Elektro-Mobilität

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      Elektro-Mobilität

      Die Grünen glauben ja selbst nicht dran



      Solange es nicht möglich ist, dieses Infrastruktur-Problem zu lösen und E-Autos zu einem ähnlichen Preis anzubieten wie ein konventionelles Modell, wird das E-Auto ein Nischenprodukt bleiben. Die Rohstoffe für die Batterien sind übrigens jetzt schon knapp. Sollte sich die Nachfrage vervielfachen, wird das den Preis weiter in die Höhe treiben. Der Preis z.B. von Kobalt, das in der DR Kongo auch mit Hilfe von ausgebeuteten Kindern abgebaut wird, hat sich in den vergangenen zwei Jahren fast vervierfacht. Bei Lithium ist es nicht viel anders.

      Für mich ist die Anschaffung eines solchen Fahrzeuges jedenfalls derzeit kein Thema.
      Die Subventionitis ist wieder ausgebrochen

      Finanzminister will Elektroauto-Förderung verlängern.

      Die Bundesregierung denkt darüber nach, Elektroautos und Plug-in-Hybride länger zu fördern. Finanzminister Olaf Scholz sagte nun im Gespräch mit der Frankfurter Allgemeine Zeitung (F.A.Z.), dass eine klimafreundliche Verkehrswende langfristig aus dem Bundeshaushalt unterstützt werden könnte. “Der Staat muss das mit einem Ausbau der Ladeinfrastruktur und mit steuerlicher Förderung begleiten”, so der SPD-Politiker zu den geplanten Milliardeninvestitionen in alternative Antriebe der deutschen Automobilkonzerne. Volkswagen, Daimler, BMW & Co wollen nach anfänglichem Zögern deutlich mehr Elektroautos und emissionslose Nutzfahrzeuge produzieren. Anders lassen sich die EU-Emissionswerte für Pkw und Lastwagen für das Jahr 2030 nicht erreichen. “Ich finde es industriepolitisch wichtig, dass wir unsere gegenwärtig bis 2021 begrenzten Förderprogramme für batterieelektrische Fahrzeuge und Plug-in-Hybride auf das ganze nächste Jahrzehnt ausdehnen”, erklärte Scholz. “Gleichzeitig sollte man eine steigende elektrische Kilometerleistung bei den Fahrzeugen vorschreiben.”Scholz bezieht sich auf den seit Anfang des Jahres geltenden Steuerbonus für Elektroautos und bestimmte Hybridfahrzeuge, die einem Mitarbeiter als Dienstwagen zur privaten Nutzung überlassen werden. Die Bemessungsgrundlage für die Besteuerung des geldwerten Vorteils ist hier bis Ende 2021 halbiert. Die SPD diskutiert laut der F.A.Z. eine weitere, umfangreichere Förderung von Elektroautos. Volkswagen-Vorstandschef Herbert Diess hat diesen Monat in einem Strategiepapier Subventionen von bis zu 5000 Euro für kleine Stromer gefordert. Scholz traf sich daraufhin mit Diess, dessen Vorschläge laut Insidern bei der SPD auf viel Zuspruch stoßen. Das Finanzministerium prüfe den VW-Vorstoß “intensiv”, heißt es.

      ecomento.de/2019/03/27/finanzm…o-foerderung-verlaengern/
      • Eine Kaufprämie für E-Autos kostet viel und bringt wenig. Und warum soll der Steuerzahler gerade denen, die sich eine neues Auto leisten können, einen Teil ihres Fahrzeuges bezahlen?

      • Für eine bessere Lade-Infrastruktur (in einer Stadt wie Nürnberg gibt es gerade mal 70 Stationen) braucht es eine bessere Stromnetz-Infrastruktur und vor allem ein schlüssiges Konzept der gesicherten und finanzierbaren Stromversorgung. Dieses ist seit Beginn der "Energiewende" nicht erkennbar.
      Tolle Idee, diese E-Scooter!

