Angepinnt Für Freunde der klassischen Musik.

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      Sehr schön! Vom ersten Blick her einfacher als das Ave Maria zu spielen, was bei Liszt aber unbedeutend ist :D Wie bei jeder guten Transkription sind die zusätzlichen Spielfiguren der Melodie untergeordnet, eine Kunst für sich, Godowskys Transkriptionen z.B. sind meiner Ansicht nach zu überladen.

      Hier mal eine anderes Beispiel einer Transkription, die mit Reduktion des thematischen Materials arbeitet:



      Siloti nimmt die Figur der linken Hand aus dem Original und setzt sie in die Rechte und fügt beigleitende Akkorde hinzu. Das Ergebnis ist simpler als bei Bach, da sich auf die harmonische Abfolge beschränkt wird, was das Hörvergnügen aber nicht im Geringsten beeinträchtigt.
      „Musik ist höhere Offenbarung als alle Weisheit und Philosophie. Wem sich meine Musik auftut, der muss frei werden von all dem Elend, womit sich die anderen Menschen schleppen.“

      Ludwig van Beethoven
      Giuseppe Verdi, (1813-1901)

      "Man sagt, wir bringen diesen Völkern unsere Zivilisation. Eine schöne Zivilisation haben wir da, mit all ihrem Unglück. Diese Völker werden damit nichts anfangen können, und in mancherlei Hinsicht sind sie zivilisierter als wir."


      Man sagt, wir bringen diesen Völkern unsere Demokratie. Eine schöne Demokratie haben wir da, mit all ihrem Unglück. Diese Völker werden damit nichts anfangen können, und in mancherlei Hinsicht sind sie zivilisierter als wir.

      Kein Mensch schafft es, sich eine Einsicht zu erarbeiten, die dem Bauern von Busseto ganz von selbst zugefallen ist, weil er nicht der usraelischen Gehirnwäsche ausgesetzt war und letztlich auf seinen Kopf und Bauch vertraute, nicht das Geschwalle der Zeitgenossen.

      Verdi hat, ohne es zu ahnen, vielleicht auch zu wollen, über Demokratie und USrael das Todesurteil gesprochen, die sich Deutschland und den Deutschen gegenüber so unendlich erhaben dünken.

      Marion Sigaut und Alain Soral weisen nach, daß damit nicht nur fremde Völker in's Unglück gestürzt werden, sondern das eigene zuerst, in dem Fall die Franzosen.
      Es gibt nicht viele Interpretationen von Bachs berühmter Arie, die so schön sind wie diese französische Aufführung.

      Beim Solo-Geiger meint man die große französische, an Geschmeidigkeit und Tönschönheit orientierte Violinschule zu erkennen, deren Wurzeln bis in die Barockzeit zurückreichen, zu Leclair, Gaviniès und Guillemain.

      Im 20. Jahrhundert war Arthur Grumiaux ihr vielleicht wichtigster Vertreter.

      Die großartige französische Geigertradition wurde später durch Paganini und jüdische Pädagogen wie Leopold Auer, Carl Flesch und Ivan Galamian in den Schatten gedrängt, nichtsdestoweniger stellt sie das Fundament des äußerst anspruchsvollen Geigenspiels dar. Ähnlich wie Frankreich auch in Sachen Mathematik, Literatur, politischer Theorie und Diplomatie den Bezugsrahmen stellt.

      Willst Du wissen, wie es um die kulturelle Substanz eines Landes beschaffen ist, schau Dir an, wie Geiger, Pianisten und Sänger ausgebildet werden.

      Das war mal Staatspropaganda wie heute das Zeug aus Hollywood. Wer den geradezu kosmischen Unterschied nicht kennt, dem kann ich auch nicht mehr helfen.



      Das war eine Chaconne, die ursprünglich aus Spanien kommt und durch Jean Baptiste Lully (Giambattista Lulli, Florenz) am Versailler Hof Louis XIV. berühmt wurde.

      Johann Sebastian Bachs Chaconne für Violine Solo steht letztlich auf einem spanisch-italenisch-französischen Fundament, was ihrer Größe keinen Abbruch tut, im Gegenteil. Sie bestätigt, daß innereuropäische kulturelle Einflüsse Deutschland und den Deutschen schon immer gut getan haben, ganz anders als der angloamerikanisch-israelisch Dreck.

      Jetzt Bach, gespielt vom wenig bekannten Geiger James Ehnes, dessen Interpretation den großen Vorzug hat, daß die Anfangs- und weiteren Akkorde nicht so kratzig klingen wie bei Milstein, Kremer, Mullova und Vengerov, obwohl er keinen Barockbogen verwendet, sondern den modernen französischen (!!!) aus dem 19. Jahrhundert.




