Wie stellt ihr euch eine Demokratie vor.

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      Was ist Demokratie?

      Demokratie hat in ihrer geschichtlichen Entwicklung wesentlich mehr mit Religion zu tun als man vermuten würde.
      Die folgenden Autoren - W.J. Hoye und Andreas Popp - beschreiben zwei grundsätzliche Merkmale der Demokratie
      a) das eine ist die Entwicklung aus den Religionen und
      b) das zweite die Machtverteilung von unten nach oben.

      Die Entwicklung aus den Religionen zeigt deutlich den patriarchalen Ursprung der Demokratie auf.
      Die Machtverteilung von unten nach oben wiederum erweist die Demokratien als Vorläufer zu Kommunismus und Pöbelherrschaft (Ochlokratie - A.Popp)

      Nun wundert es nicht mehr, wenn man die heutige Entwicklung sieht, quasi zwei Fliegen mit einer Klappe, nämlich
      eine versteckt oder offen religiös-patriarchale Herrschaft (oder sonstwie ideologisch gefärbte Machtstruktur)
      die von den untersten Mitgliedern der Gesellschaft scheinbar bestimmt wird, in Wirklichkeit aber den rein materiell ausgerichteten zentralisierten Globalismus und Kommunismus zum Nutzen weniger verkörpert.
      Der Islam paßt da gut ins Konzept, man sieht, wie eine Demokratie wieder zurück in eine totalitäre religiöse Gesellschaft führen kann.

      Die religiös-kulturellen Wurzeln westlich demokratischer Verfassungen - von William J. Hoye (Münster)

      Der historische Prozeß der Säkularisierung ist zwar ein Kennzeichen der Neuzeit,

      Demokratie läßt sich aber nicht als Ergebnis von Säkularisierung interpretieren.

      Die Demokratie ist vielmehr selbst Gegenstand der Säkularisierung, das heißt,
      die religiösen Wurzeln der Demokratie werden im Laufe der Zeit weniger sichtbar.

      Demokratie ist nicht aufgrund der säkularisierenden Ablösung von Religion in derNeuzeit entstanden. Sie ist tief in Religion eingebettet, von Religion in einer Weise durchtränkt, die wir heute kaum nachvollziehen können
      Zusammenhänge siehe hier:

      uni-muenster.de/imperia/md/con…kratie.goslar-vortrag.pdf


      Der Historiker Leopold von Ranke hat die Bedeutung der Argumentation der Unabhängigkeitserklärung von 1776 folgendermaßen eingeschätzt:

      „Dadurch, daß die Nordamerikaner abfallend von dem in England gültigen konstitutionellen Prinzip eine neue Republik schufen, welche auf dem individuellen Recht jedes Einzelnen beruht, kam eine neue Macht in die Welt.
      Bisher hatte man in Europa gemeint, daß die Monarchie den Vorteil der Nation am besten verstehe, jetzt kam die Theorie auf, die Nation selbst müsse sich regieren. [...] Dies war eine größere Revolution, als früher je eine in der Welt gewesen war, es war eine völlige Umkehr des Prinzips. Früher war es der König von Gottes Gnaden, um den sich alles gruppierte;

      jetz tauchte die Idee auf, daß die Gewalt von unten aufsteigen müsse.

      [...] Diese beiden Prinzipien stehen einander gegenüber wie zwei Welten, und die moderne Welt bewegt sich in nichts anderem als in dem Konflikt zwischen diesen beiden. In Europa war der Gegensatz dieser Prinzipien noch nicht eingetreten; er kam aber zum Ausbruch in der französischen Revolution.“33

      Die Volkssouveränität in der Politik fand ihren Grund also im religiösen Bund.


