen" nennt.




      Voices op Music schrieb:

      One of the most unusual and finest compositions of the early 17th century in Italy is the "Echo" Sonata of Biagio Marini.
      Verklärte Nacht:

      Richard Dehmel schrieb:

      Zwei Menschen gehn durch kahlen, kalten Hain;

      der Mond läuft mit, sie schaun hinein.
      Der Mond läuft über hohe Eichen,
      kein Wölkchen trübt das Himmelslicht,
      in das die schwarzen Zacken reichen.
      Die Stimme eines Weibes spricht:

      Ich trag ein Kind, und nit von dir,
      ich geh in Sünde neben dir.
      Ich hab mich schwer an mir vergangen;
      ich glaubte nicht mehr an ein Glück
      und hatte doch ein schwer Verlangen
      nach Lebensfrucht, nach Mutterglück
      und Pflicht – da hab ich mich erfrecht,
      da ließ ich schaudernd mein Geschlecht
      von einem fremden Mann umfangen
      und hab mich noch dafür gesegnet.
      Nun hat das Leben sich gerächt,
      nun bin ich dir, o dir begegnet.

      Sie geht mit ungelenkem Schritt,
      sie schaut empor, der Mond läuft mit;
      ihr dunkler Blick ertrinkt in Licht.
      Die Stimme eines Mannes spricht:

      Das Kind, das du empfangen hast,
      sei deiner Seele keine Last,
      o sieh, wie klar das Weltall schimmert!
      Es ist ein Glanz um Alles her,
      du treibst mit mir auf kaltem Meer,
      doch eine eigne Wärme flimmert
      von dir in mich, von mir in dich;
      die wird das fremde Kind verklären,
      du wirst es mir, von mir gebären,
      du hast den Glanz in mich gebracht,
      du hast mich selbst zum Kind gemacht.

      Er faßt sie um die starken Hüften,
      ihr Atem mischt sich in den Lüften,
      zwei Menschen gehn durch hohe, helle Nacht.
      Bei den lateinischen oder altgriechischen Fremdwörtern, die Brutus als einschiebt, muß ich immer noch manchmal nachschlagen, und ich hab mich vorgestern beinahe vor Lachen in die Ecke geschmissen. Unter "olfaktorisch", findet man folgende Beschreibung:

      „Wahrscheinlich wäre Helmut Schmidt unter olfaktorischen Gesichtspunkten ein erbärmlicher Staatsmann gewesen, und er kann froh sein, dass es darauf nie ankam.“ - Jan Weiler

      Das passte wahrlich wie die Faust auf's Auge. Aber Spaß beiseite, als ich gestern den ganzen Tag Claudio Arrau hörte, fiel mir mal wieder auf, daß dieser Pianist auch eine sehr feine Handschrift hatte. Das Andantino aus der schubertschen Pianosonate D 959 interpretierte er wirklich nochmal ganz anders als andere Pianisten. Irgendwie gesetzter, nicht bloß abgeklärt, sondern kleinlaut.