      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von Brutus ()

      06/29 schrieb:

      Die USA sind das einzige Land, welches von der Barbarei direkt in die Dekadenz wechselte, ohne den Umweg einer Kulturentwicklung gemacht zu haben!



      Manchmal war auch Georges Clemenceau für etwas gut, der bei den *Verhandlungen* von Versailles von jüdischen Mitarbeitern regelrecht umzingelt war, (Roger Peyrefitte). Das könnte erklären, weshalb er unter der Maske des Deutschanhasses weniger französische als jüdische Interessen vertreten hat.

      Clemenceau, Sozialist (!!!), ließ einmal streikende Arbeiter ermorden d.h. zusammenschießen. In wessen Interesse, können wir uns an einem Finger abzählen.
      Dramatischer Dialog für Geige und Klavier in vier Sätzen wie eine ausgewachsene Sinfonie. Beethoven, Sonate c-moll, op. 30, dem russischen Zaren gewidmet, was bedeutet, daß Beethoven das Stück sehr geschätzt hat.

      Vadim Repin passieren kleine Unebenheiten, woran wieder einmal erkennen kann, wie sehr die Klassiker den Interpreten das Maximum abfordern und manchmal auch ein bißchen mehr.

      Moin, Brutus!

      Überall wird man angefeindet. - Menschen, die klassische Musik verinnerlichen, können eigentlich keine Feinde der Menschheit sein. Bei unseren Entscheidungsträgern nach 1945 änderte sich das drastisch bis auf Helmut Schmidt, der ein Chopin- und Debussy-Fan ist.

      Man müßte einmal eine Korrelationstabelle erstellen, wer welche Politik bei welchem Musik-Geschmack machte. Das könnte eventuell bei der Auswahl neuer Kanzler zum >Tragen kommen.

      Ich weiß nur von
      - Bismarck, daß er Mozart und Vivaldi mochte, Bach war ihm zu "hart"(!)
      - Adolf war Wagner-Fan , mochte aber auch Grieg und Moussorkski
      - von IM Erika ist nix bekannt und IM Larve hält es mit Penderezki, oder wie der Schrott-Produzent heißt.

      Musik- Geschmack ist eben auch ein "Lebens-Kulturausdruck".
      "Ein Volk, das keine Waffen tragen will, wird Ketten tragen!" (Ernst Jünger)

      06/29 schrieb:

      Moin, Brutus!

      Überall wird man angefeindet. - Menschen, die klassische Musik verinnerlichen, können eigentlich keine Feinde der Menschheit sein. Bei unseren Entscheidungsträgern nach 1945 änderte sich das drastisch bis auf Helmut Schmidt, der ein Chopin- und Debussy-Fan ist.

      Man müßte einmal eine Korrelationstabelle erstellen, wer welche Politik bei welchem Musik-Geschmack machte. Das könnte eventuell bei der Auswahl neuer Kanzler zum >Tragen kommen.

      Ich weiß nur von
      - Bismarck, daß er Mozart und Vivaldi mochte, Bach war ihm zu "hart"(!)
      - Adolf war Wagner-Fan , mochte aber auch Grieg und Moussorkski
      - von IM Erika ist nix bekannt und IM Larve hält es mit Penderezki, oder wie der Schrott-Produzent heißt.

      Musik- Geschmack ist eben auch ein "Lebens-Kulturausdruck".

      Hallo 06/29 und Berliner Kindl,

      Ihr macht mir jedesmal eine Freude, wenn Ihr meine Klassik-Videos gut findet.

      Bismarck schätzte vor allen anderen Komponisten Beethoven. Dessen Musik mache ihn mutig und tapfer, schreibt er in seinen Briefen.

      Obwohl man bei diesemn Thema vorsichtig sein sollte, gerade wenn man wie ich Partei ist, stelle ich die Vermutung in den Raum, ob nicht musikalische Präferenzen etwas über die seelische Disposition eines Menschen aussagen, wie auch seine Vorlieben in Sachen Literatur, bildende Kunst, Kino oder iso alltägliche Dingen wie Urlaubsziele, Medien, Essen, Trinken usw. usf?

      Worauf ich hinauswill: Findet Ihr nicht auch, daß man die von den Besatzern betriebene Brutalisierung, Verblödung, Verrohung, Entmenschlichung und Vertierung auch anhand der Systemsounds ablesen kann, also Rap, Rock und Pop?

      Falls dem so sein sollte, hätte Eichendorffs Mondnacht, sowohl in reiner Textform denn als Vertonung von Robert Schumann revolutionäres Potential?

      Das gleiche gälte dann auch für das Liederschaffen von Schubert, Mendelssohn, Brahms, Wolf, Mahler und Strauss.