      Siehe S.1: Die maßgebliche Beteiligung von puritanisch-christlichen Pfarrern bei der amerikanischen freiheitlichen Unabhängigkeitsbewegung (um 1776)

      Eine gefährliche Gemengelage entstand

      Anders als im laizistischen Frankreich war in Nordamerika die christliche Religion,vor allem der neuenglische Puritanismus, eine Hauptquelle der frühen Demokratie.Noch im 19. Jahrhundert vermochte Alexis de Tocqueville diesen Grundzug der amerikanischen Demokratie deutlich festzustellen: „In den englischen Kolonien des Nordens, die meist unter dem Namen der Staaten von Neuengland bekannt sind'',schreibt er, ''formten sich die zwei oder drei Hauptgedanken, die heute die Grundlage der Gesellschaftstheorie der Vereinigten Staaten bilden.“ Er erläutert, wie die Neuengländer christliche Religion und politische Freiheit miteinander kombinierten:

      „Das Puritanertum war nicht bloß eine religiöse Überzeugung; in verschiedener Hinsicht war es mit den unbedingtesten demokratischen und republikanischen Lehren verbunden. Daraus waren ihm seine gefährlichsten Gegner erwachsen. Die Puritaner, die durch die Regierung ihres Mutterlandes verfolgt und deren strenge Grundsätze täglich verletzt wurden durch das Benehmen der Gesellschaft, in der sie lebten, suchten eine wilde und verlassene Gegend, um dort nach ihrer Weise zu leben und in Freiheit Gott anzubeten. Die Gründer Neuenglands waren glühende Sektierer und übereifrige Neuerer in einem.“2

      Tocqueville zieht daraus seine bekannte Schlußfolgerung, daß Freiheit mit Religion zusammenhängt:

      „Das Gesagte dürfte genügen, um das wahre Wesen der angloamerikanischen Zivilisation ins richtige Licht zu rücken. Sie ist dasErzeugnis (und diesen Ausgangspunkt gilt es stets gegenwärtig zu halten)zweier völlig verschiedener Kräfte, die sich anderswo häufig befehden; in Amerika hat man verstanden, sie miteinander zu verflechten und wunderbar zusammenzubringen. Ich meine den Geist der Religion und den Geist der Freiheit.“3

      Die Amerikaner dieser Zeit waren überzeugt, daß 4ein guter Staat auf der Grundlage von privater und öffentlicher Moral entstehen könnte und „daß Moralität für die meisten Menschen und für alle Staaten ein Produkt der Religion war“ .5

      DAS ist eben der FEHLER - denn Moral hat nichts mit Religion zu tun, Moral ist wertlos wenn sie nur außengeleitet ist.
      Sprich wenn die "Strafen" oder "Regeln" wegfallen, fällt auch die Moral weg.
      Das unterscheidet Religion von Spiritualität,Idealismus und vom innengeleiteten Menschen.

      Im übrigen sind alle patriarchalen Regierungsformen nur Ergebnis der Menschenmassenproduktion, die im Ergebnis zwangsläufig einen strikten Regelungswahn, Austauschbarkeit des Einzelnen und damit dessen Ausbeutung hervorrief.

      Es kommt zur fatalen Verbindung von Kirche und Staat.

      In der Menschenrechtserklärung von Massachusetts (1780) wurde erklärt, daß „esdas Recht und die Pflicht aller Menschen in der Gesellschaft sei, öffentlich und umbestimmte Zeiten das Höchste Wesen, den großen Schöpfer und Bewahrer des Universums zu verehren“. Und „da das Glück des Volkes wesentlich von der Frömmigkeit, Religion und Moralität abhängt“, heißt es weiter, und der Staat diese nicht herbeiführen kann, muß der Staat dafür sorgen, daß die öffentliche Verehrung Gottes angemessen stattfindet.


      Freiheit bedeutete dann, gemeinsam den Willen Gottes auszuführen !

      Nachdem Hookers Gemeinde einen harten Winter überstanden hatte,verabschiedete sie 1639 ein schriftliches Grundgesetz (die Fundamental Orders) und rief mit dieser volkssouveränen schriftlichen Gesetzgebung einen Staat ins Leben, was damit in Amerika zum ersten Mal geschah. Diese früheste staatskonstituierende Verfassung Amerikas trägt dezidiert christliche Züge. Wie es für die Demokratie in Amerika gut zwei Jahrhunderte charakteristisch bleiben sollte, führen die Fundamental Orders ihre Existenz auf die göttliche Vorsehung zurück. Sie beginnen mit den Worten: „Da es dem allmächtigen Gott durch die weise Einrichtung seiner göttlichen Vorsehung gefallen hat, die Dinge so zu ordnen und einzurichten, daß wir, die Einwohner von Windsor, Hartford und Wethersfield [...]“. Als Zweck der staatlichen [!] Gemeinschaft wird angegeben: „damit wir die Freiheit und Reinheit des Evangeliums unseres Herrn Jesu, zu dem wir uns jetzt bekennen, aufrechterhalten und aufbewahren, sowie auch die Lehre der Kirchen, die gemäß der Wahrheit des genannten Evangeliums unter uns jetzt praktiziert wird“. Die Freiheit, die man dabei im Auge hatte, war die Freiheit des Evangeliums.