      Die bringen zwar keinen Autofahrer von der Straße, dafür motorisieren sie die Fußgänger => Mehr Energie- und Ressourcen-Verbrauch!
      Überrascht war ich ja, dass sich ausgerechnet SPD, Grüne und Linke (und auch die FDP) wenigstens darin einig waren, dass diese Fahrzeuge nichts auf den Fußgängerwegen zu suchen haben.

      rbb24.de/politik/beitrag/2019/…r-gehwege-tretroller.html

      Wenn die nur sonst auch so vernünftig wären....

      Wildschwein wrote:

      Aber Verbrenner machen trotzdem mehr Spaß finde ich.
      ... und sind besser als ihr Ruf

      An allen Messpunkten, also auch den autofreien, lagen die Feinstaubwerte deutlich über dem Jahresmittelwert, ab dem das Umweltbundesamt eine gesundheitliche Beeinträchtigung annimmt [...]"Ganz besonders brisant war, dass wir die höchsten Feinstaubwerte im Bereich eines autofreien S-Bahn-Durchgangs gefunden haben", so Lucke, "dort betrugen die Messwerte sogar das Vier-bis-fünffache des Jahresmittelgrenzwerts und waren damit mehr als doppelt so hoch wie die am Straßenrand". "Die zweithöchste Feinstaubbelastung fand sich übrigens in einem Supermarkt, wo naturgemäß keine Autos fahren". "Gesünder" war auch keinesfalls der S-Bahnsteig in freier Luft, dort unterschieden sich die Messwerte nicht wesentlich von den Werten im befahrenen Straßenbereich. [...]Die Messungen zeigen eindeutig, dass der Autoverkehr nur eine kleine Quelle für Feinstaub ist. In der S-Bahn-Unterführung und im Supermarkt fahren keine Autos, dennoch finden sich dort sehr hohe Werte.
      presseportal.de/pm/130378/4235265

      Der LKR-Vorsitzende Bernd Lucke kommentiert: "Die Fixierung auf nur eine Quelle der Luftverschmutzung, das Dieselauto, ist ein typisches Beispiel für punktuelle Umweltpolitik. Mit vermeintlich schnellen Handlungen versuchen Politiker sich hier rasch zu profilieren. Unbeachtet bleibt dabei die oft nur geringe tatsächliche Wirkung, die mitunter sogar negativ ausfällt".

      Muhackl wrote:

      ... und sind besser als ihr Ruf
      Auch wenn eines Tages keine mehr in Massen produziert werden und Treibstoff sehr teuer wird, wird es immer noch welche geben. Bis 1927 wurden 15 Millionen Tin Lizzies produziert. Heute existieren noch mehrere Tausend davon und sind fahrbereit.

      Und denk nur mal an Motorsport. Der macht nur mit Verbrennern was her.
      Doch wer für Tand und Schande ficht, den hauen wir zu Scherben,
      der soll im deutschen Lande nicht, mit deutschen Männern erben.

      "Der deutsche Soldat hat, getreu seinem Eid, im höchsten Einsatz für sein Volk für immer Unvergeßliches geleistet. Die Heimat hat ihn bis zuletzt mit allen Kräften unter schwersten Opfern unterstützt. Die einmalige Leistung von Front und Heimat wird in einem späteren gerechten Urteil der Geschichte ihre endgültige Würdigung finden. (Letzter Wehrmachtbericht, 9. Mai 1945 um 20:03)"

      Wildschwein wrote:

      Solche Artikel scheint aber niemand ernst zu nehmen.
      afp.com/de/nachrichten/3966/er…f-der-strasse-doc-1gv2e91
      Diese sogenannte "Fridays for Future"- Bewegung ist in meinen Augen alles andere als demokratisch. Denn sie duldet weder andere Meinungen noch Widerspruch. Damit passt sie wunderbar zum rot-grünen Parteienspektrum (bei der SPD bekämpft man Thilo Sarrazin, bei den Grünen versucht man, Boris Palmer aus der Partei zu drängen), aus dem sie auch die größtmögliche Unterstützung erhält. Erlaubt ist, was wir gut finden! Die Jugendlichen, die oft nicht einmal annähernd verstanden haben, was sie eigentlich den falschen Propheten nachplappern, merken leider nicht, wie sie indoktriniert und missbraucht werden.
      Es sind ja nicht nur die Jugendlichen. Die meisten gehen davon aus, dass der Klimawandel menschengemacht ist. Scheinbar haben die Warner die besseren Argumente als jene, die den Klimawandel bestreiten.

      Oder vielleicht liegt es auch daran, dass Schreckensmeldungen mehr geglaubt wird als verharmlosenden Darstellungen.
      Doch wer für Tand und Schande ficht, den hauen wir zu Scherben,
      der soll im deutschen Lande nicht, mit deutschen Männern erben.

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      Grün sein muss man sich leisten können!

      Und die falschen Propheten können sich ja selbst ihre eigenen Ideen leisten. Die fragen aber nicht, wer sich das im Volk noch leisten kann, so wie sie ja bereits verkündeten: Reisen mit dem Flieger nur noch maximal einmal im Jahr für´s Fußvolk (noch besser gar nicht mehr), aber sie selbst fliegen um die Welt, widdewidde wie es ihnen gefällt.



      Zurück zum Thema: Wenn sich Elektro-Mobilität durchsetzt, dann werden günstige Fahrzeugtypen mittelfristig der Vergangenheit angehören. Gedanken von Holger Apfel:

      FAZ wrote:


      [...]
      Wenn die Politik die Automobilität mit Macht in Richtung Elektro treibt, dann muss jedem Kunden klar sein oder klargemacht werden, was das bedeutet. Die unteren Fahrzeugklassen sterben aus. Immer rigidere Abgasvorschriften und auch die bisweilen nicht minder überzogen anmutenden Vorgaben für Assistenzsysteme machen Einstiegsmodelle vom Schlage eines VW Up, Renault Twingo, Fiat 500 oder Peugeot 108 unrentabel. Opel mit dem Adam und Smart mit seinem Offenbarungseid haben schon kapituliert. Womöglich erwischt es sogar eine Klasse darüber, in der VW Polo oder Ford Fiesta zu Hause sind. Stattdessen werden elektrische Modelle ins Angebot rücken (müssen), was an sich eine gute Nachricht ist, denn wo, wenn nicht in der Stadt, entfaltet Elektromobilität ihren Sinn? Nur hat der Weg seinen Preis. Gerade hat Opel angekündigt, den elektrischen Corsa im Frühjahr 2020 zu bringen, von 29.900 Euro an. Der verstromte Peugeot 208 wird ebenso viel kosten. Der Volkswagen-Konzern stellt elektrische Varianten von VW Up, Škoda Citigo und Seat Mii für 2020 in Aussicht, die Kleinstwagen werden wohl um 20.000 Euro kosten. Jeweils zuzüglich erforderlicher Wallbox für etwa 2000 Euro und minus staatlicher Förderung. Zum Vergleich: Mit Benzinmotor ist der VW Up von 11.000 Euro an zu haben. Man mag Ölverbrauch herausrechnen und das Akkuleben rein, genau kriegt man das nicht hin. Unzweifelhaft wird der Start in die neue Mobilität deutlich teurer.
      faz.net/aktuell/technik-motor/…tos-16229705.html?GEPC=s3



      Aus ideologischen Gründen werden die Verbrennungsmotoren geopfert und dem Bürger eine Technologie aufgezwungen, die er bei der Anschaffung, beim Unterhalt und bei der Entsorgung teuer bezahlen wird.

      Ebenfalls teuer bezahlen werden auch Andere (Nichtdeutsche) - mit ihrer Gesundheit! Aber das stört die grünen Ideologen in diesem Fall ausnahmsweise einmal nicht.