      Bei Beethoven und Verdi liegt der Sprengstoff ohnehin offen zutage, wofür sich auch wieder kein Schwein interessiert.

      Von den unterschwelligen Folgen der deutschen Kulturkatastrophe macht man sich keinen Begriff! Um gegen Besatzer und deren Demokratiehuren ein Zeichen zu setzen, sangen die Pegida-Demonstranten auf dem Platz vor der Semperoper .... Weihnachtslieder.

      Was hätten stattdessen Italener gemacht? Auf der Piazza della Scala Verdis *Va pensiero...* angestimmt, eigentliche Nationalhymne Italiens, uraufgeführt in der Mailänder Scala und schon bei der Uraufführung als Fanal gegen die österreichischen Besatzer verstanden.

      Bitte noch einmal unter diesen Vorzeichen Verdis Chor anhören und die jüdischen Sklaven im Geiste durch das von USrael geknechtete deutsche Volk ersetzen. Auich wer kein Italienisch versteht und kein Tedxtbuch zur Hand hat, wird wissen, was mit *o mia patria* gemeint ist.

      Wenn das nicht brisanter ist als alles, was uns jeden Tag Rothschilds und Warburgs Medien (Atlantik-Brücke, Aspen-Institiut etc.) vorlügen, dann weiß ich auch nicht mehr weiter.

      Jetzt kommt Populismus in Vollendung, also das, wofür jeder Demokrat nur Todhaß übrig hat:

      Das Publikum fordert eine Wiederholung, die der sonst so strenge Maestro Muti sogar gewährt, und vorher einige sehr Sätze an das Publikum richtet. *Unser italienisches Vaterland ist schön und verloren*, wie es der Chor aus Nabucco soeben gesungen hat.

      Anschließend fordert Riccardo Muti das Publikum auf, mitzusingen.



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      Ein wenig verspätet das Weihnachtskonzert von Arcangelo Corelli, zwischenzeitlich in Diensten des Herzogs von Bayern.

      Es schadet nichts, das im Hinterkopf zu haben, wenn wieder mal von deutschem Rassismus und deutscher Fremdenfeindlichkeit die Rede ist.

      Italienische und französische Komponisten, Sänger, Geiger, Maler, Bildhauer und Architekten haben schon vor hunderten von Jahren in Germanien ihr Eldorado gefunden. Bei Köchen, Konditoren oder Gelatimännern wird's nur wenig anders aussehen.


      Schuberts Klaviersonaten sind depressive Seelenromane wie später die Sinfonien Gustav Mahlers, mit dem Unterschied, daß bei Schubert in den Untergang gewandert, gegangen wird, bei Mahler marschiert, ganz besonders in seiner 6. Sinfonie. Auch Schuberts Liederzyklen Schöne Müllerin und Winterreise behandeln Wanderungen in Selbstmord und Tod.

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      Das können nur die Größten, Harnoncourt und Kleiber, einen Operettenschmäh wie die Fledermaus so zu präsentieren, daß alles Belanglose und Spießige weggefegt wird.

      Mit Kleiber am Pult klingen auch die Orchester besonders gut, ganz besonders die Geigen: niemals scharf oder schrill, immer geschmeidig rund, dennoch niemals breiig, sondern in jedem Augenblick strukturiert und nervig.

      Das wäre die Grundlage, auf der dann Holz-, gelegentlich auch Blechbläser ihre Glanzlicher setzen.




      Phänomenal, Unter Donner und Blitz, Tanz auf dem Vulkan, bevor Donaumonarchie, Bismarcks Staatenordnung und Europa im Ersten Weltkrieg untergehen.


      Wie wunderbar sich die Dirigentenprimnadonna zurücknehmen und einfach nur begleiten konnte, wäre in Puccinis La Bohème zu beobachten.

      In diesem Zusammenhang von begleiten geschrieben habe, ist das nicht ganz richtig. Die Kunst besteht darin, sich nicht einfach dackelhaft unterzuordnen, sondern die Sänger, wo nötig auch zu führen und wie auf einer Welle zu tragen.

      Zwei Beispiele:

      - Rudolfs *che gelida manina* (20:40). Bitte nicht nur auf Pavarotti achten, sondern das Orchester, wo es von Kleiber gezügelt wird, wo er es schwelgerisch laufen läßt, aber niemals so, daß dabei der Sänger untergeht.

      - Ab 49:40 hat Musetta ihren Auftritt, quando m'en vo', wenn ich auf den Pariser Straßen flaniere, die Blicke der Männer spüre .... und mein Tascherl schwinge ...

      Puccini scheint so etwas anzudeuten, aber mit wie viel Eleganz, Stilgefühl und ohne seine Figur plump als Pretty Woman zu denunzieren.

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