      Auf diesen Ideen fußte die erste demokratische Staatsgründung.

      Gegen das Argument, das Volk sei unfähig zu regieren, verteidigte Hooker die Volkssouveränität, indem er sich auf das Versprechen Gottes berief, dies möglich zu machen. Damit schloß er nicht nur Papst und Bischöfe aus, sondern sogar ein Presbyterium
      Im übrigen ist darauf hinzuweisen, daß Hooker ausdrücklich auch den Begriff„demokratisch“ für seine Position benutzte: „In bezug auf das Volk ist die Regierung der Kirche demokratisch.“ „Das Volk Gottes ist ein freies Volk“, lehrte er. Außerdem seien die einzigen Einschränkungen der freien Entscheidung des Volkes entweder nur von der Natur oder von der göttlichen Vorsehung auferlegt worden. Der Papst 29und die Bischöfe verkörperten nach ihm das satanische Episkopat.

      Es gab in Amerika also eine unter göttlicher Vorsehung geführte Befreiungstheologie, die zumindest was Hooker betrifft, die Kirche draußen lassen wollte.

      In stark säkularisierter Form existiert dieser Missionsauftrag im amerikanischen Bewußtsein bekanntlich noch heute.
      John Adams, der zweite Präsident der USA, warnte, daß es „Hochverrat gegen die Hoffnungen der Welt“ sei, falls Amerika seinen von Gott gegebenen Auftrag verfehle.

      Die Vorsehung bekam einen erstaunlich hohen Stellenwert.

      Die in stark säkularisierter Form heute noch wirksame Personifizierung der Geschichte, der Absichten und Pläne zugesprochen werden, ist eine Besonderheit des amerikanischen revolutionären Bewußtseins

      In der Konzeption moderner Demokratie hat die Gewissensfreiheit als Grundrecht des Individuums eine kaum zu überbietende Tragweite. Nichts hebt den Stellenwert des demokratischen Individualismus deutlicher hervor. Die Relevanz der Gewissensfreiheit hat Roman Herzog mit aller wünschenswerten Deutlichkeit ausgesprochen: „Das Grundrecht der Gewissensfreiheit [wird man] als den Prüfstein unserer gesamten Staatsauffassung deuten müssen.“ „Das in ihr liegende Prinzip“,50stellt weiterhin der ehemalige Bundesverfassungsrichter und Staatsrechtler Ernst-Wolfgang Böckenförde fest, „wird mit Recht als Grundlage der modernen individuellen Freiheitsrechte, ja des modernen Freiheitsgedankens überhaupt angesehen“ . Religionsfreiheit kommt uns heute wie ein Anwendungsfeld der umfassenderen Gewissensfreiheit vor.

      Eine historische Betrachtung macht aber deutlich, daß der ursprüngliche Zusammenhang tatsächlich umgekehrt war, das heißt, daß Gewissensfreiheit (im heutigen Sinne) aus der Religionsfreiheit gewachsen ist.
      Gewissensfreiheit [liberty of conscience] als „ein Recht bzw.ein Vermögen, sich zu jeder Religion zu bekennen, an die man ehrlich glaubt“

      Das Menschenrecht der Gewissensfreiheit ist keineswegs das Ergebnis eines Säkularisierungsprozesses.

      Wenn man die Tragweite der Menschenwürde in der Demokratie betrachtet, ist die Feststellung bedenkenswert, wie neu diese Konzeption eigentlich ist.

      Zum erstenmal in der Geschichte demokratischer Verfassungen kommt der Ausdruck „Menschenwürde“ in der Verfassung Irlands von 1937 vor.

      Es dürfte wohl kein Zufall sein, daß der erste Beleg in der Verfassungsgeschichte in einen ausgesprochen christlichen Kontext eingebettet ist. Die Präambel der irischen Verfassung hat nämlich folgenden Wortlaut: “Im Namen der Allerheiligsten Dreifaltigkeit, von der alle Autorität kommt und auf die, als unserem letzten Ziel, alle Handlungen sowohl der Menschen wie der Staaten ausgerichtet sein müssen, anerkennen Wir, das Volk von Irland,.....usw.

      Die Menschenrechte finden also ihre Begründung in der Religion !

      Die religiöse Begründung der Menschenrechte ist zur Zeit der Entstehung der Demokratie in Nordamerika selbstverständlich gewesen:

      Die Idee der Trennung von Staat und Kirche gehört nicht zur ursprünglichen Demokratie. Demokratie hat es am Ende des 18. und Anfang des 19. Jahrhunderts in den USA ohne diese Trennung gegeben

      Der Grund für die Gewaltenteilung in der Demokratie liegt sicherlich nicht in der Effizienz. Sie ist vielmehr in der moralischen Schwäche der menschlichen Natur zu suchen. Zu den christlichen Wahrheiten, die in die Grundlage der Demokratie eingegangen und in säkularisierter Gestalt geblieben sind, gehört die Lehre von der Erbsünde. Weder der Individualismus noch das Festhalten an die Freiheitsrechte sind allein imstande, einen Staat zu tragen. Demokratie verherrlicht den einzelnen nicht, erst recht nicht, wenn er ein Amt bekleidet. Historisch gesehen wurde die Gewaltenteilung gegen die Tyrannei der Mehrheit ursprünglich auf die Erbsünde gegründet. „Wenn die Menschen Engel wären“, konstatierte James Madison (der maßgebliche Autor der amerikanischen Verfassung), um die Gewaltenteilung zu erklären, „so bräuchten sie keine Regierung.“ Thomas Paine hielt eine Regierung 80 überhaupt nur für ein notwendiges Übel. „Die Gesellschaft geht aus unseren Bedürfnissen hervor“, stellte dieser Idealist fest, „die Regierung aus unserer Bosheit. [...] Die Regierung, selbst unter den besten Umständen, ist nur ein notwendiges Übel.“ Zur Konzeption der amerikanischen Demokratie gehört also wesentlich die 81 protestantisch-christliche Überzeugung, daß Menschen von Natur aus nicht ausschließlich gut sind.

      Diese Belege aus der Geschichte der Demokratie zeigen, wie präsent christliches Denken in der Genese moderner Demokratie war.

      Weitere Links zum Thema:

      Andreas Popp - Demokratie ist Ochlokratie

      die-rote-pille.blogspot.de/201…-ist-ochlokratie-die.html

      Demokratie kann nur in kleinen Gemeinschaften funktionieren (also echte Demokratie...)

      San Marino - die älteste Demokratie der Welt

      efodon.de/html/archiv/sonstige…02%20ritter_sanmarino.pdf

      "Glaube niemals an fremde Hilfe, niemals an Hilfe, die außerhalb unserer eigenen Nation, unseres eigenen Volkes liegt. In uns selbst allein liegt die Zukunft des deutschen Volkes"
      (Adolf Hitler)

      Dieser Beitrag wurde bereits 7 mal editiert, zuletzt von Swan ()

      mavaho schrieb:

      Es ist ein Grundbedürfnis jedes Menschen, frei und selbstbestimmt zu leben.
      Siehst Du, genau deswegen sind die meisten hier auch gegen die brD, denn unter diesen Machthabern sind wir nicht selbstbestimmt.
      Es ist eben keine Demokratie wenn man nur x Parteien anbietet, die aber alle die selbe Grundpolitik betreiben, dass nennt man Parteiendiktatur.
      Wie eine Demokratie richtig funktionieren sollte, kannst Du bei einem ehemaligen deutschen Staatsoberhaupt in seinem Jahrhundertwerk ab Seite 99 nachlesen:
      "
      Dem steht gegenüber die wahrhaftige germanische Demo-
      kratie der freien Wahl des Führers, mit dessen Verpflich-
      tung zur vollen Übernahme aller Verantwortung für sein
      Tun und Lassen. In ihr gibt es keine Abstimmung einer
      Majorität zu einzelnen Fragen, sondern nur die Bestim-
      mung eines einzigen, der dann mit Vermögen und Leben
      für seine Entscheidung einzutreten hat.
      Wenn man mit dem Einwand kommen wird, daß unter
      solchen Voraussetzungen sich schwerlich jemand bereit
      finden dürfte, seine Person einer so riskanten Aufgabe zu widmen,
      so muß darauf nur eines geantwortet werden:
      Gott sei gedankt, darin liegt ja eben der Sinn einer
      germanischen Demokratie, daß nicht der nächstbeste unwürdige
      Streber und moralische Drückeberger auf Umwegen zur
      Regierung seiner Volksgenossen kommt, sondern daß schon
      durch die Größe der zu übernehmenden Verantwortung
      Nichtskönner und Schwächlinge zurückgeschreckt werden.
      Sollte sich aber dennoch einmal ein solcher Bursche ein-
      zustehlen versuchen, dann kann man ihn leichter finden und
      rücksichtslos anfahren: Hinweg, feiger Lump! Ziehe den
      Fuß zurück, du beschmutzest die Stufen; denn der Vorder-
      aufstieg in das Pantheon der Geschichte ist nicht für Schleicher da,
      sondern für Helden!
      "

      „Der Feminismus ist nicht der Kampf des Weibes gegen den Mann, sondern der Kampf des mißratenen Weibes gegen das wohlgeratene.“ — Friedrich Nietzsche
      @Mahavo:
      Wenn eine Mehrheit der Deutschen die Grenzen schließen will und 65% findet, dass der Islam nicht zu Deutschland gehört, im Bundestag aber 100% der Parteien für Multi-Kulti eintreten, dann leidet mein "Grundbedürfnis (...), frei und selbstbestimmt zu leben"

      Insofern ist die BRD nach deiner Definition keine Demokratie - na also geht doch 00001981

      Deutschritter schrieb:

      Wenn eine Mehrheit der Deutschen die Grenzen schließen will und 65% findet, dass der Islam nicht zu Deutschland gehört, im Bundestag aber 100% der Parteien für Multi-Kulti eintreten, dann leidet mein "Grundbedürfnis (...), frei und selbstbestimmt zu leben"
      Die repräsentative Demokratie ist träge, weil die Zusammensetzung des Bundestags die Richtung vorgibt und der Bürger nur alle 4 Jahre die Möglicheit hat, durch Wahl anderer Parteien die Richtung zu ändern. Dadurch werden vorübergehende oder veränderte Stimungslagen erst sehr spät spürbar umgesetzt.
      Deshalb bin ich auch für das Schweizer Demokratiemodell, also direkte Volksabstimmungen.
      Si vis pacem, para bellum

      Alfred schrieb:

      Es ist eben keine Demokratie wenn man nur x Parteien anbietet, die aber alle die selbe Grundpolitik betreiben, dass nennt man Parteiendiktatur.
      Wir haben Parteien von ganz links bis ganz rechts, die Auswahl gibt es und sie scheint mir umfangreich. Zudem hat jeder Bürger das Recht, selbst eine Partei zu gründen, wenn er für seine Ideen genügend Anhänger findet.
      Dass die Parteien an den extremen Rändern nur wenige Wähler anziehen, liegt an deren Programm und Auftreten selbst. Auch die mehrheitliche Ablehnung extremer Parteien ist ein Stück Demokatie bzw. die demokratische Äusserung der Mehrheit.
      Si vis pacem, para bellum

      mavaho schrieb:

      ein Stück Demokatie bzw. die demokratische Äusserung der Mehrheit.
      Ein Problem bei der Demokratie ist aber gerade, daß die Mehrheit (angeblich - in der Realität ist nicht einmal das so) entscheidet. Manchmal eben nach dem Motto: Freßt Scheixxe Millionen Fliegen können sich nicht irren. Wenn man davon ausgeht, daß Meinungsfindungsprozesse in so großen Gesellschaften gar nicht tatsächlich stattfinden können, keine Zeit dafür (gegeben) ist, Manipulationen über "Medien in wenigen Händen" stattfinden - sieht es eben anders aus. Du beschreibst nur die graue Theorie, die es
      so gar nie gegeben hat (siehe auch der Einfluß der Religionen bei den ersten Demokratien).

      "Glaube niemals an fremde Hilfe, niemals an Hilfe, die außerhalb unserer eigenen Nation, unseres eigenen Volkes liegt. In uns selbst allein liegt die Zukunft des deutschen Volkes"
      (Adolf Hitler)

      mavaho schrieb:

      Wir haben Parteien von ganz links bis ganz rechts, die Auswahl gibt es und sie scheint mir umfangreich. Zudem hat jeder Bürger das Recht, selbst eine Partei zu gründen, wenn er für seine Ideen genügend Anhänger findet.
      Nein haben wir nicht. NSDAP und KPD sind verboten und die NPD wird von allen Seiten bekämpft.

      mavaho schrieb:

      Dass die Parteien an den extremen Rändern nur wenige Wähler anziehen, liegt an deren Programm und Auftreten selbst.
      Nein es liegt an der gleichgeschalteten (hast Du selbst erwähnt) hetzerischen Berichterstattung über die NPD, außerdem droht Arbeitsplatzverlust wenn heraus kommt,
      dass man NPD Anhänger ist.
      Dann darf die NPD keine TV Werbung für sich machen, in den diversen Talgschauen habe ich noch nie einen NPD Vertreter gesehen.

      „Der Feminismus ist nicht der Kampf des Weibes gegen den Mann, sondern der Kampf des mißratenen Weibes gegen das wohlgeratene.“ — Friedrich Nietzsche

      mavaho schrieb:

      Deshalb bin ich auch für das Schweizer Demokratiemodell, also direkte Volksabstimmungen.
      Wie man an dem Beispiel im Eingangsbeitrag sieht, funktioniert Demokratie am besten in kleinen Einheiten
      Es gibt keinen Grund weshalb Deutschland nicht so ein kleines autarkes neutrales Land nach dem Muster der Schweiz hätte werden können, mit direkter Demokratie und anderen feinen Dingen, die unserer Kultur entsprechen. Kurz gesagt: Qualität statt Quantität, Individualismus statt Kollektivismus, kontrolliertes Wachstum statt Chaos.

      "Glaube niemals an fremde Hilfe, niemals an Hilfe, die außerhalb unserer eigenen Nation, unseres eigenen Volkes liegt. In uns selbst allein liegt die Zukunft des deutschen Volkes"
      (Adolf Hitler)

      Swan schrieb:

      Ein Problem bei der Demokratie ist aber gerade, daß die Mehrheit (angeblich - in der Realität ist nicht einmal das so) entscheidet. Manchmal eben nach dem Motto: Freßt Scheixxe Millionen Fliegen können sich nicht
      Du reduzierst das demokratische System auf seine wenigen Schwächen, vergisst dabei jedoch, dass es dazu kaum eine Alternative gibt. Es gab auch in Deutschland schon alle möglichen Systeme. Sie haben alle versagt und waren nicht von Dauer. Ich sehe deshalb zur Demokratie nur die Alternative von noch mehr direkter Mitbestimmung nach Schweizer Vorbild. Leider gibt es bei uns kein Volksbegehren auf bundesebene. Dazu müssten die Politiker ein Stück Macht an das Volk zurückgeben, wozu sie nicht bereit sind.
      Das Klagen, die Masse sei irgendwie dumm, kannten schon die alten Römer. Vox populi-vox iovi hiess es damals. Das mag sein, ist aber doch das kleinere Übel. Dass ein Minderheit der Mehrheit ihren Willen aufzwingt kann sich die Alternative nicht sein.
      Si vis pacem, para bellum

      Alfred schrieb:

      Dann darf die NPD keine TV Werbung für sich machen, in den diversen Talgschauen habe ich noch nie einen NPD Vertreter gesehen.
      Da die NPD nicht im Bundestag vertreten ist und in kaum einem Landesparlament ist sie auch in den Öffentlihen nicht präsent.
      Es gibt am rechten Rand die NPD und am linken Rand die KPD und die KPDLM, die nur wenige Wähler haben. Dies nur auf die schlechte Presse zurückzuführen, ist mir zu billig. Der Bürger neigt wenig zu politischen Extremen, solange genug auf den Teller kommt. Ideologische Haarspaltereien interessieren ihn in der Regel kaum.
      Von mir aus könnte auch die NSDAP und die DKP zugelassen sein. Sie würden kaum Wähler finden. Schon ihre wenig erfolgreiche Vergangenheit und das, was sie als Ergebnis hinterlassen haben, ist Grund genug, sie nicht zu wählen.
      Die AfD wird zur Zeit auf 6% bis 7% geschätzt. Das zeigt, dass es trotz Gegenwind möglich ist, gegen das Parteienmonopol anzustinken, wenn man sich politisch zwischen Mitte und extremen Rand positioniert.
      Si vis pacem, para bellum

      mavaho schrieb:

      Es gab auch in Deutschland schon alle möglichen Systeme. Sie haben alle versagt und waren nicht von Dauer.
      Das Dritte Reich wurde zerstört, was schon 1933 geplant und auf den Weg gebracht war (siehe die Litvinov-Dokumente)
      Es hat ganz und gar nicht "versagt", im Gegenteil wurde es in der ganzen Welt hochgelobt und
      ständig von anderen Staatsoberhäuptern besucht, die konnten sich gar nicht fassen vor Lobeshymnen.
      Berlin war eine Welthauptstadt, wie sie nie mehr später gesehen wurde, das kann man sich heute gar
      nicht vorstellen, es weiß keiner und soll auch keiner wissen, das Volk kam zu stabilem Wohlstand,
      es gab die KDF Reisen, zum ersten Mal in der Geschichte Urlaub für Arbeiter und Angestellte,
      den Volkswagen, eine Unzahl von sinnvollen und kreativen Erfindungen und Patenten, es gab einen
      Viktor Schauberger mit seinen genialen Ideen zur Wasserversorgung, eine Aufarbeitung der Geschichte
      der Deutschen durch Hermann Wirth, Spanuth und Himmler zur Inqusition (heute noch im Archiv in Polen), Kultur und Kunst in gegenständlicher Form, es gab eine Frauenbewegung die sehr weit gedacht hat (Sophie Rogge-Börner und Lydia Gottschewsky), Hitler fuhr beständig ohne Schutz im offenen Wagen und eins laß Dir gesagt sein, sämtliche umliegenden Länder und auch die weiter weg sich befindenden haben Deutschland glühend beneidet um das, was es in so kurzer Zeit erreicht hat und sie wollten das auch haben. Denn sie waren allesamt wesentlich rückständiger und mit den Religionen beladen und belastet, während die Reminiszens an den Katholizismus in Deutschland nur noch Oberfläche war, weil man begann, sich mit der tatsächlichen Vergangenheit zu beschäftigen.
      Es sind nach 45 von den Alliierten riesige Mengen Bücher verbrannt worden, eine unglaubliche Zahl von nahezu 350.000 Werken, es sollte niemand mehr sich wirklich informieren können über diese Zeit.
      Was soll man nun daraus schließen? Es gibt sicher zu jeder Zeit und vor allem im historischen Kontext die unterschiedlichsten Staatsformen und Führungsmodelle, die durchaus eine Berechtigung haben können und sich aus vorangegangenen Ereignissen ergeben.
      Zeev Sternhell stuft das Dritte Reich nicht als Faschismus ein, wie auch von anderen Historikern wird es von ihm als Sonderform bezeichnet.

      faschismustheorie.de/wp-conten…s/2011/08/aib76-36-39.pdf

      In der AfD gibt es massenhaft ehemalige Linke und Stasimitglieder. Der Kommunismus hat weltweit die
      meisten Verbrechen begangen und die Zahl der Toten unter dieser Ideologie ist die Höchste
      überhaupt, allein in der Sowjetunion bei ca. 120 Millionen.
      Die "Demokratie" steht auch nicht schlecht da, was die Anzahl der Kriege betrifft, man kann offenbar diese Modelle nicht formal betrachten, sondern nur im Kontext ihrer tatsächlichen Anwendung.
      Die Schweiz hat es in der Tat wohl am besten gemacht und geschafft, sich aus allem herauszuhalten, ich habe darüber bis dato zu wenig historische Kenntnisse.

      "Glaube niemals an fremde Hilfe, niemals an Hilfe, die außerhalb unserer eigenen Nation, unseres eigenen Volkes liegt. In uns selbst allein liegt die Zukunft des deutschen Volkes"
      (Adolf Hitler)

      mavaho schrieb:

      Es ist ein Grundbedürfnis jedes Menschen, frei und selbstbestimmt zu leben. Aus diesem Grundbedürfnis heraus ist Demokratie entstanden.
      Das größte Problem jeder Demokratie ist, dass die absolute Mehrheit der Dummen über die Minderheit der Klugen und besonders Klugen herrscht.
      „Wenn ein Staat die Geschichtsschreibung per Strafgesetz diktiert, ist sie per Definition eine Diktatur.“
      Germar Rudolf

      Swan schrieb:

      Es hat ganz und gar nicht "versagt"
      Ein System wie das der Nazis, das andere in Konzentrationslager sperrt und auf die eine oder ndere Art ermordet, nur weil sie anderer Meinung sind oder einer anderen Ethnie angehören, ist abgrundtief schlecht, egal, was es sonst noch geleistet hat.
      Zwei meiner Onkel waren im KZ Dachau aus politischen Gründen und haben mit schweren Folgen für ihre Gesundheit überlebt, der eine davon nur wenige Monate. Das willst du mir als Alternative verkaufen ?
      Für die Verbrechen der Nazidiktatur gibt es weder eine Entschuldigung noch eine Rechtfertigung.
      Si vis pacem, para bellum

      mavaho schrieb:

      Ein System wie das der Nazis, das andere in Konzentrationslager sperrt und auf die eine oder ndere Art ermordet, nur weil sie anderer Meinung sind oder einer anderen Ethnie angehören, ist abgrundtief schlecht, egal, was es sonst noch geleistet hat.Zwei meiner Onkel waren im KZ Dachau aus politischen Gründen und haben mit schweren Folgen für ihre Gesundheit überlebt, der eine davon nur wenige Monate. Das willst du mir als Alternative verkaufen ?
      Für die Verbrechen der Nazidiktatur gibt es weder eine Entschuldigung noch eine Rechtfertigung.
      In der unsouveränen BRD und in Österreich werden Bürger zu jahrelangen Gefängnisstrafen verurteilt, weil sie "andere Meinung" sind, findest du das richtig?
      „Wenn ein Staat die Geschichtsschreibung per Strafgesetz diktiert, ist sie per Definition eine Diktatur.“
      Germar Rudolf

      Weissglut schrieb:

      In der unsouveränen BRD und in Österreich werden Bürger zu jahrelangen Gefängnisstrafen verurteilt, weil sie "andere Meinung" sind, findest du das richtig?
      Es gibt einige wenige Fälle im Zusammenhang mit einem bestimmten Thema der Judenverflgoung. Von mir aus würden sie nicht verurteilt. Demokratie muss auch solche Äusserungen aushalten.
      Solches jedoch mit den KZ der Nazis zu vergleichen ist weitab jeder Realität.
      Si vis pacem, para bellum

      Weissglut schrieb:

      Das größte Problem jeder Demokratie ist, dass die absolute Mehrheit der Dummen über die Minderheit der Klugen und besonders Klugen herrscht.
      Dies Art intellektueller Überheblichkeit von Minderheiten, die glauben, die absolute Wahrheit gepachtet zu haben, ist hinreichend bekannt. Damit eine Diktatur jedweder Art zu rechtfertigen widerspricht dem Freiheitsdrang der Menschen. Der Mensch muss auch das Recht haben, dumm zu sein und dumm zu handeln, denn welche übergeordnete Instanz will bestimmen, was dumm und was klug ist. Eine absolute Wahrheit als Massstab gibt es nicht. Es gibt immer nur eine relative Wahrheit, die abhängig vom jeweiligen Zeiztgeist und dem Entwicklungsstand einer Gesellschaft ist.
      Si vis pacem, para bellum